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·6. März 2026

„Lasst das bitte nicht zu“: VfL-Coach will HSV-Fanübernahme verhindern!

Artikelbild:„Lasst das bitte nicht zu“: VfL-Coach will HSV-Fanübernahme verhindern!

Der VfL Wolfsburg steht unter enormem Druck. Vor dem richtungsweisenden Duell mit dem HSV richtete Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer deshalb einen eindringlichen Appell an die eigenen Fans.

Um jeden Preis will der 43-Jährige verhindern, dass das Heimspiel in der Volkswagen Arena (Samstag, 15.30 Uhr) zu einem gefühlten Auswärtsspiel wird. Hintergrund ist die erwartete Fan-Invasion aus Hamburg. Laut dem Portal diefalsche9 begleiteten in dieser Saison im Schnitt 6.218 HSV-Anhänger ihr Team in der Fremde. Für das Nordduell werden sogar rund 10.000 Gästefans erwartet. Das offizielle Kontingent von 3.200 Tickets wurde dabei deutlich überschritten, viele HSV-Anhänger sicherten sich Karten in anderen Stadionbereichen.


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Bauer beobachtet diese Entwicklung mit Sorge. Auf der Spieltagspressekonferenz ergriff er noch einmal das Wort. „Ich hätte noch etwas zum Ende“, sagte der Trainer und kündigte „einen kleinen Appell an unsere Fans“ an. Dann wurde er deutlich: „Wir brauchen jeden Fan am Samstag in unserem Stadion. Wir brauchen unsere Farben am Samstag im Stadion. Unsere Fans müssen laut sein.“

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Foto: IMAGO

Pleite gegen den HSV könnte Bauer den Job kosten

Der Hintergrund seines emotionalen Aufrufs ist klar. „Wir erwarten viele Fans des Gegners“, erklärte Bauer und formulierte schließlich seine zentrale Bitte: „Lasst bitte nicht zu, dass wir am Samstag hier zu Hause ein Auswärtsspiel haben – weil die Mannschaft einfach bedingungslose Unterstützung braucht.“

Angesichts der sportlichen Situation der Wolfsburger dürfte dieses Statement durchaus notwendig gewesen sein. Seit sieben Ligaspielen wartet der VfL auf einen Sieg, zuletzt setzte es ein deutliches 0:4 beim VfB Stuttgart. Die Wölfe sind dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, bei einer weiteren Pleite dürfte Bauer seinen Job verlieren.

Der Trainer selbst setzt nun alles auf die Karte Geschlossenheit. „Die Jungs werden ihr letztes Hemd geben“, versprach er und richtete erneut eine Bitte an die Fans: „Wenn nach einem Fehler mal ein aufmunternder Applaus kommt, das brauchen wir gerade. Das ist Abstiegskampf.“

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