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·21. August 2026

La U und Colo Colo: Die möglichen Aufstellungen für Sonntag

Artikelbild:La U und Colo Colo: Die möglichen Aufstellungen für Sonntag

Fernando Gago würde vorerst keine Änderungen vornehmen und die Aufstellung beibehalten, die gegen Deportes Limache gewonnen hat. Obwohl er interessante Alternativen für die Bank hat, wie die jüngsten Verpflichtungen: Igor Lichnovsky und die Argentinier. Fernando Ortiz hingegen hat den Ausfall von Tomás Alarcón bereits einkalkuliert, und es gibt zwei Ersatzoptionen: Lautaro Pastrán oder Iván Román. Sollte es Letzterer sein, würde er als Innenverteidiger spielen, während Arturo Vidal ins Mittelfeld rückt

Der Superclásico 200 nimmt langsam Gestalt an. Drei Tage vor dem mit Spannung erwarteten Duell zwischen Universidad de Chile und Colo Colo arbeiten beide Teams bereits an den wahrscheinlichen Startelfs, die an diesem Sonntag im Estadio Nacional auflaufen werden – in einem Spiel, das für die Ambitionen beider Mannschaften im oberen Tabellenbereich der Liga de Primera 2026 entscheidend sein könnte.

Während das Team in Blau den Abstand zum Erzrivalen verkürzen und die Hoffnung auf den Kampf um die Meisterschaft am Leben halten will, möchte der „Cacique“ einen weiteren wichtigen Schritt machen, um seine Position an der Spitze zu festigen. In diesem Szenario kommt den Entscheidungen von Fernando Gago und Fernando Ortiz besondere Bedeutung zu, denn jede Änderung kann das taktische Gleichgewicht in einem Spiel verändern, in dem oft die Details den Unterschied ausmachen.


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Universidad de Chile: Kontinuität, aber mit offenen Fragezeichen

Bei Universidad de Chile würde Fernando Gago vorerst die Struktur beibehalten, die er beim Sieg gegen Deportes Limache eingesetzt hat. Der argentinische Trainer setzt darauf, einer Formation Kontinuität zu geben, die zuletzt positive Antworten geliefert hat und ihm zudem erlaubt, mit einer klar erkennbaren Spielidee ins Derby zu gehen.

Dennoch verfügt der Trainer über interessante Alternativen auf der Bank. Dazu gehören die jüngsten Neuzugänge, etwa der Verteidiger Igor Lichnovsky und die Argentinier Tobías Reinhart und Gonzalo Reyna, die je nach Bedarf des Teams zu Optionen werden könnten, um den Spielverlauf zu verändern.

Eine schlechte Nachricht für Gago kam aus dem letzten Training. Nicolás Fernández, die übliche Alternative zu Fabián Hormazábal auf der rechten Seite, beendete die Einheit mit körperlichen Beschwerden und wurde laut Emisora Bullanguera mit einem Muskelfaserriss im Soleus seines linken Knies diagnostiziert.

Die Verletzung lässt den Außenverteidiger für den Superclásico ausfallen und gefährdet auch seine Teilnahme am folgenden Spiel der Blauen gegen Universidad de Concepción, das für den 30. August in Collao angesetzt ist.

Zu diesem Ausfall kommt die Situation von Israel Poblete hinzu, der wegen einer Verletzung weiterhin individuell trainiert und – sofern keine unerwartet schnelle Genesung eintritt – nicht einmal in den Kader für das Spiel gegen Colo Colo rücken würde.

Doch das Hauptaugenmerk liegt auf Lucas Assadi. Beim talentierten Mittelfeldspieler aus der Jugend von Universidad de Chile wäre der Wechsel zu AIK Solna aus Schweden praktisch schon vereinbart – in einem Geschäft über rund 2,7 Millionen Euro für die Vereinskasse.

Der mögliche Abgang des Mittelfeldspielers bekommt wegen des Zeitpunkts eine besondere Dimension. Nur wenige Tage vor dem Derby, in einer Phase, in der die U Punkte braucht, um näher an Colo Colo heranzukommen, wäre der Verlust eines ihrer spielentscheidendsten Akteure ein harter sportlicher Schlag.

Trotzdem sendete Gago ein beruhigendes Signal. In Aussagen gegenüber TNT Sports erklärte der argentinische Trainer, dass er zumindest bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin mit Assadi rechne, weshalb dessen Einsatz im Superclásico noch immer Teil des Szenarios ist, mit dem der Trainerstab arbeitet.

So bereitet Universidad de Chile unter Berücksichtigung all dieser Umstände eine Startelf vor, die mit Gabriel Castellón im Tor spielen würde; Fabián Hormazábal, Matías Zaldivia, Nicolás Ramírez und Marcelo Morales in der Abwehr; Lucas Barrera, Charles Aránguiz und Agustín Arce im Mittelfeld; sowie Maximiliano Guerrero, Eduardo Vargas und Lucas Assadi im Angriff.

Die große Unbekannte scheint vorerst weniger die Struktur zu sein als vielmehr Gagos Fähigkeit, an seinem Plan festzuhalten, falls Assadi wegen seines bevorstehenden Transfers am Ende doch ausfällt.

Colo Colo: Ortiz verschiebt die Bausteine und analysiert zwei Szenarien

Bei Colo Colo nutzte Fernando Ortiz unterdessen den Trainingstag im Estadio Monumental, um die Mannschaft festzulegen, die gegen die U antreten wird.

Der Trainer der Albos testete zwei verschiedene Varianten, beide mit Änderungen im Vergleich zur Mannschaft, die am vergangenen Wochenende gegen O’Higgins unentschieden spielte. Die erste Option brachte als wichtigste Neuerung die Hereinnahme von Javier Correa anstelle von Maximiliano Romero sowie den Einsatz von Lautaro Pastrán für Tomás Alarcón.

Doch die zweite Variante war aus taktischer Sicht noch bedeutender. Ortiz testete Arturo Vidal im Mittelfeld, gemeinsam mit Vicente Madrid und Víctor Méndez, während Iván Román den Posten des letzten Mannes in der Defensivreihe einnahm.

Die Entscheidung eröffnet dem Trainer der Albos eine interessante Alternative. Sollte er sich am Ende für Román als Innenverteidiger entscheiden, würde Vidal auf eine natürlichere Position für seinen Werdegang und seine Erfahrung zurückkehren und erneut zu einem Spieler werden, der sowohl in der Balleroberung als auch im Spielaufbau Akzente setzen kann.

In beiden Tests gab es jedoch eine Gewissheit: Tomás Alarcón erschien nicht unter den Stammspielern. Ortiz scheint seinen Platz in der Anfangsformation bereits gestrichen zu haben, und die Alternativen für diese Position sind vor allem Pastrán oder Román – je nachdem, wie er die Mannschaft letztlich strukturiert.

Der Trainingstag hatte allerdings auch einen Moment der Sorge. Zum Ende der Einheit hin ging Joaquín Sosa hart gegen Javier Correa in den Zweikampf, wodurch beide Spieler mehrere Minuten am Boden lagen.

Der argentinische Stürmer konnte wieder aufstehen und das Training fortsetzen, auch wenn er anfangs gewisse Schwierigkeiten beim Gehen zeigte. Sosa war stärker angeschlagen, und beide Fußballer entschuldigten sich später gegenseitig, womit der Vorfall beendet war und nicht weiter eskalierte.

Auch im Tor gibt es eine Neuigkeit. Vozinha trainierte mit der Ersatzmannschaft und zeichnet sich als Alternative für den Superclásico ab, auch wenn alles darauf hindeutet, dass Gabriel Maureira seinen Stammplatz behält und der kapverdische Torwart auf seine Chance von der Bank warten wird.

Damit sieht die Formation, die derzeit als Hauptoption für Colo Colo erscheint, Gabriel Maureira im Tor vor; Arturo Vidal, Jonathan Villagra und Joaquín Sosa in der Abwehr; Jeyson Rojas, Álvaro Madrid, Víctor Felipe Méndez und Diego Ulloa im Mittelfeld; sowie Leandro Hernández, Javier Correa und Lautaro Pastrán im Angriff.

Ein Derby, das schon an der Taktiktafel beginnt

Je näher der Sonntag rückt, desto wichtiger werden die Zweifel ebenso wie die Gewissheiten. Bei der U scheint Gago zur Kontinuität zu tendieren, muss aber das Szenario rund um den möglichen Abgang von Assadi sowie die Ausfälle von Fernández und Poblete lösen.

Bei Colo Colo hat Ortiz mehr Spielraum zum Experimentieren und versucht, das richtige Gleichgewicht zwischen Erfahrung, Laufstärke und Offensivkraft zu finden. Die Möglichkeit, Vidal ins Mittelfeld vorzuziehen, könnte einer der taktischen Schlüssel des Spiels sein – besonders angesichts der Erfahrung des historischen Mittelfeldspielers in Partien auf höchstem Anspruchsniveau.

Der Superclásico 200 hat noch nicht seine endgültigen elf Spieler, doch beide Trainer haben bereits begonnen, die Bausteine zu verschieben. Und in einem Duell dieser Art, in dem Druck, Kontext und die Notwendigkeit zu gewinnen genauso schwer wiegen wie der Fußball selbst, hat die erste Schlacht zwischen der U und Colo Colo bereits begonnen: Sie wird auf der Taktiktafel von Gago und Ortiz ausgetragen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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