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·17. Juni 2026
Laimer überrascht: Bayern-Star plötzlich auf ungewohnter Position

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·17. Juni 2026

Konrad Laimer vom FC Bayern ist für seine Vielseitigkeit bekannt. Beim WM-Auftakt Österreichs gegen Jordanien setzte ihn Trainer Ralf Rangnick nun jedoch besonders überraschend ein.
Konrad Laimer hat beim WM-Auftakt der österreichischen Nationalmannschaft einmal mehr gezeigt, warum er für seine Trainer so wertvoll ist. Der Profi des FC Bayern kam beim 3:1-Erfolg gegen Jordanien auf einer Position zum Einsatz, mit der im Vorfeld kaum jemand gerechnet hatte.
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick beorderte Laimer zunächst auf die Zehnerposition. Dort sollte der 29-Jährige den verletzten Christoph Baumgartner ersetzen und dem Spiel der Österreicher zusätzliche Struktur geben.
Für Laimer war es die nächste ungewöhnliche Aufgabe in einer Karriere, die längst von taktischer Flexibilität geprägt ist. In seiner Heimat wird der gebürtige Salzburger häufig als eine Art Allzweckwaffe im Kader bezeichnet. Beim FC Bayern überzeugte er zuletzt vor allem als Rechtsverteidiger, für Österreich wurde er in der Vergangenheit aber auch schon links hinten, im zentralen Mittelfeld oder auf der rechten Außenbahn eingesetzt.
Gegen Jordanien sollte Laimer nun in der offensiven Schaltzentrale Akzente setzen. Ganz auf ging der Plan allerdings nicht.
In der ersten Halbzeit tat sich Österreich schwer, das Spiel sauber zu kontrollieren. Laimer wirkte auf der ungewohnten Position im Zentrum phasenweise isoliert, der Spielfluss stockte über weite Strecken. Nach dem Abpfiff räumte Rangnick offen ein, dass das Experiment zunächst nicht den erhofften Effekt hatte.
Erst nach der Pause stellte der ÖFB-Coach um und zog Laimer zurück auf die linke Abwehrseite. Mit dieser Korrektur stabilisierte sich das Spiel des Favoriten, der sich am Ende doch noch mit 3:1 durchsetzte und erfolgreich in das Turnier startete.
Rangnick hatte Laimer schon vor wenigen Wochen für dessen Vielseitigkeit gelobt: „Konni ist unglaublich variabel, man weiß, was man von ihm bekommt. Egal, auf welcher Position er letztendlich spielt“, schwärmte der Nationaltrainer.

Foto: IMAGO
Laimer selbst nahm die ungewöhnliche Rolle nach der Partie gelassen. „Gegen solche Mannschaften ist es immer schwierig, durchzukommen. Wir wussten vorher, dass es ein schwieriges Spiel wird. Wir hatten Phasen, wo wir es gut gemacht haben“, sagte der Bayern-Profi.
Entscheidend war für ihn am Ende vor allem das Ergebnis: „Am Ende hat man unsere Mentalität gesehen, es tut sehr gut, mit drei Punkten zum Start in die WM zu gehen. Meine neue Rolle war kein Problem für mich, es war aber auf jeden Fall intensiv.“
Für den FC Bayern dürfte die Partie ein weiterer Beleg dafür gewesen sein, wie vielseitig Laimer einsetzbar ist. Auch wenn das Experiment auf der Zehn nur bedingt funktionierte, bleibt der Österreicher ein Spieler, der auf mehreren Positionen Verantwortung übernehmen kann.
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