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·3. Juli 2026
Lamine Yamal mit 17 bei der WM: Spaniens Wunderkind macht den nächsten Schritt

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·3. Juli 2026

Lamine Yamal ist 17 Jahre alt, spielt bei einer Weltmeisterschaft als Stammspieler für Spanien – und macht das so, als wäre es das Normalste der Welt. Gegen Österreich legte er das 3:0 von Oyarzabal auf. Diese WM 2026 könnte der Moment sein, in dem die Welt versteht: Der nächste große Star ist schon da.
SoFi Stadium, Inglewood, 2. Juli 2026. Spanien führt 2:0, Österreich ist erschöpft, und Yamal bekommt den Ball auf dem rechten Flügel. Er zieht an seinem Gegenspieler vorbei – einmal, zweimal – und flankt perfekt auf Oyarzabal, der nur noch einschieben muss. 3:0. Yamal läuft nicht mal besonders jubilierend davon. Als wäre es eben einfach so.
Yamal ist im Jahr 2007 geboren. Als die Spanier 2008 die Europameisterschaft gewannen – den ersten von drei Titeln in Folge – war er ein Baby. Xavi, Iniesta, Villa – das waren seine Vorgänger, Legenden des Weltsports. Und jetzt spielt er in ihrer Nachfolge, als wäre er schon immer dort gewesen.
Was Yamal von anderen Talenten unterscheidet: Er hat keine Ehrfurcht. Nicht vor großen Stadien, nicht vor berühmten Gegnern, nicht vor dem Moment. Bei der EM 2024, noch mit 16, spielte er bereits eine herausragende Rolle. Jetzt, ein Jahr später, wirkt er noch reifer. Noch sicherer. Noch gefährlicher.
Yamals Stärke liegt in seiner Dribblingfähigkeit, seiner Schnelligkeit auf kurzen Distanzen und seiner Fähigkeit, in engen Räumen Entscheidungen zu treffen. Er spielt auf dem rechten Flügel, zieht auf den linken Fuß und sucht entweder den Abschluss oder den Steilpass. Einfach, direkt, effektiv.
Was ihn besonders macht: Er hält den Ball unter Druck. Wenn zwei Gegenspieler auf ihn zukommen, verliert er ihn nicht – er dreht sich, passt, oder dribbelt sich frei. Das ist keine Technik die man trainieren kann. Das ist ein Talent das man hat oder nicht hat. Yamal hat es.
Diese spanische Mannschaft hat alle Zutaten für den WM-Titel: Defensive Stabilität, Ballbesitz-Kunst, und jetzt offensiven Zug durch Yamal und Oyarzabal. De la Fuente hat eine Mannschaft gebaut, die funktioniert als Kollektiv – und trotzdem einen Spieler hat, der Spiele alleine entscheiden kann.
Wenn Spanien dieses Turnier gewinnt – und es ist gut möglich – dann wird Yamal der Name sein, der in Erinnerung bleibt. Der 17-Jährige, der bei einer Weltmeisterschaft den Unterschied machte. Der Junge, der kein Junge mehr ist.
Yamal ist 17. Messi war in diesem Alter noch nicht Messi. Ronaldo war in diesem Alter noch nicht Ronaldo. Die Vergleiche werden kommen – sie kommen schon – und Yamal trägt sie mit einer Leichtigkeit, die fast erschreckend ist.
Vielleicht ist er der nächste große Star. Vielleicht erreicht er nie das Niveau, das man ihm gerade zutraut. Aber was er jetzt schon zeigt – bei einer Weltmeisterschaft, als Teenager, gegen die besten Verteidiger der Welt – das ist außergewöhnlich. Und diese WM 2026 ist erst sein Anfang.







































