Anfield Index
·12. Juni 2026
Laut Teamkollege könnte Mo Salah überraschend zu Liverpool zurückkehren

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·12. Juni 2026

Mohamed Salah hat Liverpool zwar möglicherweise verlassen, doch irgendwie weigert sich die Geschichte weiterhin, wie ein klarer Schlussstrich zu wirken. Mit 33, während sich Ägypten auf sein Auftaktspiel bei der Weltmeisterschaft gegen Belgien in Spokane, Washington, vorbereitet, sollte Salah auf Fußball, Vermächtnis und eine letzte große internationale Bühne fokussiert sein. Stattdessen bleibt seine Vereinszukunft das Thema, das jede Unterhaltung umkreist.
Das ist kaum überraschend. Salahs letzte Monate bei Liverpool waren chaotisch, öffentlich und emotional aufgeladen. Die Spannungen mit Arne Slot, die Ungewissheit über die Richtung der Mannschaft und der allgemeine Zusammenbruch von Liverpools Saison 2025/26 ließen seinen Abgang weniger wie einen Abschied und mehr wie einen ungelösten Streit wirken.
Jetzt, da Andoni Iraola neu zum Liverpool-Cheftrainer ernannt wurde, hat die Situation eine weitere Ebene bekommen. Ein Spieler, der bereits weg zu sein schien, ist womöglich doch nicht so endgültig weg, wie alle angenommen hatten.
Der ägyptische Torhüter Ahmed El-Shenawy hat angedeutet, dass Salah doch an der Anfield Road bleiben könnte, und erklärt, die Aussicht auf einen Abschied von Liverpool habe ihn belastet.
„Die Aussicht, Liverpool zu verlassen, hat Mo psychologisch belastet, aber die Situation könnte sich ändern und er könnte doch noch bei der Mannschaft bleiben. Er hat mir sogar gesagt, dass er über seine Zukunft noch nichts weiß.“
Das ist ein bedeutender Satz, nicht weil er irgendetwas bestätigt, sondern weil er Unsicherheit offenlegt. Von außen funktioniert Fußball oft in Absolutheiten: Ein Spieler geht, der Berater verhandelt, der Verein macht weiter. Innerhalb des Prozesses ist es jedoch selten so ordentlich.
Salahs Verbindung zu Liverpool ging schon immer über Tore, Trophäen und Zahlen hinaus. Er wurde zu einer prägenden Figur des modernen Klubs, zu einem der wenigen Spieler, deren Abgang nicht nur ein Mannschaftsblatt verändert, sondern eine ganze emotionale Landschaft.

Foto: IMAGO
Salah selbst hat bereits klargemacht, dass die Weltmeisterschaft in seiner Entscheidungsfindung eine Trennlinie darstellen könnte.
„Ich beobachte noch, ich habe jetzt Zeit, ich fahre zur Weltmeisterschaft und danach wird alles klar sein. Aber wenn sich vorher eine gute Gelegenheit ergibt, werde ich entscheiden, und wenn nicht, werde ich meine Entscheidung nach der Weltmeisterschaft treffen.“
Das ist typischer Salah-Pragmatismus. Er kennt seinen Markt. Er kennt die Macht des Timings. Eine starke Weltmeisterschaft mit Ägypten würde seiner Karriere nicht nur ein weiteres Kapitel hinzufügen, sie könnte auch die finanziellen und sportlichen Angebote, die ihm zur Verfügung stehen, neu gestalten.
Für Liverpool lautet die Frage, ob Gefühl, Strategie und Kaderplanung noch am selben Punkt zusammenfinden können. Iraolas Ankunft bringt eine neue Stimme, einen neuen taktischen Rahmen und vielleicht auch ein neues Gespräch. Ob Salah Teil dieses Gesprächs ist, bleibt unklar.
Auch Ramy Abbas Issas Eingreifen ist wichtig. Salahs Vertreter hat Berichten zufolge zur Vorsicht bei Transfer-Leaks geraten und die Fans davor gewarnt, sich vom Lärm um die Zukunft seines Klienten täuschen zu lassen.
Das deutet darauf hin, dass in Saudi-Arabien, der Türkei oder anderswo keine saubere Einigung auf ihn wartet. Es mag Interesse geben, es mag Angebote geben, es mag Gespräche geben, aber Gewissheit scheint zu fehlen.
Im Moment bleibt Mohamed Salah zwischen Liverpools Geschichte und der Möglichkeit einer Weltmeisterschaft in der Schwebe. Er hat Anfield verlassen, doch die Tür wurde öffentlich nicht krachend zugeschlagen. Im Fußball ist das wichtig. Vor allem, wenn es sich bei dem Spieler um Salah und bei dem Verein um Liverpool handelt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































