Kumpelverein im Wandel: Neustart bei Schalke-Gegner Aue | OneFootball

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·16. Juli 2026

Kumpelverein im Wandel: Neustart bei Schalke-Gegner Aue

Artikelbild:Kumpelverein im Wandel: Neustart bei Schalke-Gegner Aue

Schalke 04 hat mit der Vorbereitung auf die neue Saison gerade erst begonnen. Für Erzgebirge Aue beginnt hingegen schon bald der Ernst der Liga. Am Sonntag (19. Juli, 14 Uhr) stehen sich beide Teams im Erzgebirgsstadion gegenüber.

Auf ihrer Website heißen die Auer die Gäste aus dem Ruhrpott schon jetzt herzlich willkommen. „Das Wetter sollte passen, im Sächsischen sind noch Sommerferien, wir haben mehr Freibäder als Wassereimer im Erzgebirge und Euer Veltins passt zu unserem Wernesgrüner sowohl farblich als auch geschmacklich ganz hervorragend. So unter Kumpel spielen wir den Steiger. Das gehört sich so unter Kumpels“, heißt es dort.


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Die Vorfreude beschränkt sich nicht auf das Sportliche. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet erhalten auch kulinarische Tipps. „Empfehlen können wir auch den Nudeltopf, unsere Stadion-Spezialität“, wird den S04-Fans schon einmal der Mund wässrig gemacht.

Die sportliche Situation beim Kumpelverein aus Aue ist allerdings weit weniger bekömmlich. In der vergangenen Saison landeten die Veilchen in der 3. Liga lediglich auf dem 18. Platz. Die Folge: Erstmals in der Vereinsgeschichte kicken die Schachter nur noch viertklassig.

„Wir kommen wieder“

Die harte Realität des ehemaligen Zweitligisten und DDR-Oberligisten (damals noch unter dem Namen Wismut) ist die Regionalliga Nordost. Am Samstag (25. Juli, 14:30 Uhr) erfolgt der Anpfiff gegen die VSG Altglienicke. Ein Selbstgänger wird die Rückkehr in die 3. Liga keineswegs, denn die Auer treffen auf prominente Kontrahenten wie Lok Leipzig, Carl Zeiss Jena oder auch Schalkes DFB-Pokalgegner Hallescher FC.

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Foto: Getty Images

„Wir müssen es erstmal verdauen. Aber wir kommen wieder, darum geht’s“, beschreibt Chef-Trainer Khvicha Shubitidze (51) treffend die Stimmungslage im Erzgebirge. Der Vorteil in diesem Jahr: Der Meister der Nordost-Staffel muss keine Relegation bestreiten, sondern darf direkt aufsteigen.

„Im Endeffekt habe ich das schon oft intern gesagt und sage es jetzt auch offen: Irgendjemand muss ja aufsteigen. Und warum nicht Aue?“, zeigt sich Shubitidze optimistisch. Mit den „alten Tugenden“ der Erzgebirgler soll es wieder nach oben gehen. „Leidenschaft, Herz und Vollgasfußball“, verspricht der Georgier.

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