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·21. September 2026

"Lassen uns nicht treiben": Trainersuche bei Hansa hält an

Artikelbild:"Lassen uns nicht treiben": Trainersuche bei Hansa hält an

Wer wird neuer Trainer des F.C. Hansa Rostock? Noch ist keine Entscheidung gefallen. Einen konkreten Zeitpunkt, wann das der Fall sein wird, gibt es ebenfalls nicht. Sportchef Amir Shapourzadeh will sich nicht treiben lassen.

Doch keine schnelle Klarheit?

Knapp eine Woche ist es nun her, dass Daniel Brinkmann bei der Kogge gehen musste. Aufgrund des ungewöhnlichen Zeitpunkts – vier Tage nach dem letzten Spiel und einen Tag vor der nächsten Partie -, waren nicht wenige davon ausgegangen, dass die Verantwortlichen bereits einen neuen Coach in der Hinterhand haben. Doch dem war augenscheinlich nicht so, wie die Worte von Sportchef Amir Shapourzadeh vermuten lassen.


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"Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir dies tun", sagt er in der "Ostsee-Zeitung" und betont, dass es schon in dieser Woche, vielleicht aber auch erst in einer, zwei oder gar drei Wochen der Fall sein könnte. "Wir lassen uns nicht treiben. Es geht um Sorgfalt und um die passende Entscheidung für die Mannschaft." Allerdings würde ein späterer Zeitpunkt die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Würzburg am 10. Oktober deutlich verkürzen.

Kniat passt ins Profil

Mitbringen soll der neue Trainer neben Aufstiegserfahrungen und Drittliga-Kenntnissen auch "viele Schnittmengen mit Hansas Spielphilosophie, Bock auf die Aufgabe, auf die Mannschaft und den Verein", skizziert Rostocks Sportchef das Profil und favorisiert zudem einen emotionalen Coach. "Die Mannschaft ist immer das Spiegelbild eines Trainers. Man sollte nicht unnötig herumhampeln, aber wer mit Leib und Seele Trainer ist, der geht das Spiel mit."

Während der zuletzt gehandelte André Breitenreiter keine Erfahrung in der 3. Liga mitbringt, würde Mitch Kniat perfekt ins Profi passen. Der 40-Jährige stieg mit Arminia Bielefeld 2025 als Meister in die 2. Bundesliga auf und führte die Ostwestfalen zudem bis ins DFB-Pokalfinale. Zuvor stand er bereits in Verl an der Seitenlinie.

Baumgart "unrealistisch"

Kein Thema ist der bei vielen Fans hoch gehandelte Steffen Baumgart. Wie Vorstandsvorsitzender Ronald Maul am Sonntag bei "MagentaSport" sagte, sehe sich der 54-Jährige trotz seiner Rostocker Vergangenheit als Spieler und Co-Trainer derzeit nicht in der 3. Liga. "Es ist total romantisch und es wäre super, wenn Baumi irgendwann mal wieder Trainer bei Hansa Rostock ist. Aber das ist im Moment unrealistisch", so Maul. Auf wen die Wahl stattdessen fällt, wird sich in den nächsten Tagen – oder nächsten Wochen – zeigen. Interimscoach Yannic Thiel kommt aufgrund der fehlenden Pro-Lizenz indes nicht als Dauerlösung infrage.

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