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·7. Mai 2026
Leistner vor Abschied: Gespräche mit Hertha führen zu keinem neuen Vertrag

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Hertha BSC steht vor einem Kaderumbruch im Sommer. Eine weitere Personalie sticht nun hervor. Nach Gesprächen mit Toni Leistner, wird diese Zusammenarbeit wohl enden.
Zuletzt saß der Innenverteidiger gegen Holstein Kiel (0:1) und den 1. FC Magdeburg (0:1) jeweils 90 Minuten lang auf der Bank. Der Vize-Kapitän scheint immer weniger Argumente für sich zu gewinnen. Auch wenn er in dieser Saison nur eine Trainingseinheit verpasste und sonst stets eine starke Leistung erbringen konnte. Toni Leistner, dessen Vertrag bei einem Aufstieg sich automatisch um ein Jahr verlängert hätte, hoffte zuletzt noch auf eine Verlängerung. Doch diese wird wohl nicht mehr kommen.
Wie der kicker berichtet, hat Hertha BSC dem Routinier inzwischen abgesagt. In der Woche vor dem Auswärtsspiel in Braunschweig (1:1) sollen Gespräche gestartet sein. Zunächst gab es positive Signale, aber die Verantwortlichen um Sportdirektor Benjamin Weber und Kaderplaner Bastian Huber haben wohl nun zurückgerudert. Nach dem 1:0-Sieg gegen Dresden sagte Leistner noch: "Wir setzen uns nach Ostern zusammen, und dann werden wir sehen, was zustande kommt."
Der Plan wird nun sein, dass der 35-Jährige am Sonntag gegen Fürth verabschiedet wird. Leistner wechselte im Sommer 2023 in die Hauptstadt, kam ablösefrei vom belgischen Erstligisten VV. St. Truiden und wurde unter dem damaligen Coach Pal Dardai auf Anhieb zum Kapitän bestimmt. Auch John Anthony Brooks und Diego Demme (hat es selbst verkündet) werden im Sommer die Hertha definitiv verlassen – und so der angestrebten Kader-Verjüngung ihren Beitrag leisten
Bei Hertha wird es zu einem großen Umbruch kommen, vor allem in der Defensive. So liebäugeln Torwart Tjark Ernst und U21-Nationalspieler Linus Gechter mit dem nächsten Karriereschritt. Zudem gilt der Außenverteidiger Michal Karbownik inzwischen ebenfalls als Abgangskandidat. Marton Dardai zieht das Interesse vom FC Augsburg auf sich. Eigengewächs Tim Hoffmann steht vor einem Wechsel, nachdem Hertha ihn zuvor nicht ziehen lassen wollte, trotz Angebote aus Verl und von der Zweitvertretung der Hoffenheimer.







































