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·26. August 2026

"Lässt uns positiv nach vorne schauen": Fortuna sucht die Wende

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Der Start mit drei Pflichtspielniederlagen ist bei Absteiger Fortuna Düsseldorf ordentlich in die Hose gegangen, dennoch ziehen die Rheinländer aus der 1:5-Niederlage im Pokal gegen den SC Freiburg auch etwas Positives. Mit Andreas Müller gibt nun ein Spieler die Richtung vor, der sich auskennt. 

Mutmacher Pokalpleite

Am Ende war es die höchste Heimpleite der eigenen Pokal-Historie, die Fortuna Düsseldorf im Pokal gegen den Bundesligisten aus Freiburg hinnehmen musste. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Rheinländer bis zur 70. Minute ein ganz gutes Spiel machten und vier ihrer fünf Gegentreffer erst in der Schlussphase kassierten. "Da war zu sehen, dass es bei uns eine gewisse Entwicklung gibt. Auch wenn alles anders ist, als wir es uns gewünscht haben. Aber es lässt uns positiv nach vorne schauen", bilanziert Andreas Müller daher in der "Bild"-Zeitung. Der 26-jährige Mittelfeldspieler kam vor der Saison vom Karlsruher SC, kann bereits 70 Partien in der 3. Liga vorweisen und kennt eine ähnliche Situation wie bei den Rheinländern noch aus seiner Zeit beim 1. FC Magdeburg, mit dem er in der Saison 2020/21 hinter den eigentlichen Erwartungen zurückblieb und sich langsam aus einem Loch herauskämpfte.


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Die Fortuna hat zwar erst zwei Spiele in der neuen Liga absolviert, nach zwei Niederlagen ist das Murren im Umfeld aber kaum noch zu überhören. "Wir sind Fortuna Düsseldorf – da hat man generell einen gewissen Druck", so Müller, der aber das richtige Mindset direkt vorgibt. "Sich davon beeindrucken zu lassen, wäre aber das Falsche. Wir wissen, welche Verantwortung wir haben. Aber es bringt nichts, sich deshalb in die Hosen zu machen."

Ende wünscht sich "mehr Fluss und Beschleunigung"

Ähnlich sieht es auch sein Coach Alexander Ende, der mit dem Gesamteindruck aus dem Freiburg-Spiel ebenfalls nicht ganz unglücklich war: "Wir sind jetzt in der Richtung, wo wir auch in der Meisterschaft hinmüssen." Für diese wünscht sich der 46-Jährige aber "noch mehr Fluss und Beschleunigung, da haben wir definitiv Luft nach oben." Für ihn selbst wird eben jene immer dünner, konnte er in der vergangenen Saison bereits nicht den erhofften Klassenerhalt schaffen und muss nun liefern.

Bereits am Freitag geht es für die Fortuna daheim gegen den VfB Stuttgart II weiter, die ersten Zähler sind Pflicht. Nach seiner Roten Karte gegen gegen die Zweitvertretung aus Hoffenheim wird dem Absteiger dabei ausgerechnet Kapitän Jorrit Hendrix fehlen, der gegenüber der "Bild" darüber spricht, was bei der Fortuna gerade getan wird, damit es wieder bergauf geht: "Unsere Haltung, unsere Energie, unser Wille – jeden Tag arbeiten wir daran. Es läuft noch nicht so, wie es muss. Aber es gibt Momente, die uns Mut machen. Da müssen wir zulegen und probieren, probieren, probieren." Ob das gegen die Schwaben reicht, wird sich zeigen.

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