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·2. Februar 2026
Leistungsträger verlässt Bayern! Juve schnappt sich Top-Talent Adin Licina

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·2. Februar 2026

Der FC Bayern muss einen weiteren Abgang aus dem eigenen Nachwuchs verkraften. Adin Licina verlässt den deutschen Rekordmeister und setzt seine Karriere künftig bei Juventus Turin fort. Der Wechsel des 19-Jährigen ist offiziell bestätigt.
Adin Licina hat sich entschieden, seinen nächsten Karriereschritt nicht in München, sondern im internationalen Spitzenfußball zu gehen. Der Junioren-Nationalspieler, der in der Hinrunde zu den Leistungsträgern der zweiten Mannschaft des FC Bayern zählte, schließt sich Juventus Turin an. Sein Vertrag an der Säbener Straße wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.
Beide Klubs bestätigten den Transfer am Montag. In Turin unterschrieb der Offensivspieler einen langfristigen Vertrag bis Ende Juni 2029. Juventus lobte in der offiziellen Mitteilung vor allem die Abschlussstärke und Vielseitigkeit des gebürtigen Münchners.
Bayern-Sportdirektor Christoph Freund verabschiedete das Eigengewächs mit wertschätzenden Worten. „Adin Licina ist als junges Talent zum FC Bayern gekommen, wurde an unserem Campus entwickelt und sucht nun seinen Weg im internationalen Spitzenfußball. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, erklärte der Österreicher auf fcbayern.com.
Der Abgang reiht sich damit in eine Serie von Personalentscheidungen ein, bei denen sich talentierte Campus-Spieler frühzeitig für einen Wechsel ins Ausland entscheiden. Gerade italienische Klubs haben den Bayern-Nachwuchs zuletzt verstärkt im Blick.
Licina gehörte trotz seines jungen Alters bereits zu den prägenden Figuren in der Regionalliga-Mannschaft der Bayern. In der laufenden Saison kam der Offensivakteur auf 16 Einsätze für den FC Bayern II, in denen er ein Tor erzielte und fünf weitere vorbereitete. Hinzu kamen vier Partien in der UEFA Youth League für die U19, inklusive eines Treffers und einer Vorlage.
Seine Stärken liegen vor allem in der offensiven Flexibilität. Licina kann sowohl über den rechten als auch linken Flügel kommen, fühlt sich aber auch in der Rolle hinter den Spitzen wohl. Genau dieses Profil machte ihn für internationale Topklubs interessant.
Dass Licina den FC Bayern verlassen könnte, hatte sich bereits seit einiger Zeit angedeutet. Schon im Dezember 2025 berichtete die Gazzetta dello Sport erstmals über konkretes Interesse aus Italien. Damals galt die AC Mailand als heißester Kandidat, Juventus Turin wurde jedoch ebenfalls früh als möglicher Abnehmer genannt.
In München rechnete man intern mit einem Abschied, zumal eine Verlängerung über den Sommer hinaus immer unwahrscheinlicher wurde. Dem Vernehmen nach kassiert der FC Bayern für den Wechsel lediglich eine überschaubare Ablöse, sicherte sich dafür aber eine Weiterverkaufsbeteiligung oder vertragliche Optionen für die Zukunft.
Der Abgang von Licina ist aus Bayern-Sicht sportlich schmerzhaft, passt aber zur aktuellen Realität im Nachwuchsbereich. Der Campus produziert regelmäßig hochveranlagte Spieler, kann jedoch nicht jedem Talent einen klaren Weg in den Profikader aufzeigen. Für Licina bedeutet der Wechsel nach Turin die Chance, sich auf internationaler Bühne weiterzuentwickeln.
Ob sich der Schritt langfristig auszahlt, wird sich zeigen. Klar ist jedoch: Der FC Bayern verliert erneut ein eigenes Talent – und Juventus sichert sich einen Spieler, dem viele Beobachter den Sprung auf höheres Niveau zutrauen.








































