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·21. Februar 2026

Kritik nach Remis: Rösler will VfL-Team "gegen jeden verteidigen"

Artikelbild:Kritik nach Remis: Rösler will VfL-Team "gegen jeden verteidigen"

Seit nunmehr zehn Partien ist der VfL Bochum ungeschlagen, holte am Freitagabend mit dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg aber auch bereits das siebte Unentschieden. Entsprechend musste Uwe Rösler hinterher beim eigenen Anhang Überzeugungsarbeit leisten, worüber der Bochumer Coach sauer war, während er mit dem Punktgewinn ganz gut leben konnte.

Rösler legt sich mit Fan an

Eine der Szenen des Spiels zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Nürnberg am Freitagabend ereignete sich erst nach Abpfiff. Zu sehen war Bochums Cheftrainer Uwe Rösler, wie er hinter der eigenen Bank vehement auf einen Bochumer Fan einredete und dabei immer mehr in Rage geriet. Zuvor hatte sich der Zuschauer wohl über das aus seiner Sicht zu passive Spiel der Bochumer geärgert, das somit "nur" in einem Remis endete. "Ich weiß nicht, ob der eine das Spiel nicht gesehen hat. Die Leute um ihn herum wollten ihn beruhigen. Es waren nicht Leute, es war nur ein Mann", erklärte Rösler kurz darauf am Mikrofon von "Sky".


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Der 57-Jährige war dabei mit dem Auftritt seiner Truppe generell ganz zufrieden, immerhin blieb sie bereits zum zehnten Mal in Serie ungeschlagen und hat mit dem anfänglichen Abstiegskampf mittlerweile nichts mehr zu tun. "Wenn die Mannschaft so alles gibt, dann werde ich sie gegen jeden verteidigen, gegen jeden", sprach Rösler daher noch einmal ein abschließendes Machtwort, bevor er in die Analyse überging. "Wir hatten zu wenig Zugriff, waren in der ersten Halbzeit nicht mutig genug. In der zweiten Hälfte hat es sich verändert, wir haben mit einer hohen Intensität gegen den Ball gespielt und waren präsenter. Das 1:1 geht am Ende in Ordnung", so der VfL-Coach.

Team kann sich "nur bedingt freuen" über den Punktgewinn

Seine Farben waren dabei noch vor der Pause durch Mohamed Ali Zoma in Rückstand geraten (38.) und benötigten im zweiten Durchgang einen Handelfmeter, um schließlich durch Francis Onyeka zum Ausgleich zu kommen (72.). In der Folge spielten die Hausherren zwar weiterhin druckvoll nach vorne, wussten sich aber keine entscheidenden Möglichkeiten mehr herauszuspielen. "Momentan ist es leider so, dass wir zwar nicht verlieren, aber uns auch schwer tun, die Spiele für uns zu entscheiden", merkte Keeper Timo Horn daher an und meinte, dass man sich somit "nur bedingt freuen" könne.

Auch Philipp Hofmann hätte gerne mehr aus der Partie mitgenommen: "Wir sind wieder einmal ungeschlagen. Es kann aber auch gefährlich sein, Spiele nicht zu gewinnen, sondern nur einen Punkt zu holen. Wir wollten heute unbedingt gewinnen, wollten uns unten rauskämpfen", meinte der Stürmer, sah das Remis aber aufgrund der "pomadigen" ersten Hälfte als durchaus gerechtfertigt an. In der Tabelle verbleiben die Bochumer somit einen Zähler hinter dem 1. FCN und stehen nun bei 29 Punkten. Kommende Woche geht es dann nach Berlin, vielleicht gelingt dort dann wieder der Sieg, mit dem dann auch alle VfL-Fans zufrieden sind.

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