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·20. Juni 2026
Legendäre Transfers: Diese Stars wechselten nach einer WM

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Niederlande gegen Schweden – und alle schauen auf Crysencio Summerville, die Überraschung im Kader der „Elftal“. Der 24-jährige Shootingstar von West Ham United steht vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain. Doch welche Stars wechselten unmittelbar nach der WM zu einem ganz großen Klub? Fussballdaten.de präsentiert eine Auswahl.
Crysencio Summerville (24) – Noch im März 2026 schien nichts auf eine WM-Teilnahme des Stürmers von West Ham United hinzudeuten.
Für die Länderspiele zum Start ins WM-Jahr wurde er vom niederländischen Bondscoach Ronald Koeman nicht nominiert.
Beim ersten Gruppenspiel gegen Japan (2:2) in Dallas stand Summerville, der zuvor nur zwei Länderspiele gemacht hatte, überraschend in der Startelf der Niederländer – und meldete sich mit einem Tor bei dieser WM an. „Ich denke, der Trainerstab hat einige meiner Spiele gesehen und kennt meine Qualitäten“, sagte Crysencio Summerville beim US-amerikanischen TV-Sender ESPN.
Er war für den nicht nominierten Ex-Leverkusener Jeremie Frimpong vom FC Liverpool ins zwölfte Aufgebot der Niederlande bei einer Weltmeisterschaft gerückt.
Dass Summerville im Sommer noch einmal zu West Ham United nach London zurückkehrt, ist nach seinem starken Eindruck gegen Japan mehr als fraglich.
Pais Saint-Germain soll sich telefonisch schon bei den Londonernnach dem Niederländer erkundigt haben, auch Manchester United ist laut dem Transfermarkt-Journalisten Fabrizio Romano unter den Interessenten.
Hier bahnt sich also wohl ein weiterer, spektakulärer Nach-WM-Transfer an.
Diese Transfers haben Tradition und sie gelten als legendär.
Wie 2002, als „Il Fenomeno“, Ronaldo Luis Nazario de Lima (damals 25), genannt Ronaldo, da Weltkarriere unter bürgerlichem Namen nicht möglich, als Weltmeister von Inter Mailand zu Real Madrid wechselte.
Real Madrid schlug auch 2010 zu – und verpflichtete die beiden deutschen Nationalspieler Sami Khedira vom VfB Stuttgart und Mesut Özil von Werder Bremen für insgesamt 29 Millionen Euro.
Toni Kroos, den genialen Mittelfeld-Metronom, verpflichteten die „Königlichen“ nach der für Deutschland erfolgreichen WM 2014 für 25 Mio. Euro vom FC Bayern München.
Doch auch Real-Erzrivale FC Barcelona kann die ganz großen Transfers nach Weltmeisterschaften.
Der junge Argentinier Diego Armando Maradona († 2020) von Boca Juniors, in seiner Heimat bereits als Genie gefeiert, konnte bei seinem WM-Debüt 1982 in Spanien zwar nicht überzeugen.
1994 machte ein Rumäne namens Gheorghe Hagi in den USA auf sich aufmerksam. Der „Karpaten-Maradona“ schickte mit den Rumänen die Argentinier nach Hause und wechselte anschließend zum FC Barcelona.
Die Weltmeisterschaft 1998 war die letzte für Jugoslawien. Zu den herausragenden Spielern zählte Dejan Stankovic, ein Eigengewächs von Europacup-Sieger Roter Stern Belgrad (1991). Stankovic machte drei WM-Spiele und schloss sich für 12,3 Mio. Euro Lazio Rom an.
Edinson Cavani aus Uruguay wurde mit der „Celeste“ 2010 in Südafrika WM-Vierter und wechselte zunächst für fünf Millionen Euro Leihgebühr von US Palermo zum SSC Neapel.







































