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·2. März 2026

Legionäre: Çalhanoğlu trifft – Yıldız und Çelik enttäuschen im direkten Duell

Artikelbild:Legionäre: Çalhanoğlu trifft – Yıldız und Çelik enttäuschen im direkten Duell

Wie zu jeder Woche wandert das stets kritische Auge des LIGABlatts durch die Ligen Europas, um sich die türkischen Legionäre anzusehen und zu prüfen, wie sie am letzten Spieltag performt haben und ob es besondere High- oder Lowlights gab. 

🇩🇪 Bundesliga 


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Can Uzun (Eintracht Frankfurt): Den 2:0-Heimerfolg der Eintracht musste das Mittelfeldjuwel, der sich erneut mit einer Oberschenkelverletzung herumplagt, leider von der Tribüne aus anschauen und konnte nicht mitspielen.

Salih Özcan (Borussia Dortmund): Beim engen und höchst unterhaltsamen "Klassiker" zwischen dem BVB und Bayern München, dass der deutsche Rekordmeister letztlich mit 3:2 für sich entscheiden konnte, saß die Nummer sechs Dortmunds über 90 Minuten auf der Bank.

Ozan Kabak (TSG Hoffenheim): Hatte Ozan Kabak der TSG am vorherigen Wochenende durch sein Tor noch einen Punkt in Köln gerettet, scheiterte er im Heimspiel gegen St. Pauli am Querbalken sowie an Pauli-Schlussmann Nikola Vasilj und konnte die unerwartete 0:1-Niederlage nicht verhindern. In der Luft war der 25-Jährige zwar gewohnt stark, ließ sich bei den Bodenzweikämpfen aber mehrfach abkochen und hatte zuweilen Tempo-Probleme. (Note: 3,5)

Kenan Karaman (Schalke 04): Die "Knappen" kamen über ein 1:1 beim Tabellenschlusslicht aus Fürth nicht hinaus, wobei Kapitän Karaman ein sehr schwaches Spiel machte, kaum eingebunden war und nur wenige erfolgreiche Szenen hatte. Über 90 Minuten war der Schalke-Strippenzieher kaum zu sehen und kreierte praktisch nichts. (Note: 5)

🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 Premier League 

Altay Bayındır (Manchester United): Die "Red Devils" konnten durch ihren 2:1-Heimerfolg gegen Crystal Palace drei ganz wichtige Punkte im Kampf um die Champions League einsacken, doch Ersatztorhüter Altay Bayındır sah dabei über 90 Minuten nur von der Bank aus zu.

Ferdi Kadıoğlu (Brighton & Hove Albion): Das Team von Coach Fabian Hürzeler setzte sich zuhause mit 2:1 gegen Nottingham Forest durch, wobei Linksverteidiger Kadıoğlu sowohl defensiv als auch im Spielaufbau einen sehr stabilen Eindruck machte und somit das Spiel seiner Mannschaft stützte. (Note: 2,5)

Enes Ünal (Bournemouth): Beim 1:1 seines Teams gegen Sunderland wurde Enes Ünal in der 81. Spielminute eingewechselt, um offensiv für neue Impulse zu sorgen, ging dabei aber vollkommen unter, suchte zwar mehrfach den Abschluss, wirkte aber sehr überhastet und hatte kein Auge für seine besser postierten Mitspieler, wodurch potenziell gute Gelegenheiten leider verpufften. (Note: 4,5)

🇪🇸 LaLiga 

Arda Güler (Real Madrid): Der türkische Spielmacher feierte am vergangenen Mittwoch sowohl seinen 21. Geburtstag als auch im CL-Heimspiel gegen Benfica seinen 100. Einsatz für Real Madrid. Beim 2:1-Erfolg der "Königlichen" machte Güler einen sehr engagierten Eindruck und hätte seine Leistung um ein Haar durch ein Tor gekrönt, doch wurde es nach VAR-Überprüfung wieder einkassiert. Ansonsten zwar nicht mit allen Aktionen erfolgreich, aber dennoch mit Leidenschaft dabei. Das LaLiga-Spiel gegen Getafe hingegen steigt erst am Montag-Abend. (Note: 2,5)

🇮🇹 Serie A 

Hakan Çalhanoğlu (Inter Mailand): Die "Nerazzurri" konnten ihr Heimspiel gegen Genoa mit 2:0 für sich entscheiden, wobei Çalhanoğlu erst in der 59. Spielminute eingewechselt wurde. Nur elf Minuten später allerdings übernahm er Verantwortung und verwandelte den Strafstoß zum 2:0. Hiernach spielte der 32-Jährige seinen gewohnt souveränen Stiefel und verwaltete das Ergebnis bis zum Schluss. (Note: 2)

Kenan Yıldız (Juventus Turin): Beim spektakulären 3:3 auswärts bei der Roma stand Juves Nummer zehn zwar über 90 Minuten auf dem Platz, hatte aber nie wirklich Zugriff auf die Partie. Zwar versuchte Yıldız durch Abschlüsse, Dribblings und Pässe offensiv für Gefahr zu sorgen, traf aber oft die falsche Entscheidung, oder blieb an seinen Gegenspielern hängen. (Note: 4)

Zeki Çelik (AS Roma): Im Spiel gegen Juventus als äußerer Innenverteidiger in der Dreierkette eingesetzt, machte Çelik seine Sache die meiste Zeit eigentlich sehr ordentlich, verteidigte gut und schob immer mal wieder hinten heraus, um so Offensivaktionen seiner Mannschaft einzuleiten. Beim zwischenzeitlichen 2:3 der Gäste köpfte der 29-Jährige die Kugel im Zweikampf mit Kenan Yıldız unglücklich zu Jérémie Boga, der den Anschlusstreffer machte. Beim 3:3 in der Nachspielzeit war es ausgerechnet Çeliks Gegenspieler Federico Gatti, dem die Kugel im Durcheinander vor die Füße fiel und der den Ausgleich erzielte. (Note: 4)

🇫🇷 Ligue 1 

Berke Özer (OSC Lille): Die "Doggen" konnten Nantes zuhause mit 1:0 schlagen, wobei Berke Özer zwar nur einmal wirklich gefordert war, da aber stark parierte und auch abseits davon insgesamt große Sicherheit ausstrahlte. (Note: 2)

🇳🇱 Eredivisie 

Ahmetcan Kaplan (NEC Nijmegen): Der NEC unterlag Fortuna Sittard mit 2:3. Hierbei machte Kaplan als Abwehrchef, trotz klar erkennbaren Einsatzwillens, unterm Strich keine gute Figur. Er verschätzte sich mehrfach und verlor wichtige Zweikämpfe, was letztlich auch Gegentreffer zur Folge hatte. (Note: 4,5) 

Başar Önal (NEC Nijmegen): Der linke Schienenspieler agierte sehr offensiv und versuchte immer wieder durch Hereingaben für Gefahr zu sorgen, doch kamen die allermeisten davon nicht an. Insgesamt fehlte es ihm im Passspiel merklich an Genauigkeit, während Başar Önal defensiv aufgrund körperlicher Defizite mehrfach das Nachsehen hatte. (Note: 4)

🇵🇹 LIGA Portugal

Deniz Gül (FC Porto): Der Portugiesische Tabellenführer konnte sich souverän mit 3:1 zuhause gegen Arouca durchsetzen und dadurch den eigenen Tabellenplatz zementieren. Deniz Gül stand dabei zwar über eine Stunde auf dem Platz, hatte aber keinen großen Einfluss auf das Spiel, da er nur kaum eingebunden wurde, sich in Zweikämpfen mehrfach abkochen ließ und oft einfach verloren wirkte. Erst nach seiner Auswechslung in der 61. Spielminute kam der Zug aus Porto-Sicht ins Rollen und man konnte das eigene Offensivspiel besser aufziehen. (Note: 4,5)

Foto: Marco Luzzani / Getty Images 

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