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·26. Mai 2026

LaLiga: Tops und Flops der Saison 2025/26

Artikelbild:LaLiga: Tops und Flops der Saison 2025/26

Am vergangenen Sonntag endete die LaLiga-Saison mit einem fulminanten 5:1-Sieg von Villarreal gegen Atletico Madrid. Bereits am Tag zuvor fielen diverse Entscheidungen im Kampf um die Conference League, aber auch um den Verbleib in der höchsten spanischen Spielklasse. 

Aber wer hat überzeugt? Und wer blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück? Wir haben die Tops und Flops der LaLiga-Saison 2025/26 zusammengetragen.


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Top: Spannung am letzten Spieltag

Auch wenn die Meisterschaft und das Rennen um die Champions League-Plätze schon vor dem letzten Spieltag entschieden waren, so gab es am vergangenen Samstag doch einiges an Spannung in LaLiga. Ganze fünf Mannschaften kämpften um drei Plätze, um den Klassenerhalt zu sichern. Die beiden Aufsteiger Elche und Levante konnten sich dabei in der Liga halten. Dazu kommt CA Osasuna, die trotz einer Serie von fünf Niederlagen in Folge an den letzten fünf Spieltagen in der Liga bleiben. Runter gehen hingegen RCD Mallorca, sowie der FC Girona.

Zudem interessant. Vier Mannschaften retteten sich erst am vorletzten Spieltag. Darunter die beiden einstigen Topklubs Sevilla und Valencia, RCD Espanyol, das nach einer Hinrunde mit 34 Punkten im zweiten Abschnitt der Saison massiv eingebrochen war und zwischenzeitlich für ganze 17 Spiele ohne Sieg blieb. Auch Deportivo Alaves machte erst am 37.Spieltag den Klassenerhalt klar.

Auch im Kampf um Platz sieben, der die Qualifikation für die UEFA Conference League bedeutet, war es sehr spannend. Mit Getafe, Rayo Vallecano, Valencia, Real Sociedad und Espanyol hatten fünf Teams noch Chancen auf den Platz im Wettbewerb. Den Zuschlag bekam letztendlich Getafe, die ihre Aufgabe mit einem 1:0-Heimsieg gegen Osasuna souverän meisterten. Für Rayo gibt es am Mittwoch ja auch noch die Chance auf die Europa League-Quali, wenn man die Conference League gegen Crystal Palace gewinnen sollte.

Flop: Girona steigt ab

Vor zwei Jahren tourte der FC Girona noch auf der größten Bühne des europäischen Fußballs durch die Stadien dieses Kontinents. Nun müssen die Katalanen den Gang in die zweite Liga antreten. Trotz eines Kaders, der über große Namen wie Marc-Andre ter Stegen, Donny van de Beek, Bryan Gil, Axel Witsel, Viktor Tsygankov oder Claudio Echeverri verfügt und auch eigentlich von der reinen Qualität her, eher im mittleren Drittel der Tabelle zu verordnen ist, beendete die Mannschaft von Trainer Michel die abgelaufene Spielzeit auf dem 19.Platz.

Artikelbild:LaLiga: Tops und Flops der Saison 2025/26

Foto: Getty Images

Im Endeffekt sind auch die 14 Unentschieden, die Girona in der gesamten Saison hatte, ein Problem gewesen. In vielen Spielen fehlte offensiv einiges an Durchschlagskraft und die Chancenverwertung ließ arg zu wünschen übrig. Toptorjäger Vladyslav Vanat kam gerade mal auf neun Treffer, dahinter liegt Viktor Tsygankov mit sieben.

Besonders enttäuschend für die Fans der Gironi ist dabei auch die Reaktion, oder wohl eher Nicht-Reaktion der sportlichen Leitung. Weder ein offizielles Statement, noch irgendeine Art von Presseerklärung kam von Seiten der Verantwortlichen. Die Fans äußerten in den letzten Wochen vermehrt ihren Unmut gegenüber Klub-CEO Nacho Bas-Maga. Einzig Präsident Delfi Geli übernahm ein Maß an Verantwortung für den Abstieg. Geli ist aber auch der Einzige, der bei den Fans ein hohes Ansehen genießt.

Top: FC Barcelona dominiert die Liga

Wir bleiben in Katalonien, gehen aber an das andere Ende der Tabelle. Auf Platz eins thront auch in dieser Saison der FC Barcelona. Im Clasico gegen Real Madrid machte man am 35.Spieltag die Meisterschaft auch rechnerisch perfekt und behauptet sich abermals gegen den kriselnden Rivalen aus der Hauptstadt. Zuhause gewann die Mannschaft von Hansi Flick alle 19 Spiele. Auch zwei der insgesamt sechs Saison-Niederlagen erlitt man erst nach dem Feststehen des erneuten Titelgewinns.

Die Offensive glänzte trotz langer Abstinenz von Flügelstar Raphinha. Robert Lewandowski verabschiedete sich mit einer 14-Tore-Saison von den Blaugrana. Insgesamt 95 Tore erzielte der Angriff von Barca.

Flop: Athletic Club enttäuscht in Valverdes Abschieds-Saison

Der Athletic Club ging nach den letzten beiden Saisons wieder mal mit Ambition in die Saison. Nach der Qualifikation für die Europa League und dem Gewinn der Copa del Rey und dem Erreichen der Champions League im Folgejahr konnte man die Mannschaft weitgehend zusammenhalten. Topstar Nico Williams blieb und mit Aymeric Laporte und Jesus Areso verpflichtete man zwei weitere Spieler für die Defensive, die in der Vorsaison schon das Prunkstück der Basken gewesen ist.

Ausgerechnet die Gegentore wurden Athletic in diesem Jahr zum Verhängnis. 58 Mal mussten die Keeper Unai Simon und Alex Padilla hinter sich greifen. Dazu kam, dass offensive Topspieler wie Oihan Sancet oder Alex Berenguer bei Weitem nicht so torgefährlich waren, wie in den letzten Jahren. Die Doppelbelastung mit der Königsklasse steckte man in der Liga zwar ganz gut weg, aber auf internationaler Bühne war bereits nach der Ligaphase Schluss.

Nun endet auch die Ära von Ernesto Valverde beim Traditionsklub. Er war in den letzten Jahren sowas wie der Erfolgsgarant beim Athletic Club. Nun wird der Ex-Dortmunder Edin Terzic zur kommenden Spielzeit an der Seitenlinie stehen.

Top: Levante-Retter Luis Castro

Nach 14 Spieltagen und neun geholten Punkte trennte sich UD Levante Ende November von Aufstiegstrainer Julian Calero, der die Granotas in der Saison zuvor erst zur Zweitligameisterschaft und somit zurück in die spanische erste Liga geführt hatte. Zuerst übernahm interimsweise Alvaro del Moral. Nach zwei Spielen unter ihm stand Levante auf dem letzten Platz mit sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Zum Jahreswechsel übernahm der Portugiese Luis Castro, der erst einige Tage zuvor beim FC Nantes entlassen wurde.

Besonders viel Optimismus wollte sich angesichts der sportlichen Lage des französischen Traditionsklubs nicht breit machen. Doch Castro führte die Mannschaft direkt beim ersten Spiel zu einem 0:3-Auswärtssieg beim FC Sevilla. Danach gab es ein kurzes Hoch, worauf wieder eine Serie von vier Niederlagen folgte. Darunter auch eine Niederlage im Derby gegen den FC Valencia.

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Foto: Getty Images

Doch im Schlussspurt legten die Granotas nochmal eine Schippe drauf. Von den letzten 13 Saisonspielen konnte man ganze sieben Spiele gewinnen. Dazu gesellen sich drei Unentschieden und vier Niederlagen. Gerade das heimische Estadio Ciutat de Valencia entwickelte sich zu einem wichtigen Faktor für den Klassenerhalt. Seit dem Duell mit Villarreal Mitte Februar verlor man kein einziges Spiel mehr. Am Ende rettete man sich mit 42 Punkten auf dem 16.Platz.

Flop: fehlende Spannung im Meisterschaftsrennen

So spannend, wie die Liga im Tabellenkeller war, so ereignisarm war sie leider auch an der absoluten Spitze. Spätestens nach den beiden Real-Patzern gegen Osasuna und Getafe im Übergang vom Februar in den März wirkte die Meisterschaft für Barca kaum gefährdet. Gegen Ende war das Rennen um den Titel nur noch eine Frage der Zeit.

Atletico Madrid verabschiedete sich bereits früh aus dem Titelrennen und konzentrierte sich auf die Champions League. Der FC Villarreal, der nach der Hinrunde gerade mal fünf Punkte hinter dem Tabellenersten lag, konnte dieses Pensum nicht über die kompletten 38 Spieltage halten.

Top: Bordalas führt Getafe nach Europa

Wenn man sich den Kader von Getafe ansieht, wirkt das kaum wie eine Mannschaft, die ernsthafte Ambitionen haben sollte, um Europa mitzuspielen. Eher galt dieses Teams als Abstiegskandidat. Zu Beginn der Saison hatte man zudem noch Probleme Spieler zu registrieren. Im ersten Saisonspiel gegen Celta Vigo hatte man nicht mal eine vollständige Bank, die auch nur mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt worden war. Letztendlich führte der Transfer von Christantus Uche führte dazu, dass man überhaupt einen konkurrenzfähigen Kader stellen konnte.

Wirklich gut war die Mannschaft aber trotzdem nicht. Das hinderte Jose Bordalas aber nicht daran, den Klub aus der Madrider Vorstadt auf Platz sieben und in die UEFA Conference League zu führen. Der spanische Routinier ist auch über die iberischen Grenzen hinaus für seinen destruktiven und defensiv orientierten Spielstil bekannt. Auch in dieser Saison kassierte man gerade mal 38 Gegentore. Auf der anderen Seite war man zudem auch nur 32-mal erfolgreich.

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