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·21. Juli 2026
Leipzig-Debüt: Schlechte Nachrichten bei Reitz

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·21. Juli 2026

Ausgerechnet den letzten Spieltag, auch noch ein 4:0-Heimsieg, verpasste Rocco Reitz zum Ende der vergangenen Saison. Es wäre ein versöhnlicher Abschied hinsichtlich seines seitens der Fans von Borussia Mönchengladbach so heftig kritisierten Wechsels zu RB Leipzig gewesen. Schon zum damaligen Zeitpunkt war von einem schweren Infekt die Rede, was manch ein Fan kaum glauben wollte.
Dieser schwere Infekt war und ist es jedoch, der Reitz noch immer ausbremst. Wie Reitz bei seiner öffentlichen Vorstellung bei RBL nun erklärte, musste er sogar zwischenzeitlich im Krankenhaus behandelt werden und etwas Zeit im Rollstuhl verbringen. "Das war keine leichte Zeit. Ich will da nicht zu sehr ins Detail gehen, weil das sehr privat ist", so der 24-jährige Neuzugang.
Der Infekt war so schwerwiegend, dass sich seine Rückkehr auf den Platz noch immer zieht. Reitz konnte selbst bei seiner Vorstellung kein konkretes Datum für seinen Einstieg in die Saisonvorbereitung nennen: "Einen genauen Zeitplan fürs Protokoll wie bei einer Muskelverletzung gibt es leider nicht. Es ist schwierig, den genauen Tag und das Spiel vorherzusagen, wann ich wieder 100 Prozent zur Verfügung stehe. Aber wir sind im Plan, mir geht es gut, die Werte sind so, wie sie sein sollen. Ich fühle mich gut und dann schauen wir, dass ich bald wieder auf den Platz komme."
Dem Portal RBlive zufolge wird wohl intern damit gerechnet, dass Reitz rund um den Start in die neue Saison ins Mannschaftstraining einsteigen kann – also frühestens in etwa fünf bis sechs Wochen. Dementsprechend dürfte davon auszugehen sein, dass der Neuzugang vor der ersten Länderspielpause (erfolgt direkt nach dem vierten Spieltag an) noch gar nicht zum Einsatz kommen wird.
"Wir sind auf einem guten Weg, gehen jede Woche einen Schritt mehr in die Themen rein, die es braucht, wieder voll bei der Mannschaft zu sein", gab sich Reitz trotz der noch längeren Wartezeit kämpferisch und zuversichtlich. RBL jedenfalls wird auf einen risikoarmen und nachhaltigen Weg zurück ins Training setzen und nichts überstürzen wollen.
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