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·25. März 2026

Länderspielpause: Danach geht es für Wolfsburg nach Leverkusen

Artikelbild:Länderspielpause: Danach geht es für Wolfsburg nach Leverkusen

Beim VfL Wolfsburg ist nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen erst einmal Ruhe eingekehrt. Die Länderspielpause kommt für die angeschlagenen Wolfsburger zur rechten Zeit – auch wenn sie die tabellarische Situation nicht entschärft.

Während ein Teil der Mannschaft auf Reisen mit den Nationalteams ist, arbeitet der verbliebene Kader in Wolfsburg weiter. Zwei Wochen bleiben, um die Köpfe freizubekommen, Fehler aufzuarbeiten und neue Energie für den Saisonendspurt zu sammeln.


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Blick auf die Tabelle bleibt ernüchternd

Die Ausgangslage ist weiterhin schwierig. Mit 21 Punkten steht der VfL auf Rang 17 und damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Der Rückstand auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz beträgt drei Punkte.

Darüber hat sich die Konkurrenz etwas abgesetzt: Der 1. FC Köln steht bei 26 Punkten, Bremen sogar bei 28. Für Wolfsburg bedeutet das: Jeder Spieltag wird zum Endspiel.

Schwere Aufgabe in Leverkusen

Nach der Pause wartet direkt die nächste große Herausforderung. Am Samstag, den 4. April, gastiert der VfL bei Bayer 04 Leverkusen. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

Auf dem Papier eine klare Angelegenheit – schließlich steht Leverkusen auf Rang sechs und kämpft um die internationalen Plätze. Doch ein genauer Blick zeigt: Auch beim Werksklub läuft derzeit nicht alles rund.

Leverkusen im Formtief

Aus den vergangenen sechs Ligaspielen konnte Bayer nur einen Sieg holen, dazu kommen vier Unentschieden und eine Niederlage. Zuletzt verspielte die Mannschaft mehrfach Führungen – ein Problem, das intern für Frust sorgt.

Sportchef Simon Rolfes machte nach dem jüngsten 3:3 deutlich, dass wichtige Punkte liegen gelassen wurden. Gleichzeitig stärkte er Trainer Kasper Hjulmand den Rücken und schloss einen erneuten Trainerwechsel aus. Die Botschaft aus Leverkusen ist klar: Die Qualität ist da – aber die Konstanz fehlt.

Chance für den VfL?

Genau darin könnte die Chance für Wolfsburg liegen. Auch wenn Leverkusen individuell klar stärker besetzt ist, wirkt das Team derzeit anfällig. Für den VfL geht es darum, diese Phase zu nutzen.

Nach den ersten defensiven Stabilisierungsschritten unter Dieter Hecking wird es nun darauf ankommen, auch offensiv wieder Akzente zu setzen und die wenigen Chancen konsequent zu nutzen.

Endspurt entscheidet alles

Sieben Spiele bleiben noch – und die Zeit wird knapp. Die Länderspielpause bietet die Möglichkeit, noch einmal Kraft zu sammeln und sich neu auszurichten.

Doch danach gibt es keine Ausreden mehr. Für den VfL Wolfsburg beginnt in Leverkusen der Endspurt – und der wird darüber entscheiden, ob der Klub auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielt.

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