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·9. Mai 2026
Kreativ-Lücke beim Rekordmeister: Kahn fordert neuen Thiago-Typ

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Oliver Kahn (56) sieht im Mittelfeld des FC Bayern ein Problem. Der ehemalige Vorstandsboss vermisst einen Spieler mit den besonderen Qualitäten von Thiago Alcântara.
Das Mittelfeld des FC Bayern München ist gut besetzt – aber zu einseitig. Zumindest wenn es nach Oliver Kahn geht. Der frühere Klub-Boss hat sich bei Sky zum aktuellen Kader des Rekordmeisters geäußert und dabei einen konkreten Mangel ausgemacht: Ein kreativer Stratege vom Kaliber eines Thiago Alcântara sei nirgends in Sicht.
"Die Spielertypen im Bayern-Mittelfeld – mit Leon Goretzka, Aleks Pavlovic und Joshua Kimmich – sind sich in ihrer Art sehr ähnlich", erklärte Kahn. Goretzka (31), Kimmich (31, Vertrag bis 2029) und Pavlovic bringen allesamt Dynamik, Physis und Zweikampfstärke mit. Doch den feinen Unterschied, den einst Thiago machte? Den sieht der 56-Jährige bei keinem der aktuellen Mittelfeldspieler.
Kahn schwärmte vom ehemaligen Spanier, der zwischen 2013 und 2020 das Trikot des FCB trug: "Thiago war aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Faktor, weil er nämlich komplett anders war. Diese besondere Technik, das Ausspielen von Gegenspielern, diese außergewöhnlichen Pässe."
Dass die Bayern-Bosse das Problem auf dem Schirm haben, davon ist Kahn überzeugt. "Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Verantwortlichen genau darüber Gedanken machen und dass man so einen Mittelfeldspieler perspektivisch wieder gerne im Kader hätte", sagte der "Titan".
Die Botschaft des ehemaligen Weltklasse-Keepers ist klar: Dem Rekordmeister mangelt es nicht an Quantität im Zentrum, sondern an einem ganz bestimmten Profil – einem Spieler, der mit einem einzigen Pass eine Abwehrreihe aushebeln und Gegenspieler ausspielen kann.
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