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·6. Februar 2026
Kovacs Geheimplan: So will der BVB die Bayern angreifen

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·6. Februar 2026

Borussia Dortmund wittert nach den jüngsten Bayern-Ausrutschern wieder eine Chance im Meisterrennen. Trainer Niko Kovac setzt dabei auf harte Fitnessarbeit, interne Wettkämpfe und klare Regeln.
Nach den jüngsten Punktverlusten des FC Bayern ist im Titelrennen der Bundesliga wieder Bewegung drin. Durch das 1:2 in Augsburg und das 1:1 in Hamburg schrumpfte der Vorsprung des Rekordmeisters auf sechs Punkte – und bei Borussia Dortmund wächst der Glaube an eine echte Aufholjagd. Verteidiger Nico Schlotterbeck brachte die neue Zuversicht offen zum Ausdruck: „Man muss auch mal den Anspruch haben, als BVB den Fans zu sagen, wir wollen Meister werden.“
Trainer Niko Kovac schlägt öffentlich allerdings leisere Töne an. Nach dem knappen 3:2 gegen Heidenheim erklärte der Kroate: „Der Fokus liegt darauf, Punkte zu sammeln und die Verfolger auf Abstand zu halten.“ Kovac steht zwar wegen seines pragmatischen Ansatzes und schwacher Auftritte in der Champions League in der Kritik, hat den BVB sportlich jedoch klar stabilisiert.
Wie die Sport Bild berichtet, liegt ein Schlüssel dafür im kompromisslosen Fitness- und Trainingskonzept des 54-Jährigen. Die Dortmunder gelten körperlich als so stabil wie selten zuvor, die Zahl der Verletzungen ist deutlich gesunken. Bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison zahlte sich dieser Ansatz aus, als der BVB mit einem starken Schlussspurt noch die Champions-League-Qualifikation schaffte. Auch statistisch überzeugt Kovac: In 34 Pflichtspielen sammelte Dortmund unter ihm 73 Punkte – ein Schnitt von 2,15 Zählern pro Partie.
Um die Intensität im Training dauerhaft hochzuhalten, setzt Kovac laut Sport Bild auf ein internes Punktesystem. In verschiedenen Trainingsformen sammeln die Profis Zähler, die am Monatsende addiert werden. Der Punktbeste erhält keine finanzielle Prämie, sondern die bei Spielern wohl begehrteste Belohnung: einen frei wählbaren trainingsfreien Tag. Spieltage und wichtige Vorbereitungen sind davon ausgeschlossen. Kovac will damit verhindern, dass die Konzentration im Trainingsalltag nachlässt – schlechte Trainingsleistungen duldet er nicht.
Trotz anhaltender Kritik an der spielerischen Offensive und durchwachsener Leistungen in der Königsklasse ist die Ausgangslage klar: Der BVB liegt sechs Punkte hinter den Bayern und könnte mit einem Sieg in Wolfsburg zumindest vorübergehend bis auf drei Zähler heranrücken. Ob es für mehr reicht als einen spannenden Verfolgerkampf, bleibt offen. Sicher ist aber: Mit klaren Regeln, hoher Intensität und besonderen Trainingsmaßnahmen versucht Kovac, das Titelrennen noch einmal richtig anzuheizen.








































