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·20. September 2026

Ligue 1: OL darf deshalb nicht gleich abheben

Artikelbild:Ligue 1: OL darf deshalb nicht gleich abheben

Ungeschlagen in der Ligue 1 und mit einem klaren Sieg gegen Rennes (4:0) tankt OL jede Menge Selbstvertrauen. Doch mehrere Statistiken mahnen zur Vorsicht.

Die Feier war an diesem Samstag im Parc OL großartig, und niemand würde daran denken, sie zu schmälern. Indem OL nach fünf Spieltagen ungeschlagen blieb und Rennes mit 4:0 abfertigte, sendete der Klub ein starkes Signal an die Konkurrenz. Ein Saisonstart, der die Fans logischerweise in Euphorie versetzt. Der Klub aus dem Rhône-Gebiet war schon lange nicht mehr so gut in eine Ligue-1-Saison gestartet – genug, um kurz vor der Länderspielpause die größten Ambitionen zu nähren.

Trotzdem sollte man sich vor jeder Form von Übermut hüten. Denn dieser starke Auftakt ist keineswegs eine Garantie für den weiteren Verlauf. Seit dem letzten Meistertitel im Jahr 2008 ist OL mehrfach ohne Niederlage durch die ersten fünf Saisonspiele gegangen – mit sehr unterschiedlichen Endplatzierungen: 2. 2009/10, aber auch viermal 3., 4. 2011/12 und vor allem ein enttäuschender 7. Platz in der Saison 2022/2023. Und genau diese letzte Leistung, erzielt unter der Leitung von Peter Bosz, bleibt in dieser Hinsicht die jüngste Referenz. Eine Bilanz, über die die Mannschaft von Paulo Fonseca nachdenken sollte.


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Die Zahlen mahnen zur Vorsicht

Über die Tabelle hinaus verdient ein Wert besondere Aufmerksamkeit: die offensive Effizienz von Lyon. Seit Saisonbeginn weist OL vor dem Tor eine beinahe unverschämte Erfolgsquote auf. Ein Indikator macht das messbar: die xG, die anhand der Qualität einer Chance bewerten, wie wahrscheinlich ein Tor ist. Je stärker die Zahl der erzielten Tore die xG übersteigt, desto effizienter ... oder glücklicher ist eine Mannschaft.

Die Feststellung gibt zu denken. OL hat in dieser Saison in der Liga 10 Tore erzielt, bei nur 8,9 xG. Die vier Treffer gegen Rennes dürfen daher eine fragilere Realität nicht verdecken: Die Lyoner treffen oft, erspielen sich am Ende aber recht wenige klare Chancen. Die Abwehrreihen der Ligue 1 werden nicht jede Woche die Freiräume anbieten, die die Bretonen in Décines zugelassen haben. OL wird nicht an jedem Wochenende vier Tore erzielen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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