SchalkeTOTAL
·6. August 2026
Kult-Trainer Neururer: Das bedeutet der Schalke-Aufstieg für die 2. Liga

In partnership with
Yahoo sportsSchalkeTOTAL
·6. August 2026

Am Freitag (7. August) rollt wieder der Ball. In der 2. Bundesliga empfängt um 20.30 Uhr der VfL Bochum die Gäste von Hertha BSC. Nicht mehr im Unterhaus vertreten ist nach drei Jahren bekanntlich der FC Schalke 04 – sehr zur Freude von Peter Neururer (71).
Über den Aufstieg der Knappen haben aber nicht nur die Anhänger der Königsblauen gejubelt. Auch viele Fans anderer Erstliga-Klubs sind über die Rückkehr des siebenmaligen Deutschen Meisters begeistert.
Weit weniger enthusiastisch dürften die Schatzmeister der Vereine aus der 2. Bundesliga sein. Mit Schalke 04 ist dem Unterhaus ein Zugpferd abhanden gekommen, das volle Stadien garantiert hat. Das sieht Neururer ebenfalls so. „Schalke fehlt der Liga enorm“, stellt der ehemalige S04-Trainer und Edelfan daher auch im Gespräch mit der Braunschweiger Zeitung fest.
Der finanzstarke VfL Wolfsburg gilt nach den Verpflichtungen von Top-Spielern wie Hauke Wahl (32/FC St. Pauli), Elvis Rexhbecaj (28/FC Augsburg), Robert Glatzel (32/Hamburger SV), Fraser Hornby (26/Darmstadt) und Fabian Reese (28/Hertha BSC) als absoluter Aufstiegsfavorit. „Schon ein Scheitern auf Platz drei in der Relegation wäre für den Verein eine absolute Katastrophe“, schiebt Neururer den Niedersachsen die Rolle als Nummer eins zu. „Sie sind zum Aufstieg verdammt, es gibt keine Alternative. Wenn man diese Millionentransfers und die Millionen-Einnahmen miteinander aufrechnet, kann man gar kein anderes Ziel als den Aufstieg ausgeben.“
Doch groß ist die Anhängerschaft der „Wölfe“ bekanntlich nicht. Ersetzen kann der VfL weder den FC Schalke 04 noch andere Traditionsvereine wie den Hamburger SV oder den 1. FC Köln. „Wir reden hier jedes Jahr von der ‚stärksten zweiten Liga der Welt‘. Das ist sie in diesem Jahr mit Sicherheit nicht“, nimmt der zweimalige Aufstiegs-Coach kein Blatt vor den Mund. Denn: „Der HSV ist weg, Schalke 04 ist weg, der 1. FC Köln ebenfalls. Das sind alles Vereine, die an jedem Wochenende vor 50.000 bis 60.000 Zuschauern gespielt haben. Als diese Klubs noch da waren, war es die attraktivste zweite Liga aller Zeiten.“ Doch das sei „heute nicht mehr gegeben“.

Foto: IMAGO
Mit Blick auf die Klubs im Unterhaus stellt der 71 Jahre alte Fußballlehrer fest: „Die Vereine, die neu dazugekommen sind, sind zwar Traditionsvereine, haben aber nicht dieselbe Wertigkeit und Anerkennung in der Öffentlichkeit.“ Dennoch bescheinigt er der Spielklasse „weiterhin sehr attraktiv“ zu sein. Sein Resümee: „Ohne Schalke, Köln oder dem HSV ‚von der ‚besten zweiten Liga der Welt‘ zu sprechen, halte ich im Moment für maßlos übertrieben.“







































