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·5. Juni 2026

Lazios Curva Nord kündigt Boykott von Dauerkarten und Spielen an

Artikelbild:Lazios Curva Nord kündigt Boykott von Dauerkarten und Spielen an

Die organisierten Fangruppen von Lazio haben ihren Protest gegen Präsident Claudio Lotito verschärft und in einer ausführlichen Stellungnahme bestätigt, dass sie in der Saison 2026/27 keine Dauerkarten kaufen und alle Heimspiele boykottieren werden – mit Ausnahme der beiden Derbys gegen Roma.

Das Kommuniqué der Curva Nord, via Alfredo Pedulla, stellt eine deutliche Zuspitzung eines Konflikts dar, der weite Teile der vergangenen Saison geprägt hat. Die Ultras verweisen dabei auf 22 Jahre dessen, was sie unter Lotitos Eigentümerschaft als Misswirtschaft, Respektlosigkeit und gebrochene Versprechen bezeichnen.


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Artikelbild:Lazios Curva Nord kündigt Boykott von Dauerkarten und Spielen an

ROM, ITALIEN – 23. MAI: Eine Gesamtansicht der Lazio-Fans im Stadion, umgeben von leeren Sitzen infolge eines Fanprotests, vor dem Serie-A-Spiel zwischen SS Lazio und Pisa SC im Stadio Olimpico am 23. Mai 2026 in Rom, Italien. (Foto von Paolo Bruno/Getty Images)

Curva Nord kündigt weitreichende Protestmaßnahmen an, da das Verhältnis der Lazio-Ultras zu Lotito den Bruchpunkt erreicht

Die Stellungnahme der Gruppe ist umfassend und vernichtend. Sie werden keine Dauerkarten kaufen, keine Heimspiele in der Liga oder der Coppa Italia besuchen und Abonnements bei Übertragungsplattformen kündigen, die Lazio-Spiele zeigen.

Außerdem haben sie zugesagt, alle Auswärtsspiele und beide Derbys zu besuchen, und rufen zugleich zum Boykott von Sponsoren und Geschäftspartnern auf, die mit den aktuellen Eigentümern des Klubs verbunden sind.

In Bezug auf die sportlichen Misserfolge ist die Erklärung eindeutig: Zwei aufeinanderfolgende Spielzeiten ohne europäischen Fußball seien der Beweis für eine Eigentümerschaft, die nicht bereit sei, angemessen in den Kader zu investieren.

Die Ultras kritisieren zudem, was sie als systematische Entfernung von mit Lazio verbundenen Mitarbeitern aus dem Klub bezeichnen, sowie die Ernennung von Personen ohne Verbindung zur Identität des Vereins, darunter nach ihren Worten ein Kommunikationschef, der offen erklärter Roma-Anhänger sei.

Die Gruppe nahm auch das vorgeschlagene Projekt für das Stadio Flaminio ins Visier, stellte die finanzielle Logik hinter Lotitos Aussagen infrage und warnte, dass der Stadionbau als Vorwand dienen würde, weitere Investitionen in den Spielerkader weiter hinauszuzögern.

Der neue Cheftrainer Gennaro Gattuso wurde bemerkenswert herzlich erwähnt. Die Ultras wandten sich direkt an ihn, hießen ihn willkommen und machten deutlich, dass sich ihr Protest ausschließlich gegen die Eigentümer richtet und nicht gegen die Spieler oder das Trainerteam.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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