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·4. März 2026
"Lenkt nur ab": Kauczinski blendet "Aufstiegs-Gerede" aus

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Zu Jahresbeginn noch im Mittelfeld und mit vielen Verletzungssorgen geplagt, mischt der TSV 1860 München nach vier Siegen in Folge im Aufstiegsrennen mit. Davon will Cheftrainer Markus Kauczinski nichts wissen, wie er im Mediengespräch vor dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln (Freitag, 19 Uhr) klarstellte.
Mit vier Siegen in Folge hat sich der TSV 1860 München Schritt für Schritt ins Aufstiegsrennen bewegt. Dennoch will Cheftrainer Markus Kauczinski vom Thema nichts wissen: "Von den Voraussetzungen her gibt es Mannschaften, die einfach mehr Punkte haben", betonte er: "Wir müssen überproportional gut sein und jeden Gegner schlagen. Was in vier, sechs oder acht Wochen ist, kann ich nicht sagen. Darüber nachzudenken, ergibt keinen Sinn. Das Gerede darüber, was sein könnte, lenkt nur ab. Wir müssen erst einmal zeigen, dass wir diese Schlagzahl und Intensität tatsächlich durchhalten können."
Verbesserungspotenzial sieht der gebürtige Gelsenkirchener weiterhin – auch trotz des gestrigen 2:1-Erfolgs gegen den FC Erzgebirge Aue am Dienstagabend. Vor allem die vielen vermeidbaren Ballverluste missfielen ihm: "Dadurch haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir müssen bestimmte Situationen schneller lösen und unser Mindset verändern, um keine unnötigen Chancen zuzulassen. Wir verlieren die Bälle teilweise zu leicht – das ist ein klares Thema."
Aktuell mache man "noch zu viele unnötige Dinge. Daran müssen wir arbeiten, um weiterzukommen". Positiv sei jedoch, "dass wir auch Spiele gewinnen können, wenn es nicht perfekt läuft. Wir sind immer in der Lage, Tore zu erzielen, gefährlich zu sein und gleichzeitig gut zu verteidigen – mit viel Herz und Leidenschaft". Gegen Aue hätten alle den Kampf angenommen." Trotzdem "müssen wir lernen, mit dem Ball noch besser zu werden".
Auch wenn die Kölner am Dienstag verloren (0:2 gegen VfL Osnabrück) haben, begegnet der Löwen-Coach dem kommenden Gegner mit großem Respekt: "Sie spielen sehr gut, haben eine klare Idee, gefährliche Spieler und suchen mit viel Tempo immer den Weg nach vorne." Trotz des Winter-Abgangs von Torjäger Lex Tyger Lobinger nach Duisburg verfüge das Team über viel Qualität. "Es wird eine schwere Aufgabe für uns. Ich bin gespannt, wie wir mit der kurzen Pause und der Anreise umgehen."
In Köln stehen David Philipp und Philipp Maier nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung. Ob sich beim Spiel gegen Aue jemand schwerer verletzt hat, konnte Kauczinski noch nicht abschließend sagen. Kleinere Blessuren gebe es immer, "ansonsten haben wir das Spiel relativ gut verkraftet". Veränderungen schließt der Trainer dennoch nicht aus – im Gegenteil. In welcher Art und Weise, habe er aber noch nicht entschieden. Entscheidend sei, wie der Einzelne die Englische Woche bislang verarbeitet habe.
Grundsätzlich liebt der Löwen-Trainer diese Phasen: "Ich mag diese Schlagzahl und Intensität, sofort weitermachen zu können und im Flow zu bleiben." Den Drittliga-Rekord von Michael Köllner mit fünf Erfolgen am Stück hatte Kauczinski kurz vor Weihnachten knapp verpasst. Das ist nun zusätzliche Motivation: "Wir werden versuchen, noch eins draufzusetzen." Derzeit sind es zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
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