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·19. September 2026

Ligue 2, 7. Spieltag: FC Nantes schlägt Boulogne spät und raus aus Rot

Artikelbild:Ligue 2, 7. Spieltag: FC Nantes schlägt Boulogne spät und raus aus Rot

In Sachen Stil war das nichts. Nach einer faden, sterilen ersten Halbzeit ohne auch nur einen einzigen Schuss aufs Tor kamen die Männer von Grégory Poirier nach der Pause zwar effizienter zurück, fielen im Stade de la Libération zunächst aber wieder in ihre alten Muster zurück … ehe sie in den allerletzten Momenten der Partie doch noch eine unerwartete Gelegenheit bekamen, das Spiel für sich zu entscheiden. Mit diesem Erfolg mit dem knappstmöglichen Vorsprung in Boulogne-sur-Mer (1-2) sichern die Nantaiser das Wesentliche: Sie werden die lange Länderspielpause nicht in der Abstiegszone verbringen.

Unpräzise am Ball in einem hybriden 3-5-2-System, das sie noch immer nur schwer verinnerlichen, gerieten die Gelb-Grünen zunächst unter den Druck der Nordfranzosen, die vor ihrem Publikum von Beginn an offensiv auftraten, wie Noah Fatar (2.) und später der gefährliche Joffrey Bultel (7.) zeigten. Weil ihnen die Effizienz fehlte, überließen die Hausherren den Nantaisern gegen Ende der ersten Halbzeit schließlich die Spielkontrolle, ohne jedoch jemals wirklich in Bedrängnis zu geraten.


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Die Ligériens profitierten von der Nachsicht von Karim Abed, der Frédéric Guilbert im ersten Durchgang trotz eines übermäßig gefährlichen und unkontrollierten Tacklings gegen den Boulogner Außenverteidiger Mathieu Mion (35.) nicht vom Platz stellte. Letzterer beendete die Partie seinerseits nicht, sondern wurde nach einer zweiten Gelben Karte in der Nachspielzeit (90.+3) vorzeitig vom Schiedsrichter in die Kabine geschickt.

Ganago macht seinen Fehler wieder gut

Während die Canaris drei Minuten lang glaubten, den perfekten Coup gelandet zu haben, als sie mit dem allerersten Schuss aufs Tor der Partie durch Ignatius Ganago direkt nach der Pause in Führung gingen (49., 0-1), hatten die Spieler der US Boulogne das Verdienst, schnell zu reagieren, angeführt von ihrem Kapitän Nolan Binet.

Im Zentrum der Nantes-Abwehr vergessen, überwand der vielseitige nordfranzösische Mittelfeldspieler Maxime Dupé am kurzen Pfosten (52., 1-1) und antwortete damit umgehend dem kamerunischen Nationalspieler des FCN, der vor allem darauf bedacht war, seinen Patzer aus der Vorwoche in Sochaux vergessen zu machen. Sein Jubel mit zugehaltenen Ohren ließ daran keinen Zweifel.

„Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die gut verteidigt, das ist ein starker Block. Wir müssen weiter Druck machen. Das wird sich lösen, wir dürfen nicht nachlassen“, ermutigte der junge Canaris-Verteidiger Saïdou Sow, als er vor dem Gang in die Kabine beim Rechteinhaber beIN Sports am Mikrofon vorbeikam.

Boulogne mit den eigenen Waffen geschlagen

Weit davon entfernt, sich dominieren zu lassen, versuchte die beste Abwehr der Liga in der zweiten Halbzeit durchaus, das Stade de la Libération unter der Führung des quirligen Noah Fatar in Brand zu setzen. Trotz des Einsatzes ihres wirbelnden Flügelspielers fehlte den Boulognern bei ihren zehn Versuchen die Effizienz (gegenüber 11 auf Seiten des FCN), und am Ende zogen sie sich zurück, um die Canaris bis zum Schlusspfiff zu neutralisieren.

Doch dabei hatten sie Louis Leroux nicht auf dem Zettel, der den USB-Torhüter Blondy Nna Noukeu im eigenen Strafraum zu einem Fehler zwang, nachdem die Rot-Schwarzen gerade auf zehn Mann reduziert worden waren (90.+6). Nach seinem blassen Auftritt am vergangenen Wochenende in Sochaux, nach einem gelungenen Debüt in der Beaujoire gegen Nancy, übernahm der neue Nantes-Mittelstürmer Thomas Robinet die Verantwortung und verwandelte diesen entscheidenden Elfmeter kraftvoll und platziert am kamerunischen Keeper vorbei (90.+8, 1-2). Der ehemalige Stürmer von Dunkerque erzielte damit sein erstes Tor im gelb-grünen Trikot.

Mit diesem wertvollen Erfolg vor der Pause – dem zweiten der Saison – klettert der FC Nantes auf Rang 15 der Tabelle, einen Punkt vor Relegationsplatz-Inhaber Clermont. Boulogne, nach sieben Spieltagen in der zweiten Liga weiterhin sieglos, rutscht seinerseits in die Abstiegszone ab, punktgleich mit Laval.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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