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·21. August 2026
Ligue 1: Vélodrome tobt, OM startet mit 4:0 gegen Straßburg

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Zum Auftakt seiner Ligue-1-Saison empfing OM an diesem Freitag Straßburg im Vélodrome, in einer ohnehin schon aufgeheizten Atmosphäre. Der Bericht über ein Debüt unter Druck, aber mit Bravour gemeistert.
Wie so oft an der Canebière verlief der Saisonstart unter Hochspannung. Die vorherige Spielzeit hatte bei den olympischen Anhängern einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, und die Sommerpause hat die Sorgen nur noch verstärkt. Bei seinem allerersten Pflichtspiel auf der Trainerbank von Marseille sah Bruno Genesio seine Aufstellung bis ins kleinste Detail unter die Lupe genommen, mit der Verpflichtung, einen erfolgreichen Ligaeinstand hinzulegen. Auf der anderen Seite trat RC Straßburg im Vélodrome als Gegner an, der auf dem Papier schlagbar schien, belastet von einer mehr als zähen Testspielvorbereitung.
Auf dem Rasen machten die Phokäer ihre Absichten schnell deutlich. Dem Gegner einen Schritt voraus, zeigten sie sich vor allem in den Umschaltsituationen besonders entschlossen und nutzten die defensiven Nachlässigkeiten eines Racing aus, das im 4-4-2 organisiert war, aber hinter der Linie Sousa/El Mourabet häufig überspielt wurde. Die Chancen häuften sich: ein Schuss von Gomes knapp am Pfosten vorbei (9.), ein von Gouiri schlecht ausgespieltes Durcheinander (19.) oder auch ein wuchtiger Versuch von Harit (43.). Doch jedes Mal scheiterten die Marseiller an Jorgensen, wenn es nicht die eigene Ungenauigkeit war, die sie um die Führung brachte. Genau das ist der größte olympische Wermutstropfen zur Pause: die Mittel gehabt zu haben, das Spiel zu entscheiden, ohne es geschafft zu haben. Dennoch gibt der Verlauf dieser ersten Halbzeit im angespannten Kontext dieses Saisonstarts Anlass zur Zuversicht.
Was ihnen in der ersten Halbzeit nicht gelungen war, erledigten die Marseiller direkt nach dem Wiederanpfiff. Nach einem großartigen Sololauf von Paixão aus der eigenen Hälfte überrannte OM eine völlig unsortierte Straßburger Abwehr: Der Brasilianer bediente Gomes im Strafraum, dessen Ablage Gouiri fand, der mit der perfekten Aktion Jorgensen überwand (46.). Ein Tor, das das Vélodrome in Brand setzte und die Partie endgültig kippen ließ. Nach dem Platzverweis gegen El Mourabet, der sich nach einer Frustaktion gegen Höjbjerg schuldig gemacht hatte (59.), auf zehn Mann reduziert, brach Racing dann völlig ein, zog sich zurück und war praktisch nicht mehr existent. Gouiri erhöhte per Elfmeter: Nach einem Foul von Doué an Paixão schnürte der einst von Genesio ins Profigeschäft eingeführte Angreifer mit einem Schuss gegen die Laufrichtung von Jorgensen den Doppelpack (68.). Und damit war das elsässische Leid noch nicht beendet: In der 88. Minute erzielte der junge Keyliane Abdallah bei seinem dritten Einsatz in der Ligue 1 mit einem schönen, spontanen Schuss aus dem rechten Halbraum das 3:0 und überraschte Jorgensen. Höjbjerg feierte sogar mit: Nach einem zweiten Ball setzte der Däne am Strafraumeingang eine starke Volleyabnahme ins Netz und bezwang einen diesmal alles andere als überragenden Jorgensen (90.+6), ein Tor mit dem Charakter einer kleinen Spitze gegen seine Vereinsführung. Die Freude währte allerdings nur kurz, da die Aktion durch ein Handspiel verunreinigt war. Fest steht: Am Spielstand änderte das nichts mehr. Ein Festival, das die klare olympische Dominanz belohnt und die Saison ideal eröffnet. Bruno Genesio hat sein Debüt erfolgreich gemeistert, so machtlos wirkte Straßburg. Das erste Spiel der Mannschaft von Hugo Oliveira war dagegen äußerst kompliziert: Im Kollektiv wusste die elsässische Leistung weder offensiv noch defensiv zu überzeugen, und das Mittelfeld ging schnell unter. Schon in Gleichzahl in Schwierigkeiten, wurde die Aufgabe für Racing in Unterzahl schlicht unmöglich. Ein Auftakt, der die Phokäer beruhigt.
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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































