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·9. Juni 2026
Lidberg sticht heraus: Diese Profis trugen bereits die Nummer 3 bei Borussia

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Borussias Sommerneuzugang Isac Lidberg wird in der kommenden Saison mit einer für einen Stürmer eher ungewöhnlichen Rückennummer auflaufen. Der Schwede hat sich für die Nummer 3 entschieden und wird damit der erste Angreifer in der Bundesligageschichte von Borussia Mönchengladbach sein, der diese Nummer trägt. Über Jahrzehnte hinweg war die 3 am Niederrhein fast ausschließlich Verteidigern vorbehalten. Ein Blick auf die bekanntesten Vorgänger des Schweden.
Der ehemalige Abwehrspieler gilt nach verschiedenen Datenquellen als einer der ersten Borussen, die dauerhaft mit der Rückennummer 3 aufliefen. De Lage gehörte zu jener Mannschaft, die 1960 für eine der größten Überraschungen der Vereinsgeschichte sorgte und den DFB-Pokal gewann. Der Verteidiger machte sich vor allem durch seine kompromisslose Spielweise einen Namen. Im Sommer 2016 verstarb der ehemalige Pokalsieger im Alter von 79 Jahren.
In den 1970er-Jahren wechselte die Rückennummer 3 mehrfach ihren Besitzer. Zu den bekanntesten Trägern gehörte jedoch zweifellos Berti Vogts. Der spätere Weltmeister lief im Laufe seiner Karriere mit verschiedenen Nummern für die Borussia auf, darunter auch die 2, 4 und 5. Besonders die Nummer 3 war jedoch über mehrere Jahre hinweg mit dem Gladbacher Publikumsliebling verbunden. Vogts entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte und gewann zahlreiche nationale sowie internationale Titel mit den Fohlen.

COLOGNE, GERMANY – MARCH 28: Berti Vogts, former Germany player and manager looks on from the stands prior to the international friendly match between Germany and Belgium at RheinEnergieStadion on March 28, 2023 in Cologne, Germany. (Photo by Alex Grimm/Getty Images)
Der erste Schwede mit der Rückennummer 3 wird Isac Lidberg nicht sein. Diese Rolle nahm bereits Patrik Andersson ein. Der Innenverteidiger spielte zunächst mit der Nummer 3, bevor er später auf die Nummer 4 wechselte. Andersson gehörte in den 1990er-Jahren zu den wichtigsten Defensivspielern der Borussia und gewann 1995 den DFB-Pokal mit den Fohlen. Später machte er sich auch bei Vereinen wie Bayern München und dem FC Barcelona einen Namen.
Nach der Jahrtausendwende war Markus Münch der erste Gladbacher Profi mit der Rückennummer 3. Der Linksverteidiger absolvierte insgesamt 48 Pflichtspiele für die Borussia. Dabei gelangen ihm sieben Tore und drei Vorlagen. Für einen Defensivspieler waren diese Werte durchaus bemerkenswert. Münch gehörte zu den offensivstärkeren Außenverteidigern seiner Zeit und konnte regelmäßig Akzente im Angriffsspiel setzen.
Nach dem Abgang von Markus Münch übernahm Bradley Carnell die Rückennummer 3. Der ehemalige südafrikanische Nationalspieler konnte sich am Niederrhein allerdings nie dauerhaft durchsetzen. In zwei Spielzeiten kam er auf 28 Pflichtspieleinsätze und drei Scorerpunkte. Trotz seines großen Einsatzwillens hinterließ Carnell bei Borussia keinen ähnlich bleibenden Eindruck wie einige andere Träger der Nummer.
Kein anderer Spieler prägte die Rückennummer 3 bei Borussia Mönchengladbach so sehr wie Filip Daems. Der Belgier trug die Nummer über mehr als ein Jahrzehnt und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem echten Fanliebling. Insgesamt absolvierte er über 230 Pflichtspiele mit der Nummer 3 auf dem Rücken. Darüber hinaus führte er die Mannschaft zeitweise als Kapitän auf den Platz. Besonders aufgrund seiner Loyalität und seiner kämpferischen Spielweise genießt Daems bis heute einen hohen Stellenwert unter den Gladbach-Fans.
Auch Andreas Christensen zählt zu den prominentesten Spielern, die die Nummer 3 bei Borussia trugen. Der Däne wechselte für zwei Jahre auf Leihbasis vom FC Chelsea an den Niederrhein und überzeugte dort auf Anhieb. Mit seiner Ruhe am Ball, seinem Stellungsspiel und seiner Spielintelligenz entwickelte er sich schnell zu einem Leistungsträger. Insgesamt absolvierte Christensen 82 Pflichtspiele für die Borussia. Viele Anhänger hätten ihn gerne dauerhaft im Fohlenstall gesehen.
Der bislang letzte Gladbacher Profi mit der Rückennummer 3 war Ko Itakura. Der japanische Nationalspieler absolvierte 80 Pflichtspiele für die Borussia und erzielte dabei sieben Tore. Vor allem durch seine Vielseitigkeit und seine starken Leistungen in der Defensive machte sich Itakura einen Namen. Nach seinem Abschied wechselte er zu Ajax Amsterdam. Bei vielen Fans hinterließ der Japaner einen positiven Eindruck und zählt zu den erfolgreicheren Trägern der Nummer in den vergangenen Jahren.

Rückkehr von Itakura – Photo by David Ramos/Getty Images
Mit Isac Lidberg beginnt nun ein neues Kapitel in der Geschichte der Rückennummer 3. Anders als alle seine Vorgänger ist der Schwede kein Verteidiger, sondern Stürmer. Genau das macht seine Nummernwahl so außergewöhnlich. Während die Nummer 3 traditionell mit Defensivspielern verbunden wird, möchte Lidberg künftig im Angriff für Tore sorgen.Der Schwede kommt mit der Aufgabe nach Mönchengladbach, die Offensive der Borussia zu verstärken. Die Erwartungen der Fans sind entsprechend hoch. Gleichzeitig sorgt seine Rückennummer bereits vor dem ersten Pflichtspiel für Gesprächsstoff. Schließlich verbindet man die Nummer 3 am Niederrhein mit Spielern wie Berti Vogts, Filip Daems oder Andreas Christensen.Ob Lidberg eines Tages in einem Atemzug mit diesen Namen genannt wird, muss sich erst noch zeigen. Fest steht jedoch schon jetzt, dass er einen besonderen Platz in der Borussia-Historie einnimmt. Als erster Stürmer mit der Rückennummer 3 sorgt er bereits vor seinem Debüt für eine kleine Besonderheit in den Geschichtsbüchern der Fohlen.

Gladbachs Lidberg Deal – Photo by Fabio Deinert/Getty Images
👉 Weitere News über Borussia Mönchengladbach findet ihr auf BMG-News🖊 Autor: Fohlenbotschaft📷 Photo by Christof Koepsel/Getty Images







































