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·3. März 2026
Lienen zum Klassiker #bvbfcb: FC Bayern „in einer anderen Welt“ als der BVB

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Auch Ewald Lienen lässt es sich nicht nehmen, in seinem Podcast „Der Sechzehner“ Stellung zum Duell Borussia Dortmund vs. FC Bayern München vom vergangenen Samstag zu beziehen. Die 2:3-Niederlage des BVB sei genauso verdient wie der höchstwahrscheinliche neuerliche Titel für den Sieger FC Bayern. Denn dieser, meint Lienen, spiele schlicht „in einer anderen Welt“ als die Konkurrenz in der Bundesliga und somit auch als der BVB.
Dabei bezieht sich Ewald Lienen, Ex-Profi und Ex-Trainer in der Bundesliga, weniger auf das Spiel am Samstag, in dem der BVB eine sehr gute Leistung gezeigt habe und auch relativ nah an einem Punktgewinn war. Sondern mehr auf das, was der FC Bayern in der gesamten Saison, sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League, abliefere.
Dass Borussia Dortmund am Samstag so stark auftrat, wie es der Fall war, überraschte seinen Co-Moderator Michael Born, nicht aber Lienen selbst. Ersterer hatte nach dem schwachen Auftritt beim 1:4 bei Atalanta Bergamo und dem damit verbundenen Aus keine großen Erwartungen an den BVB gehegt. Lienen erklärt, dass es etwas anderes sei, mit einem 2:0-Vorsprung in eine Partie zu gehen, den man womöglich nur verwalten wolle, als ganz klar – wie gegen den FCB gegeben – auf Sieg spielen zu müssen, um die gesetzten Ziele erreichen zu können.

Foto: IMAGO
Riesiges Glück aber habe Nico Schlotterbeck gehabt, als er im ersten Drittel der Partie nur „Dunkelgelb“ sah nach seiner Grätsche, bei der er neben dem Ball auch Stanisic schmerzhaft traf. Für Born und Lienen eine klare Rote Karte, wie es auch hier bereits diskutiert wurde.
Umso schöner dann Schlotterbecks Tor, in dessen Anschluss sich der Nationalspieler zum Torjubel auf einer Werbebande hinreißen ließ. Born kann erneut nur den Kopf schütteln, wie leichtsinnig Schlotterbeck nach seiner bereits erhaltenen ersten Gelben Karte hier vorging. Lienen nennt Schlotterbeck eben „manchmal impulsiv“, obwohl er kein ganz junger Spieler mehr sei.
Sonderlob verteilt Ewald Lienen, der für Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach und den MSV Duisburg in der Bundesliga und 2. Liga spielte, an Daniel Svensson für dessen souverän verwandelten Treffer zum 2:2. Gleichwohl merken beide Kommentatoren an, dass er Schwächen in der Defensivarbeit gezeigt habe, was, wirft Lienen wiederum ein, gegen Gegner der Qualität des FC Bayern eben vorkomme.
Schließlich spiele dieser FC Bayern „in einer anderen Welt“ und der BVB sei schlicht nicht besser als sein derzeitiger Tabellenplatz 2. Wenn beim FC Bayern dann auch noch Glück dazukomme wie beim nur knapp verwandelten Strafstoß von Harry Kane, gehe der BVB eben auch zu Hause und trotz starker Leistung mit einer Niederlage vom Platz.
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