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·16. August 2026
Kuriose Treffer im Doppelpack: Köln siegt mit 3:1 beim VfB II

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Zum Abschluss des zweiten Spieltags hat Viktoria Köln den ersten Saisonsieg gefeiert und das Spiel beim VfB Stuttgart II mit 3:1(1:0) für sich entschieden. Den Zuschauern in Großaspach wurde eine abwechlungsreiche Partie geboten, in denen sie auch ein kurioses Eigentor und einen wirklich traumhaften Treffer in den richtigen Kasten zu sehen bekamen.
Nach dem 3:2-Auswärtserfolg beim TSV Havelse gab es dennoch drei Veränderungen in der Startelf des VfB Stuttgart II, so setzte Nico Willig auf Spalt, Janjic und Majchrzak, die Nothnagel, Stange und Penna auf die Bank verdrängten. Für Viktoria Köln war der Saisonauftakt mit dem 2:5 gegen Regensburg zwar deutlich schlechter verlaufen, hier tauschte Marian Wilhelm aber lediglich Fallmann aus und ließ für ihn Prokopenko spielen.
Die Kölner Truppe der Vorwoche hatte also die Möglichkeit zur Wiedergutmachung und legte gleich ganz stark los. Nach einem überragenden Steilpass war Wolf auf und davon und sah frei vor von der Velsen sogar noch den mitgelaufenen Otto, der den nun folgenden Querpass aber nicht zu verwerten wusste und stattdessen am stark reagierenden Stuttgarter Keeper scheiterte (2.). Auch Castelle hatte nur wenige Minuten später das Nachsehen im Eins-gegen-eins mit dem 21-Jährigen (6.). So oder so, Köln hatte die Hoheit über die Begegnung und musste sich nur über die schwache Chancenverwertung ärgern. Als nächstes setzte Prokopenko einen Freistoß aus 20 Metern knapp über die Latte (17.).
Kurz vor der Pause sollte den Gästen dann aber doch noch die verdiente Führung gelingen, sie kam allerdings total kurios zustande. Der Stuttgarter Herwerth ging nach einem langen Ball in den Defensivzweikampf mit Swider und hob den Ball beim Versuch zu klären per Heber über den eigenen Keeper zum 1:0 für die Domstädter in den Kasten (45.+2). Ein Eigentor wie ein Fiebertraum! Beinahe hätten die Schwaben aber noch im ersten Durchgang geantwortet, Rölke scheiterte nach einer Flanke aus kurzer Distanz aber an Schulz (45.+3).
Der zweite Durchgang begann ohne ein großes Abtasten und hatte gleich jede Menge Feuer drin. Rölke wurde nach einer hohen Hereingabe von Malanga zwar zunächst noch geblockt, kam im zweiten Versuch aber zum Abschluss und ließ Schulz aus wenigen Metern keine Abwehrchance – 1:1 (50.)! Die Freude auf Seiten der Schwaben währte aber nur kurz, denn mit Wiederanpfiff fasste sich Prokopenko aus gut 18 Metern von der linken Seite ein Herz schlenzte die Kugel sehenswert ins rechte Eck und ließ sich für das Traumtor zurecht feiern (53.). Direkt danach war für den 24-Jährigen aber Schluss, Tonye ersetzte ihn.
Ein glücklicher Wechsel, denn der Neuling leitete gleich mal den nächsten Treffer ein: Nach einem Steckpass tauchte Tonye frei vor von der Felsen auf, legte quer auf Otto, der es nun besser machte als im ersten Durchgang und zum 3:1 einschob (61.). Der VfB gab sich aber trotz des Zwei-Tore-Rückstands noch nicht geschlagen und suchte nun vermehrt den Weg nach vorne. Sessa prüfte Schulz beispielsweise mit einem Schuss aus der Distanz (68.).
Den 925 Zuschauern in Großaspach war letztlich aber kein weiterer Treffer vergönnt. Und so sicherte sich die Kölner Viktoria mit dem 3:1 die ersten drei Saisonzähler sowie den insgesamt 100. Drittligasieg und schließt den zweiten Spieltag als Zehnter einen Rang vor den Schwaben ab. In der kommenden Woche steht nun der DFB-Pokal auf dem Programm, dort empfängt die Viktoria in der ersten Runde den 1. FC Nürnberg, die Schwaben haben spielfrei. In der Liga geht es für die Viktoria gegen Preußen Münster weiter, Stuttgart muss zu Fortuna Düsseldorf,
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