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·12. Juni 2026

Larin kontert Bosnien-Führung: Co-Gastgeber Kanada holt Punkt zum Auftakt!

Artikelbild:Larin kontert Bosnien-Führung: Co-Gastgeber Kanada holt Punkt zum Auftakt!

Im dritten Spiel der Weltmeisterschaft 2026 griff der zweite Co-Gastgeber in das Geschehen ein. Die kanadische Auswahl, erst zum dritten Mal überhaupt bei einer WM dabei, traf auf Bosnien-Herzegowina. 

Schon vor dem Spiel herrschte auf den Straßen von Toronto Ausnahmezustand. Kein Wunder, denn die Kanadier gingen trotz des Ausfalls von Superstar Alphonso Davies mit einem guten Gefühl in dieses Spiel.


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Doch die Bosnier sind ein Team, das man nicht unterschätzen darf. Die Mannschaft von Trainer und Ex-Bundesligaprofi Sergej Barbarez schaltete schließlich Italien in den Playoffs aus.

Jetzt hatte dieses Team sich zum Ziel gesetzt, dass man gleich im ersten Spiel die Euphorie in einem der Gastgeberländer bremsen kann. Bei den Bosniern standen die in Deutschland aktiven Nikola Vasijl, Nikola Katic und Ermedin Demirovic in der Startelf, Altmeister Edin Dzeko saß zunächst auf der Bank.

Eine Standardsituation lässt Bosnien jubeln

Die Kanadier begannen engagiert und führten die ersten Zweikämpfe auch gleich entsprechend hart. Ein früher Einwurf führte zu einem frühen Eckball, der aber keine Gefahr einbrachte. Den ersten guten Abschluss hatten die Bosnier nach etwas mehr als zwei Minuten, Amar Memic verzog aber. Die Kanadier gingen ordentlich zur Sachen, holten sich auch nach zwölf Minuten schon die erste gelbe Karte im Spiel ab.

Artikelbild:Larin kontert Bosnien-Führung: Co-Gastgeber Kanada holt Punkt zum Auftakt!

Foto: Getty Images

Nach 17 Minuten hatte der Co-Gastgeber dann aber eine riesengroße Chance. Jonathan David kam recht frei zum Abschluss, schoss aber genau auf Vasilj, der den Ball sogar problemlos hielt. Nach 21 Minuten fiel dann der erste Treffer. Eine Ecke der Bosnier wurde von Sead Kolasinac verlängert und fand genau den Kopf von Jovo Lukic, der nur noch einnicken musste. Das gab den Bosniern Sicherheit, auch wenn Kanada jetzt mehr versuchte. Ein Oluwaseyi-Schuss sorgte nach 32 Minuten wieder für Gefahr, doch der kanadische Offensivspieler verzog recht deutlich.

Der Co-Gastgeber hatte jetzt mehr vom Spiel, sammelte einige Eckbälle, die aber häufig nichts einbrachten. Am Ende ging es mit dem Stand von 1:0 für die Bosnier in die Kabine.

Larin findet eine Antwort für Kanada

Unmittelbar nach der Pause hatten die Bosnier einen ersten Abschluss, der aber keine große Probe war. Demirovics Distanzschuss war nämlich unplatziert. Auch auf der Gegenseite ging es gleich zur Sache, Oluwaseyi scheiterte mit einer scharfen Hereingabe. In der 54. Minute hatten die Kanadier dann eine absolute Großchance, weil sie sich einmal stark durch den Strafraum kombinierten. Sead Kolasinac verhinderte das sichere Tor, weil er den Ball noch kurz vor der Linie klärte, mit Hilfe der Latte.

Im Gegenzug scheiterte Demirovic, weil er alleine vor dem Tor einen schlechten Kontakt hatte, der ihm die Chance deutlich schwerer machte. Nach einer guten Stunde wurde dann auch mehrfach gewechselt, beide Trainer hofften auf neuen Schwung. Wenig später hatten die Kanadier auch eine Chance, wieder konnte das bosnische Team aber kurz vor der Linie klären.

Der Spielfluss wurde weniger als die letzten 20 Minuten anbrachen. Das war ein Verdienst der bosnischen Mannschaft, die immer mal wieder das Tempo rausnahm, Zeit von der Uhr nahm. Nach 78 Minuten kamen die Kanadier dann aber zum Ausgleich. Der kurz vorher eingewechselte Cyle Larin machte den Ball gut fest und traf eiskalt zum 1:1 mit einem schönen Schuss in die rechte Ecke.

Danach wollten beide nicht zu sehr ins Risiko gehen. Ein Remis, das wussten beide, ist in einer Gruppe mit Katar nicht schlecht. Kurz vor dem Ende hatte Larin noch eine weitere Chance, sein Schuss aus kurzer Distanz konnte aber geblockt werden. Das war es dann auch, das Spiel endete 1:1.

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