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·4. Juni 2026
Letzte Chance für goldene Generation: WM-Guide Schweiz

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·4. Juni 2026

Die Nationalmannschaftskarriere von Granit Xhaka & Co. neigt sich dem Ende zu. Die WM 2026 wird die letzte WM-Endrunde für die goldene Generation der Schweiz.
Kaum ein Experte des Schweizer Fußballs hätte damit gerechnet, dass Murat Yakin auch noch 2026 die Nati erfolgreich anführen wird. Yakin gilt innerhalb der Schweiz als Reizfigur. Mehrfach stand der Ex-Profi des VfB Stuttgart bereits vor dem Aus als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Dennoch können der Erfolg und der Rückhalt des Teams nicht in Frage gestellt werden.
Yakin spricht die Sprache seiner Spieler. Er weiß, wie die Schweizer Nationalmannschaft als David im Kampf gegen Goliath bestehen kann und fordert daher von seinen Spielern maximalen Einsatz sowie taktische Disziplin. Während der WM-Qualifikation blieb man ungeschlagen und kassierte lediglich zwei Gegentore. Ein eher konservativer Spielstil wird präferiert – mit Fokus auf gefährliche Standardsituationen.
Trotzdem gab es im Vorfeld der WM-Endrunde aufkommende kritische Stimmen. Bei der Nominierung des WM-Kaders konzentrierte sich Yakin auf erfahrene Kräfte und ließ einige jüngere Spieler außen vor. In den kommenden Jahren wird sich dies ändern müssen. Die Nati steht vor einem Umbruch.
Tor: Gregor Kobel (Borussia Dortmund), Yvon Mvogo (FC Lorient), Marvin Keller (BSC Young Boys)
Verteidigung: Manuel Akanji (Inter Mailand), Aurèle Amenda (Eintracht Frankfurt), Eray Cömert (FC Valencia), Luca Jaquez (VfB Stuttgart), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Miro Muheim (Hamburger SV), Ricardo Rodriguez (Betis Sevilla), Silvan Widmer (1. FSV Mainz 05)
Mittelfeld: Granit Xhaka (AFC Sunderland), Ardon Jashari (AC Mailand), Denis Zakaria (AS Monaco), Cedric Itten (Fortuna Düsseldorf), Djibril Sow (FC Sevilla), Michel Aebischer (Pisa Sporting Club), Remo Freuler (FC Bologna)
Fabian Rieder (FC Augsburg), Christian Fassnacht (BSC Young Boys)
Sturm: Breel Embolo (Stade Rennes), Johan Manzambi (SC Freiburg), Noah Okafor (Leeds United), Ruben Vargas (FC Sevilla), Dan Ndoye (Nottingham Forest), Zeki Amdouni (FC Burnley)
Die erfahrene Mannschaft der Schweiz wird sich einmal mehr ins Turnier spielen. In der Gruppenphase sind ein paar kleinere Schwächephasen zu erwarten – besonders die Athletik der Kanadier wird der Nati wehtun. Am Ende wird man sich jedoch komfortabel unter den beiden Gruppenführenden befinden und in der K.O.-Phase durch die Erfahrung mindestens eine Runde weiterkommen. Sollte sich das Tableau der Schweizer entsprechend präsentieren, ist das Erreichen des Viertelfinales nicht auszuschließen.
Unsere Prognose: Das Achtel- oder gar Viertelfinale ist möglich. Die Schweiz beweist sich einmal mehr als Turniermannschaft.
Ganz klar – Granit Xhaka ragt heraus. Der 33-jährige Mittelfeldspieler erlebt beim FC Sunderland gerade seinen zweiten oder gar dritten Karrierehöhepunkt und ist die Identifikationsfigur der Nati. Junge Spieler orientieren sich an Xhaka, die erfahrenen Spieler kennen ihn seit Jahren aus den Schweizer Jugendmannschaften. In den vergangenen Jahren hat Xhaka zudem den Ruf als Raubein und Hitzkopf abgelegt. Er führt den Kader als Kapitän und stellt sich vor die Mannschaft. Unterstützt wird er dabei von Manuel Akanji und BVB-Keeper Gregor Kobel – allesamt mit langjähriger Bundesliga-Erfahrung.







































