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·12. Juni 2026
Lehrwart Wagner erwartet mehr Rote Karten nach Notbremsen

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·12. Juni 2026

Schiedsrichter-Lehrwart Lutz Wagner sieht die FIFA bei Notbremsen auf striktem Kurs und erwartet im Turnierverlauf weitere Rote Karten.
Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner erwartet nach den drei Roten Karten im Eröffnungsspiel für den weiteren WM-Verlauf noch mehr Platzverweise wegen Notbremsen. Dies liege an der Schnelligkeit des Spiels, aber auch an der augenscheinlichen Leitlinie des Fußball-Weltverbandes. Er glaube, dass die "FIFA sehr darauf bedacht ist, gewisse Dinge sehr konsequent und auch sehr strikt zu ahnden", sagte der Schiedsrichter-Lehrwart der FAZ.
Zwar habe jeder Unparteiische die Möglichkeit, seinen eigenen Stil in die Leitung der Partien einfließen zu lassen. Aber: "Wenn die FIFA vor dem Turnier vorgibt, dass so etwas wie die Notbremse sehr konsequent geahndet werden soll und die Schiedsrichter nicht nach Ausreden für den Spieler suchen sollen, dann ist das einfach so."
Schiedsrichter Wilton Sampaio aus Brasilien hatte im Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) den Südafrikanern Yaya Sithole (50.) und Themba Zwane (84.) sowie Mexikos César Montes (90.+2) die Rote Karte gezeigt. Zwei der Platzverweise waren die Folge einer Notbremse.
Nach der zweiten Karte hatte Sampaio Mühe, bei der Stadiondurchsage die richtigen Worte zu finden. Wagner hat daher einen Tipp: "Ich denke, dass jeder der WM-Schiedsrichter grundsätzlich gut genug Englisch spricht, um seine Entscheidung via Durchsage zu begründen. Ich würde allerdings die Details, die der Schiedsrichter im Eröffnungsspiel anzufügen versucht hat, weglassen. Keep it simple! Er sollte es einfach halten, kurz und knapp, aber persönlich. Dann fände ich es sinnvoll und gut."







































