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·18. Februar 2026
Last-Minute-Schock: Arsenal verspielt 2:0 bei Schlusslicht!

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·18. Februar 2026

Schlusslicht empfängt Spitzenreiter hieß es am Mittwochabend in der Premier League. Der Leistungsunterschied zwischen den Wolverhampton Wanderers und dem FC Arsenal fiel aber längst nicht so deutlich aus, wie es die Tabelle aussagt.
Vor dem Anpfiff trennten beide Teams satte 48 Zähler. Dies hängt vor allem mit der Unterlegenheit der Wolves zusammen, die in 26 Partien gerade einmal neun Punkte einsammelten und bereits mit dem Gang in die Championship planen können. Arsenal wiederum spielt eine starke Saison, leistete sich im Ligabetrieb aber zuletzt die ein oder andere kleinere Schwäche, weshalb der Vorsprung auf Verfolger Manchester City nur noch vier Zähler beträgt.
Ursprünglich sollte das Aufeinandertreffen erst zwischen dem 20. und 22. März stattfinden. Allerdings steigt zu diesem Zeitpunkt auch das Finale des EFL-Cups, für das sich die Gunners qualifizierten. Daher begaben sie sich in die neunte englische Woche am Stück. Davon unbeeindruckt gaben die Gäste im Molineux direkt den Ton an. Schon nach fünf Minuten erreichte eine Flanke von Declan Rice den einlaufenden Bukayo Saka, der José Sá per Kopf überwand – 0:1.
Wenig später probierte es der erneut ziemlich ungestörte Rice aus der Distanz und verfehlte nur knapp das rechte Eck (8.). Den Abschluss von Noni Madueke ließ Sá nach vorne abprallen, klärte dann aber gegen den einschussbereiten Gabriel Martinelli (17.). Ohnehin befand sich das Geschehen fast ausschließlich in der Hälfte der Wolves, die es aber geschlossen verteidigten. Erst in Minute 34 ergab sich wieder eine Möglichkeit. Madueke verpasste knapp per Kopf.
Offensiv blieben die Hausherren dagegen komplett blass. Erst in der Nachspielzeit des ersten Abschnitts erfolgte der erste Torabschluss. André zog aus rund 20 Metern ab und setzte die Kugel nicht weit neben das Tor. Arsenal hatte bereits in den Minuten zuvor die Kontrolle etwas aus der Hand gegeben, nahm aber den knappen Vorsprung mit in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel agierte das Team von Mikel Arteta erstaunlich passiv. Die Wolves besaßen mehr Feldanteile, kamen aber über Halbchancen nicht hinaus. Der erste konstruktive Angriff des Tabellenführers brachte hingegen direkt das 0:2. Gabriel steckte wunderbar durch auf den an der Abseitslinie einlaufenden Piero Hincapie, der die Kugel unter die Latte beförderte. Das Schiedsrichterteam um Paul Tierney verweigerte dem Treffer zunächst die Anerkennung, korrigierte sich aber nach Rücksprache mit dem VAR.
Danach zog sich Arsenal wieder zurück und erhielt in der 61. Minute die Quittung. Hugo Bueno erhielt reichlich Freiraum und schlenzte die Kugel schließlich aus halbrechter Position sehenswert zum Anschlusstreffer ins lange Eck. Der designierte Absteiger witterte danach seine Chance, präsentierte sich sehr agil. Weitere Torszenen ließen bei Dauerregen aber auf sich warten. Trotz aller Bemühungen traten die Wolves nicht gefährlich in Erscheinung.

Foto: Getty Images
Arsenal, das keinen sonderlich hohen Aufwand betrieb, legte den Fokus auf die Verwaltung der 2:1-Führung und hielt den Gegner vom Tor fern. Daher entwickelte sich eigentlich keine packende Schlussphase. Doch eine Chance bekamen die Wolves, und zwar in der vierten Minute der Nachspielzeit. Auslöser war ein Missverständnis zwischen dem kaum beschäftigen David Raya und Gabriel, der seinen Schlussmann beim Abfangen einer harmlosen Flanke blockierte. Daraufhin fiel der Ball vor die Füße von Mateus Mané, der sofort abzog, woraufhin der Ball landete zunächst noch am Pfosten landete, dann jedoch vom Körper des frisch gekommenen Riccardo Calafiori zum 2:2-Endstand ins Netz flog.
Wolves: Sá,-Mosquera, Bueno, Krejci,-Tchatchoua (70. R. Gomes), A. Gomes (22. Arokodare), André, Bueno,-Mané, Bellegarde (84. Edozie),-Armstrong
Arsenal: Raya,-Timber, Saliba, Gabriel, Hincapié,-Zubimendi, Rice,-Madueke (65. Eze), Saka (73. Trossard/90+3. Calafiori)), Martinelli,-Gyökeres (65. Jesus)
Tore: 0:1 Saka (5.), 0:2 Hincapié (57.), 1:2 Bueno (61.), 2:2 Calafiori (Eigentor, 90+4.)
Foto: Getty Images









































