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·22. Mai 2026

Lange klar, jetzt offiziell: Real Madrid verkündet Alaba-Trennung

Artikelbild:Lange klar, jetzt offiziell: Real Madrid verkündet Alaba-Trennung
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David Alaba kehrt Real Madrid den Rücken – Foto: Angel Martinez/Getty Images

Kein neuer Vertrag: Abgang nach fünf Jahren

MADRID. Diese Mitteilung dient nur der Vollständigkeit halber: Real Madrid hat am Freitagnachmittag den Abschied von David Alaba verkündet. Am Samstag könnte der österreichische Innenverteidiger im Estadio Santiago Bernabéu letztmals für die Königlichen zum Einsatz kommen, wenn diese den Athletic Club zum Abschluss der LaLiga-Saison empfangen (21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN).


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Der 33 Jahre alte Österreicher, der am 24. Juni 34 wird, verlässt die Königlichen nach fünf gemeinsamen Spielzeiten, gekommen war er im Sommer 2021 ablösefrei vom FC Bayern München. Dass der damals geschlossene Fünf-Jahres-Vertrag nicht verlängert wird, deutete sich schon vor geraumer Zeit an.

David Alaba sportlich schon lange unbrauchbar

Alaba hatte am 17. Dezember 2023 einen Riss des vorderen Kreuzbands erlitten, bei dem auch der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen war. Der leidvolle Weg zurück dauerte mehr als ein Jahr, sein Comeback feierte er erst im Januar 2025 – und so wertvoll wie in der ersten Hälfte seiner Zeit wurde er seitdem nie wieder. Stattdessen war der zweite Abschnitt geplagt von diversen kleineren Verletzungen. Das Verhältnis zwischen seinem sportlichen Wert und der Bezahlung seitens des Vereins mit einem kolportierten Jahresgehalt von über 20 Millionen Euro brutto stimmte irgendwann hinten und vorne nicht mehr.

Alaba bei Real

2021 bis 2026:

  • Spiele: 131
  • Tore: 5
  • Vorlagen: 9
  • Platzverweise: 0
  • Titel: 11

Anders als ein Daniel Carvajal und so manch andere abgewanderte Stammkraft der jungen Vergangenheit verabschiedet sich Alaba dementsprechend nicht mit dem Status einer Real-Legende, dafür aber zweifellos als verdienter Spieler. Das liegt auch an seiner Bedeutung als Führungsspieler und gute Seele innerhalb der Kabine.

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Alabas ikonischer Jubel bei der Aufholjagd im Champions-League-Achtelfinale gegen Paris Saint-Germain – Foto: IMAGO / PanoramiC

Es geht viel Erfahrung und ein Leader

Sein langjähriger Weggefährte Toni Kroos beschrieb den gebürtigen Wiener, der dem Madridismo vor allem mit dem ikonischen Klappstuhl-Jubel gegen Paris Saint-Germain in Erinnerung bleiben wird, einst so: „David ist ein Typ, der so eine Fähigkeit hat, zu connecten. Es gibt verschiedene Typen in der Mannschaft, da reden wir nicht von Fußballern, sondern einfach nur Typen in der Kabine. David hatte so eine Gabe, mit jedem auf verschiedene Art und Weise gut auszukommen, ein gutes Verhältnis zu haben. Von Bayern haben mir ganz viele bestätigt, dass mit David da damals nicht nur ein Fußballer gegangen ist, sondern einfach auch jemand, der so wichtig für die Mannschaft, für die Kabine war und da nicht eins zu eins zu ersetzen ist.“

So wie mit Carvajal bricht auch mit Alaba viel Erfahrung und ein Leader-Typ weg. Der Linksfuß, der im Zentrum der Abwehr einst in die Fußstapfen von Sergio Ramos getreten war, gewann mit den Madrilenen elf Trophäen, darunter zweimal die spanische Meisterschaft und zweimal die Champions League (jeweils 2022 und 2024). Alaba kommt auf 131 Pflichtspiele (fünf Tore, neun Vorlagen), ein letzter Einsatz wird ihm am Wochenende vor heimischer Kulisse sicherlich noch vergönnt sein. Es wäre sein 16. in dieser Saison, in der er bei gerade mal fünf Startelf-Nominierungen und 500 Minuten steht.

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