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·4. Mai 2026

Legionäre: Note 1 für Schalke-Held Karaman – Titel für Çalhanoğlu und Gül

Artikelbild:Legionäre: Note 1 für Schalke-Held Karaman – Titel für Çalhanoğlu und Gül

Auch im Saison-Endspurt verlässt das (fast) allsehende Auge des LIGABlatts die Süper Lig und hält Ausschau, wie sich die türkischen Legionäre in den anderen europäischen in ihren jeweiligen Ligen so geschlagen haben. Wer hat performt? Wer hat enttäuscht? Gab es große Geschichten, die erzählt werden wollen? Wir verraten es euch! 

🇩🇪 Bundesliga 


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Can Uzun (Eintracht Frankfurt): Bei der Niederlage gegen Hamburg (1:2) die Ausnahme in einer ansonsten komplett harmlosen Frankfurt-Offensive. Feuerte in der ersten Halbzeit drei Mal aufs Tor, drin war aber erst der vierte Versuch in Folge eines Hamburger Fehlers im Aufbauspiel. Sollte mit seinem Auftritt das Vertrauen von Trainer Riera etwas zurückgewonnen haben. (Note 2)

Atakan Karazor (VfB Stuttgart): Im Baden-Württemberg-Duell gegen Hoffenheim (3:3) oftmals zu spät, lief viel hinterher und erwies seiner Mannschaft dann noch einen Bärendienst. Lief seinem Gegenspieler im Hinterherspurten mit der offenen Sohle in die Ferse, sah dafür wegen groben Foulspiels glatt Rot. Für den VfB-Kapitän dürfte die Saison damit unliebsam beendet sein. (Note 5)

Ozan Kabak (TSG Hoffenheim): Auch der Innenverteidiger gab beim wilden 3:3 gegen Stuttgart keine sonderlich gute Figur ab. War in (zu) vielen Zweikämpfen verwickelt, hatte vor allem gegen Spielende dann enorme Probleme mit den aufkommenden Schwaben, den letztlich in Unterzahl noch der Ausgleich gelang. (Note 4,5)

Salih Özcan (Borussia Dortmund): Kam bei der späten Auswärtsniederlage in Gladbach (0:1) zur Schlussviertelstunde, setzte in einer schwachen BVB-Mannschaft dann auch keine Akzente mehr. (Note 4,5)

Kenan Karaman (Schalke 04): Schwang sich im entscheidenden Spiel gegen Düsseldorf (1:0), das die vorzeitige Rückkehr in die Bundesliga perfekt machte, zum Matchwinner auf. Überragend sein Aufstiegstor per Direktabnahme in den Winkel, noch besser seine Statements und Partylaune nach dem Schlusspfiff. (Note 1)

🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 Premier League

Altay Bayındır (Manchester United): Verfolgte den umjubelten Sieg gegen Erzrivale Liverpool (3:2) von der Bank aus.

Ferdi Kadıoğlu (Brighton & Hove Albion): Mit der 1:3-Niederlage gegen Newcastle kassierte Brighton einen Rückschlag im Kampf um die internationalen Plätze. Der türkische Außenverteidiger spielte im St. James Park durch, an den Gegentoren nicht beteiligt, anderweitig glänzen konnte er aber nicht. (Note 3,5)

Enes Ünal (Bournemouth): Kam beim deutlichen 3:0-Sieg gegen Crystal Palace, das zwischen den Halbfinals in der Conference League etliche Stammkräfte schonte, erst in der Schlussphase auf dem Rasen, als die Cherrys die drei Punkte schon in der Tasche hatten. (Keine Benotung)

🇪🇸 LaLiga 

Arda Güler (Real Madrid): Wegen einer Oberschenkelverletzung ist für den Mittelfeldmann die Saison bereits beendet. Dementsprechend fehlte der türkische Superstar auch beim Auswärtsspiel bei Espanyol Barcelona.

🇮🇹 Serie A

Hakan Çalhanoğlu (Inter Mailand): Mit einem 2:0-Sieg gegen Parma hat sich Inter Mailand vorzeitig den Scudetto gesichert – Çalhanoğlu blieb beim Heimsieg 90 Minuten auf der Bank.

Kenan Yıldız (Juventus Turin): Wirbelte beim enttäuschenden 1:1 gegen Hellas Verona viel, war in den entscheidenden Aktionen aber zu kompliziert und ineffektiv. Dennoch als einziger Offensivakteur von Juve 90 Minuten auf dem Rasen. (Note 3,5)

Zeki Çelik (AS Roma): Mit der Roma im Rennen um die Champions-League-Plätze erst am späten Montagabend gegen Florenz im Einsatz.

🇫🇷 Ligue 1 

Berke Özer (OSC Lille): Gegen Le Havre (1:1) kam Lille nicht über ein Unentschieden hinaus. Özer – beim Gegentreffer machtlos – konnte sich kaum auszeichnen. (Note 4)

🇳🇱 Eredivise

Ahmetcan Kaplan (NEC Nijmegen): Fehlte beim 1:1-Unentschieden gegen Telstar verletzungsbedingt – den Innenverteidiger hält ein hartnäckiges Ödem im Knie auf. 

🇵🇹 LIGA Portugal

Deniz Gül (FC Porto): Mit einem schnörkellosen 1:0-Sieg gegen Alverca machte Porto den Meistertitel vorzeitig fix. Gül spielte gegen den Tabellenneunten durch, versuchte sich im Strafraum immer wieder präsent zu zeigen, blieb im Abschluss aber glücklos. (Note 3,5)

Foto: Lars Baron / Getty Images 

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