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·31. März 2026
Länderspiel Ergebnisse: England verliert gegen Japan in Wembley

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Die Three Lions unterlagen im Wembley-Stadion überraschend 0:1 gegen Japan und verpatzten damit auch den zweiten WM-Test ohne ihren Starstürmer. Thomas Tuchels Mannschaft wirkte offensiv harmlos, der entscheidende Treffer fiel durch Kaoru Mitoma per Konter (23.). Vier Tage nach dem 1:1 gegen Uruguay bleibt England damit ohne Sieg im Turnierjahr. Nach dem Abpfiff gab es Pfiffe von den enttäuschten Zuschauern. Hier alle Testspiele aller Nationen heute.

Dan Burn und Morgan Rogers von England sind nach der Niederlage gegen Japan enttäuscht, während die japanischen Spieler ihren Sieg im Wembley Stadium am 31. März 2026 in London feiern. Mike Hewitt / Getty Images
Die Gastgeber aus England blieben im Spielverlauf weitgehend ideenlos und kamen offensiv kaum zu klaren Großchancen. Japan nutzte einen blitzsauberen Konter und brachte Kaoru Mitoma in der 23. Minute zum Abschluss, das Tor zum 0:1 (0:1) im Wembley-Stadion.
Gleichzeitig wirkten die Engländer harmlos, einzig ein Distanzschuss von Elliot Anderson in der 35. Minute sorgte für Alarm, als das Leder an die Latte klatschte. Dennoch erzielte England keinen Ausgleich, und die Kugel fand keine Wege durch die kompakte japanische Defensive.
Japan zeigte sich effizient mit den wenigen Gelegenheiten: Ayase Ueda hatte in der 42. Minute die Chance zum 0:2, scheiterte jedoch. Nach dem Seitenwechsel vergaben Ritsu Doan (50.) und Junya Ito (54.) weitere Gelegenheiten, die das Ergebnis hätten erhöhen können.
Der Unparteiische pfiff das Spiel ohne weiteren Treffer ab, und die enttäuschten englischen Anhänger quittierten die Leistung mit Pfiffen.
Nach dem 1:1 gegen Uruguay, bei dem Kane planmäßig ausgesetzt und Tuchel mit einer B-Elf gespielt hatte, rotierte Tuchel zehnmal und stellte seine Startelf deutlich um. Unter anderem brachte der Nationaltrainer Anthony Gordon, Phil Foden und Cole Palmer in der Offensive, doch die Offensivreihe blieb bis auf Andersons Aluminium-Treffer wirkungslos.
Tuchel reagierte erst spät personell, wechselte nach der Pause, doch eine Besserung im Spielverlauf stellte sich nicht ein. Insgesamt fehlte es England an der Durchschlagskraft, um die kompakte japanische Abwehr zu knacken.
Die Gastgeber suchten im Ballbesitz nach Lösungen, fanden jedoch kaum Lücken im Mittelfeld und konnten keine klaren Großchancen herausspielen. Japan dagegen nutzte Umschaltmomente und Konter als taktisches Mittel, was schließlich den Unterschied im Wembley-Spiel ausmachte.
Harry Kane kam nicht zum Einsatz, nachdem er wegen einer „leichte(n) Verletzung“ aus dem Training fehlte. Ob die Blessur ernsthafter ist und ein Einsatz in der nächsten Münchner Bundesliga-Partie beim SC Freiburg am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) gefährdet ist, war zunächst unklar.
Gleichzeitig stehen für die Münchner wichtige Termine an: In der kommenden Woche wartet das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid am 7. April. Die mögliche Ausfallzeit von Kane für Klub und Nationalmannschaft bleibt damit ein wichtiger Faktor in der weiteren Planung.
Wie England kam auch Europameister Spanien nicht über ein Remis hinaus: Die Partie gegen Ägypten endete 0:0 in Barcelona. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente tat sich trotz klarer Feldvorteile lange schwer und scheiterte mehrfach am starken Gäste-Torhüter Mostafa Shobeir.
Österreichs Nationalmannschaft von Teamchef Ralf Rangnick gewann ihren WM-Test gegen Südkorea dagegen 1:0 (0:0). Die Auswahl um Marcel Sabitzer, Marko Arnautovic und Paul Wanner zeigte sich im Vergleich zum 5:1 gegen Ghana erneut effizient.
Den entscheidenden Treffer erzielte Sabitzer (48.).









































