Lage am Millerntor – 16. April 2026 | OneFootball

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·16. April 2026

Lage am Millerntor – 16. April 2026

Artikelbild:Lage am Millerntor – 16. April 2026

Der FC St. Pauli steht vor dem wichtigen Heimspiel gegen den 1. FC Köln, das Clubheim kriegt Besuch von Lotta und Lübeck sorgt weiterhin für Popcorn-Verbrauch. Die Lage am Donnerstag.

FC St. Pauli

1. FC Köln

Das „Vor dem Spiel“-Gespräch führte Michael mit Eric vom „Trotzdem Hier“-Podcast. Es ging unter anderem um das Crunch-Time-Spiel, René Wagner und eventuelle El-Mala-Millionen.


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Die Pressekonferenz (Text / Video) ist auch schon durch, der Vorbericht von Tim folgt im Verlauf des Tages. Manolis Saliakas wird in den Kader zurückkehren, ob er es direkt in die Startelf schafft, bleibt abzuwarten. Bei Eric Smith gibt es zwar auch Hoffnung, eine finale Entscheidung steht aber noch aus. Während Joel Fujita aufgrund der 5. Gelben fehlt, kehrt Jackson Irvine nach seiner Ampelkarte zurück.

Neues von den Alten

Bernd Nehrig hat eine neue Position gefunden, nachdem er im Januar 2025 nach nur knapp einem Monat den SV Sandhausen wieder verlassen hatte. Ab sofort ist er als Kaderplaner für den 1. FC Magdeburg tätig.

Lage der Liga

Champions League

Der FC Bayern München hat gestern Abend in einem mitreißenden Fußballspiel Real Madrid mit 4:3 (2:3) in die Knie gezwungen und somit nach dem 2:1-Sieg im Bernabéu das Halbfinale erreicht. Dabei lag man nach einem Fehlpass von Manuel Neuer bereits nach 37 Sekunden zurück und glich nach sechs Minuten per (mehr oder weniger) direkt verwandelter Ecke aus. Bis kurz vor Schluss roch dann alles nach Verlängerung.

Aus Sicht von Real ereignete sich die spielentscheidende Szene dann in Minute 86, als Schiedsrichter Slavko Vinčić für eine leichte Unsportlichkeit von Eduardo Camavinga die Gelbe Karte zückte – und dabei offensichtlich vergessen hatte, dass Camavinga bereits vorbelastet war, er ihm also die Rote Karte noch nachreichen musste. Fraglich, ob er den Platzverweis ausgesprochen hätte, wenn ihm die vorherige Gelbe in Erinnerung gewesen wäre, oder er es dann bei einer letzten Ermahnung belassen hätte. So aber traf Luis Díaz drei Minuten später zum Ausgleich – über eine Feldposition, die Camavinga sonst vielleicht abgedeckt hätte. Redax-Liebling Michael Olise traf in 90+4 noch zum Siegtreffer, als Real bereits alles nach vorne geworfen hatte. // HighlightsIm Halbfinale kommt es nun zum Duell mit PSG.

Europa League

Viertelfinal-Rückspiele stehen auch in den anderen beiden Wettbewerben an. Der SC Freiburg hat das Hinspiel gegen Celta Vigo mit 3:0 gewonnen und will nun (18.45h, RTL) das Halbfinale klarmachen. Trainer Julian Schuster konnte in Galizien auch Entwarnung in der Personalie Johan Manzambi geben, der beim Spiel in Mainz noch mit Verdacht auf Knieverletzung ausgewechselt werden musste. Es war dann doch „nur“ ein Schlag auf das Knie gewesen, ein Einsatz heute sei möglich.Sollte das Halbfinale erreicht werden, geht es gegen den Sieger aus Betis – Braga, das Hinspiel endete hier 1:1.

Conference League

In der Conference League geht es für Mainz 05 ins gar nicht so weit entfernte Straßburg. Das Hinspiel gegen Racing konnte mit 2:0 gewonnen werden.Daumen drücken dürfte man durchaus auch mit braun-weißer Brille, denn im Falle des Erreichen des Halbfinals würde Mainz zwischen Hin- und Rückspiel auch noch ans Millerntor reisen müssen – und vielleicht könnte uns dies ja helfen. Gegner wäre dann entweder Rayo Vallecano oder AEK Athen, hier hatten die Spanier das Heimspiel mit 3:0 gewonnen. Mainz müsste dann zunächst auswärts antreten.

FC St. Pauli von 1910 e. V.

Regionalliga Nord (m/w)

1. Frauen am Sonntag bei Werder II

Der wichtige Erfolg bei Hannover 96 wäre natürlich erst dann so richtig vergoldet, wenn man jetzt im Sechs-Punkte-Spiel auch nachlegen kann. Dieses steht am Sonntag (14.00h, Platz 12) bei Werder II an. Beide Teams stehen aktuell punktgleich direkt über und unter dem Strich, der FCSP hat die bessere Tordifferenz und ein Spiel weniger bestritten – im Zweifel könnte man also auch mit einem Punkt besser leben als die Bremerinnen. Sechs Punkte wären aber natürlich besser als einer, eh klar.

U23 am Sonntag beim VfB Oldenburg

Am Sonntag um 15.00h tritt die U23 beim VfB Oldenburg an, um die Serie aus zwei Siegen in Folge möglichst fortzusetzen. Die Gastgeber hegen angesichts von zwölf Punkten Rückstand auf den SV Meppen nur noch ganz zarte Aufstiegshoffnungen, haben allerdings noch zwei Nachholspiele. Klar ist aber, dass denen wirklich nur noch Siege helfen. Das Team von Trainer Dario Fossi und Sportchef Sebastian Schachten hat mit Jhonny Peitzmeier, Leon Deichmann, Nick Otto und Aurel Loubongo auch einige Ex-St. Paulianer im Team und konnte gestern Abend bei Altona 93 mit 4:0 gewinnen, Altona bleibt mit 19 Punkten Tabellenletzter.

Außerdem holte BW Lohne mit einem 1:1 beim FSV Schöningen zwar einen Punkt, dieser dürfte aber in die „too little, too late“-Kategorie fallen. Mit 22 Punkten ist man zwar jetzt wieder punktgleich mit dem FCSP, hat aber bereits zwei Spiele mehr absolviert.

Fanszene-News

Clubheim

Beim gestrigen Quiz mit Tim konnten „Die Galacticos“ mit 63 Punkten den Sieg einfahren. „VAR (Voll Amateur Rater)“ sicherte sich mit 53,5 Punkten den 2. Platz und landete damit ganz knapp vor Titelverteidiger „11 Ricos sollt Ihr sein“ (52).Save the dates: Am dritten Mittwoch im Mai (20.5.) findet das nächste Quiz mit Deniz statt, am dritten Mittwoch im Juni (17.6.) startet die nächste Runde mit Tim.

Außerdem schon mal die Ankündigung für Samstag: Große Kollektiv-Liebe, denn das Kollektiv der LOTTA aus Köln reist aufgrund des Spiels gegen den Effzeh nach Hamburg und übernimmt am Samstag dann den Tresen des Clubheims. Fußball läuft wie immer, also auch das Nord-Derby zwischen Werder und dem HSV. Zur Feier des Tages ist dann auch abends noch bis 23.00h geöffnet, obwohl Samstags ja sonst eigentlich früher Feierabend ist.

Artikelbild:Lage am Millerntor – 16. April 2026

Döntjes

VfB Lübeck

Es war ja eigentlich schon an jenem Abend klar, als der Streit in der Fanszene des VfB Lübeck eskalierte, dass es für andere Fanszenen mittelfristig viel Popcorn geben würde. Dass ein Verein die eigenen Fans bei Heimspielen in verschiedene Bereiche verweisen und dafür die Heimkurve sperren muss, war schon bemerkenswert. Zwei verschiedene Auswärtsbereiche aufgrund interner Konflikte wie beim Pokalspiel bei Todesfelde, das war schon sehr außergewöhnlich.Nun ist etwas Zeit ins Land gegangen und es gibt offizielle Stellungnahmen. UKL (Ultra‘ Kollektiv Lübeck) hat sich klar positioniert und die Auseinandersetzung an jenem Freitagabend als „nicht der Anfang, sondern der traurige Höhepunkt eines lange anhaltenden Konfliktes mit dem Fanclub Halunken“ bezeichnet. Diesen wirft man „homophobe Schmähgesänge, rechtsextreme Sprüche und Kleidung, NS-Parolen und rassistische Beleidigungen“ vor. Auch weibliche Fans und befreundete HSVer seien bedroht und beschimpft worden.

Die Antwort der Halunken ließ nicht lange auf sich warten (Link findet Ihr falls nötig selbst) und natürlich ist alles ganz anders, schließlich trenne man selbst Sport und Politik ja strikt. Der VfB Lübeck steht in diesem Konflikt so ein bisschen hilflos am Seitenrand und appelliert eindringlich an alle Beteiligten, sich doch bitte wieder zu vertragen – allein, dies klappt bisher nicht.

USA: NWSL bereit für ein NFL-Stadion und den Super Bowl?

Die National Women Soccer League (NWSL) hat mit Denver und Boston gerade zwei neue Teams hinzubekommen, die ihre Auftaktspiele vor 30.000 (Boston) und 63.000 (Denver) Zuschauenden in NFL-Stadien austrugen.Dies lässt Asli Pelit in The Athletic (€) darüber nachdenken, ob nicht auch das Endspiel der Liga in solch einem großen Stadion denkbar wäre. Bisher organisiert die Liga das Finale an einem neutralen Ort, was bessere Planbarkeit für alle Beteiligten und damit natürlich auch TV-Partner und Sponsoren bedeutet. Man wählte aber dafür stets eher kleinere Stadien mit einem Fassungsvermögen von 20.000 bis 25.000 Plätzen.

Angesichts steigender Zuschauer*innen-Zahlen und einem wachsenden Markt für weiblichen Profisport allgemein wäre es Zeit, darüber nachzudenken, die Austragung des Finales vielleicht an eines der beiden beteiligten Teams zu geben, was dann auch ein größeres (NFL?-) Stadion ermöglichen würde, je nach Standort.Hier ist der DFB tatsächlich schon einen Schritt weiter. In Ermangelung eines Finalspiels um die Meisterschaft wäre das Äquivalent wohl am ehesten das DFB-Pokalfinale. Dieses findet nun schon einige Jahre in Köln statt und war zuletzt regelmäßig ausverkauft, auch ohne beteiligten Heimverein.

Zu guter Letzt

Die Kacktore im März.Mein Favorit: Natürlich der „Hamburger Wiederholungstäter“. // YouTube

Forza St. Pauli!// Maik

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