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·17. Mai 2026

Lewandowski-Abgang als Finanz-Turbo: Barça kehrt zur 1:1-Regel zurück

Artikelbild:Lewandowski-Abgang als Finanz-Turbo: Barça kehrt zur 1:1-Regel zurück

Der mittlerweile bestätigte Abschied von Robert Lewandowski (37) hat für den FC Barcelona nicht nur sportliche Konsequenzen. Finanziell verschafft der Abgang den Katalanen enormen Spielraum auf dem Transfermarkt.

Der FC Barcelona und Robert Lewandowski (37) – diese Ehe endet nach vier gemeinsamen Jahren. Nachdem die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung zu keinem Ergebnis führten, steht der ablösefreie Abgang fest. Für Barça ist das sportlich zwar ein Verlust, finanziell aber eher ein Segen.


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Lewandowskis Gehalt fällt weg

Wie Mundo Deportivo berichtet, verdiente Lewandowski zuletzt ein Bruttojahresgehalt von 24 Millionen Euro. Eine gewaltige Summe, die den Gehaltshaushalt der Blaugrana massiv belastete. Mit seinem Abgang wird das Gehaltsbudget deutlich entlastet.

Diese Einsparung hat weitreichende Folgen. Zusammen mit anderen wirtschaftlichen Faktoren – darunter die steigenden Einnahmen aus der Erhöhung der Kapazität des Camp Nou – reicht die Einsparung von Lewys Gehalt aus, damit Barça im kommenden Transferfenster zur 1:1-Regel zurückkehrt.

Was bedeutet die 1:1-Regel?

Das bedeutet verkürzt gesagt, dass die Katalanen wieder jeden eingenommenen Euro vollständig in neue Spieler investieren dürfen. Zuletzt war das nicht möglich. Barça musste deutlich mehr einnehmen als ausgeben, um überhaupt neue Profis registrieren zu können. Diese Einschränkung ist auch dank Lewys Abschied bald Geschichte.

Für die Transferpläne von Trainer Hansi Flick (61) sind das gute Nachrichten. Die Blaugrana wollen im Sommer einen neuen Topstürmer als Lewandowski-Nachfolger verpflichten. Julian Alvarez (Atletico Madrid) und Joao Pedro (Chelsea) sind die Top-Kandidaten.

Außerdem steht mit Alessandro Bastoni (27, Vertrag bis 2028) von Inter Mailand ein hochkarätiger Innenverteidiger auf der Wunschliste. Die Rückkehr zur 1:1-Regel macht ambitionierte Deals in dieser Größenordnung überhaupt erst realistisch.

Jahrelang kaum Ablösen gezahlt

Wie sehr die Finanzen Barcelona in den vergangenen Jahren einschränkten, zeigt ein Blick auf die Transferausgaben. Als einziger nennenswerter Einkauf schlug zuletzt Joan García zu Buche, der im Sommer 2025 für 25 Millionen Euro von Espanyol kam.

Der spanische Keeper rechtfertigte diese Investition, ließ Marc-Andre ter Stegen vergessen und stieg mit mit 42 Pflichtspieleinsätzen und 3.772 Spielminuten in der laufenden Saison zur klaren Nummer eins der Katalanen auf.

Abgesehen von García setzte Barça fast ausschließlich auf ablösefreie Transfers, Leihen (wie bei Marcus Rashford) und Eigengewächse aus La Masia. Mit der Rückkehr zur 1:1-Regel kann der Klub nun wieder gezielt auf dem Transfermarkt investieren und die Mannschaft auf mehreren Positionen verstärken.

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