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·19. Mai 2026

Lewis Steele über Arne Slots Zukunft beim FC Liverpool

Artikelbild:Lewis Steele über Arne Slots Zukunft beim FC Liverpool

Liverpool und Arne Slot geraten nach katastrophaler Titelverteidigung zunehmend unter Druck

Der Druck auf Liverpool und Arne Slot nimmt nach einer weiteren folgenschweren Niederlage weiter zu, und die Debatte über die Zukunft des Niederländers ist inzwischen nicht mehr zu ignorieren.

Im Podcast Media Matters von Anfield Index lieferten Moderator Dave Davis und Journalist Lewis Steele eine schonungslos ehrliche Einschätzung von Liverpools Zusammenbruch nach der 2:4-Niederlage bei Aston Villa. Steeles Urteil fiel dabei besonders deutlich aus. Er sagte, Slot habe „in dieser Phase absolut nichts gezeigt, was darauf hindeutet, dass er der richtige Mann ist, um dieses Team nach vorne zu führen“.


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Dieser Satz brachte die Stimmung rund um Liverpool nach einer Saison auf den Punkt, die seit dem Herbst massiv aus dem Ruder gelaufen ist. Steele betonte wiederholt, dass es sich bei den Problemen längst nicht mehr um Einzelfälle handelt. „Das ist die Geschichte dieser Saison“, sagte er, nachdem er beschrieben hatte, wie Aston Villa Liverpool mit alarmierender Leichtigkeit „auseinandergenommen“ habe.

Defensive Probleme verfolgen Liverpool weiter

Steeles Kritik richtete sich vor allem auf Liverpools Struktur gegen den Ball. Er sagte, das Mittelfeld werde umspielt „wie ein heißes Messer durch Butter“, und stellte infrage, warum die Mannschaft Woche für Woche weiterhin eine enorme Zahl an Chancen zulässt.

„Ich glaube, niemand versteht wirklich, wie schlecht diese Saison gewesen ist“, sagte Steele zu Davis. „Es ist jetzt seit einem Jahr ziemlich schrecklich anzusehen.“

In der Diskussion wurde auch Liverpools schwache Auswärtsbilanz gegen starke Gegner hervorgehoben. Davis verwies auf eine Bilanz von einem Unentschieden und sieben Niederlagen auswärts gegen die Top Neun, während Steele einräumte, dass die gesamte Saison „seit etwa Mitte September bis jetzt eine Katastrophe“ geworden sei.

Die Sorge unter den Anhängern hat sich offensichtlich weiter vertieft. Steele merkte an, dass es immer häufiger vorkomme, dass Fans das Stadion vorzeitig verlassen, weil „die Mannschaft nicht läuft“. Er fügte hinzu: „Ich kann es ihnen überhaupt nicht verdenken, dass sie gehen.“

Arne Slot verteidigt seine Position

Trotz der Kritik scheint Slot entschlossen, weiterzukämpfen. Davis bezog sich auf Aussagen des Liverpool-Cheftrainers, der darauf bestand, es gebe „keinen Grund zu glauben“, dass er in der nächsten Saison nicht mehr im Amt sein werde.

Steele räumte ein, dass der Liverpool-Trainer „in den vergangenen Wochen ziemlich emotional“ geworden sei, und ergänzte: „Ich würde von ihm erwarten, dass er sich wehrt.“

Artikelbild:Lewis Steele über Arne Slots Zukunft beim FC Liverpool

Foto: IMAGO

Der Journalist stellte jedoch auch infrage, ob es überhaupt Anzeichen für eine Besserung gibt. „Ich habe nichts gesehen, was mich glauben lässt, dass es plötzlich Klick machen wird“, sagte Steele. Später im Podcast ging er noch weiter: „Ich sehe keinerlei Hinweise darauf, dass er im Moment weiß, wie er das ändern kann.“

Diese Frustration geht über die Meinung der Fans hinaus. Steele verriet, dass Journalisten außerhalb von Merseyside inzwischen ebenfalls anfangen, sich zu fragen, wie Slot noch immer im Amt sein kann. „Im ganzen Land fragen sich die Leute langsam, wie er seinen Job noch behalten kann“, sagte er.

Kommentare von Mohamed Salah erhöhen den Druck

Im Podcast wurde auch auf die jüngste Aussage von Mohamed Salah eingegangen, insbesondere auf seinen Hinweis, Liverpool habe seinen „Heavy-Metal-Fußball“ verloren.

Steele hielt Salahs Kommentare für gerechtfertigt. „Alles, was er gesagt hat, war richtig“, argumentierte er. „Die Standards sind gesunken.“

Er verteidigte auch Salahs Recht, sich öffentlich zu äußern, nachdem er Liverpool im vergangenen Jahrzehnt mit in eine Ära des Dauererfolgs geführt habe. „Er hat sich das Recht verdient, zu sagen, dass die Standards gesunken sind, weil sie das eben sind“, sagte Steele.

Das größere Problem für Liverpool ist, dass inzwischen auf nahezu jeder Ebene des Klubs Unsicherheit herrscht, von Transfers und Verträgen bis hin zu Führung und Ausrichtung. Steele meinte sogar, Sportdirektor Richard Hughes solle sich öffentlich zur Lage äußern, weil „es bei allem so viele Fragezeichen gibt“.

Im Moment ist Slot weiterhin Liverpools Trainer. Doch nach Monaten des Niedergangs werden die Fragen immer lauter, und die Antworten wirken nach wie vor schmerzhaft unklar.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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