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·20. Februar 2026

Lieberknecht: "Wollen 2026 auswärts den ersten Dreier holen"

Artikelbild:Lieberknecht: "Wollen 2026 auswärts den ersten Dreier holen"

Die Stimmung rund um den Betzenberg ist trotz des 1:0-Erfolgs über Schlusslicht Fürth angespannt. Ob der hohen Erwartungshaltung spricht Coach Torsten Lieberknecht von einem "undankbaren Spiel".

"Klassisches Zweitligaspiel"

Der FCK hat sich bei dem knappen Erfolg über Fürth wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Semih Sahins früher Führungstreffer in der 10. Minute brachte den Lauterern keine Sicherheit, im Gegenteil: Das Spiel war durch individuelle Aussetzer auf beiden Seiten weiter chaotisch, der FCK wirkte dabei immer wieder verunsichert und spielerisch sogar unterlegen. Letztlich mussten die "Roten Teufel" das 1:0 über die Zeit retten. "Es war ein sehr undankbares Spiel", resümiert Lieberknecht. "Gegen den Tabellenletzten ist die Erwartungshaltung immer klar. Uns war es wichtig, dass wir nach dem Darmstadt-Spiel mit dem Druck umgehen können und den Dreier holen", so der gebürtige Pfälzer. Neben den individuellen Patzern war für Lieberknecht vor allem die Chancenverwertung ein Grund für den sehr zittrigen Sieg. "Wir hatten Situationen, bei denen wir unsere Torchancen nicht nutzen, um das 2:0 zu machen, namentlich natürlich mit Norman [Bassette], der drei Hochkaräter hatte", weiß der FCK-Coach. So war es "ein klassisches Zweitligaspiel", das zwar nicht schön anzuschauen war, aber nichtsdestotrotz gewonnen wurde. "Wenn wir dasselbe wieder in Münster schaffen, dass wir mit einem Dreier nach Hause fahren, von mir aus auch auf diese Art und Weise, bin ich trotzdem happy", stellt der 52-jährige klar.


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Emreli-Comeback in Münster?

Jetzt geht es für den FCK in Münster weiter, eine Mannschaft, die wie Fürth mitten im Abstiegskampf steckt. Gegen solche Gegner, die um ihre Existenz in der Liga kämpfen, müsse man in der Regel nicht "die feine Klinge erwarten", wobei Lieberknecht Preußen Münster eigentlich nicht primär zu diesen spielschwächeren Mannschaften zählt. "Sie sind da sicherlich eine Ausnahme. Man hat zu Beginn der Saison gesehen, wie sie durchgestartet sind. Wenn man aber jetzt die Situation sieht, ist es wichtig zu wissen, dass Kampf an einem solchen Tag immer eine Herausforderung darstellt", ist sich Lieberknecht sicher.

Nach dem langfristigen Ausfall von Zielspieler Ivan Prtajin sucht der FCK noch nach der idealen offensiven Herangehensweise und Personalbesetzung. Gegen Münster könnte Mahir Emreli mal wieder eine Option darstellen. "Mahir ist wieder im Trainingsbetrieb. In dieser Woche ist er jedenfalls immer besser reingekommen und wirkt freier, er war nicht mehr so zögerlich wie vergangene Woche. Morgen nach dem Abschlusstraining werden wir mehr wissen, wenn das entsprechen verläuft, stellt er sicherlich eine Alternative dar", berichtet Lieberknecht.

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