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·11. September 2026

Ligue 2: Dieses Wochenende könnte Spuren hinterlassen

Artikelbild:Ligue 2: Dieses Wochenende könnte Spuren hinterlassen

Der 6. Spieltag der Ligue 2 erstreckt sich von Freitag bis Montag und umfasst neun Begegnungen. ASSE will seine makellose Serie fortsetzen, Annecy einen überraschenden zweiten Platz verteidigen, Nantes die eigene Wiederbelebung bestätigen, und mehrere Teams warten noch auf ihren ersten Sieg. In einer auseinandergezogenen Tabelle könnte dieses Wochenende Spuren hinterlassen.

Nach fünf Spieltagen hat sich bereits ein erster Abstand gebildet. ASSE hat 15 Punkte, fünf mehr als Annecy und sechs mehr als Reims und Metz. Dahinter ist die Lage deutlich enger: Montpellier und Red Star haben acht Punkte, Nancy und Rodez sieben, während neun Teams zwischen drei und sechs Zählern liegen. Ein Sieg kann also noch immer einen deutlichen Sprung in der Tabelle auslösen. Der Spieltag beginnt am Freitag mit fünf Partien, geht am Samstag mit Guingamp-Annecy, Sochaux-Nantes und anschließend Dunkerque-ASSE weiter, bevor am Montagabend Red Star-Metz im Bauer ansteht.


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ASSE peilt 18 von 18 an, Annecy will Vizemeister der Ligue 2 bleiben

Das ist inzwischen die Serie, die die ganze Liga stoppen will. ASSE hat seine ersten fünf Spiele gewonnen, 16 Tore erzielt und nur vier kassiert. Nach Sochaux, Clermont, Grenoble, Dijon und Montpellier reisen die Grünen am Samstagabend nach Dunkerque. Ein sechster Sieg würde ihr Konto auf 18 Punkte erhöhen und ihnen am Ende des Spieltags einen Vorsprung von mindestens fünf Zählern auf die gesamte Konkurrenz sichern.

Die Auswärtsfahrt birgt jedoch einige Fallstricke. Dunkerque hat erst einmal gewonnen, am 1. Spieltag gegen Grenoble (4:2), und ist seit vier Spielen sieglos. USLD hat allerdings acht Tore erzielt, also mehr als zwölf andere Teams der Liga. Das Problem liegt vor allem im eigenen Strafraum: neun Gegentore und noch immer kein einziges Zu-Null-Spiel.

Hinzu kommt die Situation auf der Torhüterposition: Maxence Prévot ist gesperrt, und Moha Ramos dürfte seinen Platz behalten. Besonders ist der Kontext auch nach dem Abgang von Thomas Robinet am Ende des Transferfensters. ASSE trifft also auf einen Gegner, der noch nach seinem Gleichgewicht sucht.

Zuvor bekommt Annecy die Gelegenheit, ein wenig Druck auszuüben. Als Zweiter mit zehn Punkten reist der FCA nach Guingamp. Die Haut-Savoyer haben bereits dreimal gewonnen und sich zuletzt in Grenoble mit 2:1 durchgesetzt, nachdem sie Metz ein Unentschieden abgerungen hatten. Ihre einzige Niederlage kassierten sie in Reims. Ein Sieg im Roudourou würde sie vorläufig bis auf zwei Punkte an Saint-Étienne heranbringen.

Guingamp weist eine fast entgegengesetzte Dynamik auf. Nach vier erzielten Toren in den ersten drei Spielen hat EAG zuletzt fünf Treffer in zwei Partien erzielt, aber nur zwei Punkte geholt: 3:3 gegen Nantes und 2:2 in Reims. Das bretonische Problem ist also nicht mehr das Toreschießen, sondern einen Vorsprung zu halten und die offensive Produktion in Siege umzumünzen.

Nantes will bestätigen, Sochaux ist schwer zu schlagen geworden

Sochaux-Nantes ist wahrscheinlich eines der reizvollsten Spiele dieses 6. Spieltags. Beide Klubs haben eine lange Geschichte in der Elite, gehen diese Partie aber mit sehr unterschiedlichen Problemen an. FCSM hat nur einmal verloren: am 1. Spieltag gegen ASSE (0:3). Seitdem sind die Sochaliens mit einem Sieg und drei Unentschieden ungeschlagen. Noch bemerkenswerter: In diesen vier Begegnungen haben sie nur ein einziges Tor kassiert.

Das Paradox liegt in der Offensive. Sochaux hat seit Saisonbeginn nur zwei Tore erzielt. Mit sechs Punkten und nur zwei Treffern kommt der Aufsteiger dank seiner Stabilität voran.

Nantes hat dagegen gerade erst die erste Erleichterung erlebt. Nach drei Niederlagen und einem Unentschieden besiegten die Canaris am Montag Nancy mit 1:0. Es war sowohl ihr erster Sieg als auch ihr erstes Zu-Null-Spiel der Saison. Zuvor hatten die Nantais in vier Spielen elf Gegentore kassiert, darunter fünf gegen Rodez und drei in Guingamp.

Die Auswärtsfahrt nach Bonal wird also zeigen, ob der Erfolg gegen Nancy wirklich ein neuer Anfang ist. Nantes kann sich mit einem Sieg dem Tabellenmittelfeld nähern. Eine weitere Niederlage würde den Klub sofort wieder in den Abstiegskampf zurückwerfen.

Montpellier muss reagieren, bevor es nach Reims geht

Auch Montpellier-Pau hat eine Bedeutung, die über den 6. Spieltag hinausgeht. MHSC hat in Geoffroy-Guichard beim 1:3 gerade seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Bis dahin hatte das Team von Zoumana Camara in vier Spielen nur ein einziges Gegentor kassiert. Gegen ASSE waren es gleich drei.

Der Spielplan erhöht die Bedeutung des Heimspiels gegen Pau zusätzlich. Montpellier muss schon am darauffolgenden Spieltag nach Reims reisen. Zwei schwache Ergebnisse in Folge vor diesem Termin könnten MHSC schnell von den ersten beiden Plätzen entfernen.

Die Béarner haben zwei ihrer ersten drei Spiele verloren, sind inzwischen aber seit zwei Partien ungeschlagen, mit einem 2:2 in Rodez und einem 1:1 gegen Sochaux. Ihren einzigen Sieg holten sie ausgerechnet auswärts, in Dijon.

Dijon-Laval: Ein Spiel, das im Tabellenkeller der Ligue 2 schon Gewicht hat

Das ist wahrscheinlich die Partie, in der der Tabellendruck am sichtbarsten sein wird. Dijon ist Letzter mit drei Punkten. Laval hat vier. Kein anderes Spiel dieses Spieltags bringt die beiden letzten Teams der Tabelle direkt gegeneinander auf den Platz.

DFCO hat vor allem eine Besonderheit: Es hat noch immer nicht gewonnen. Drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Die Burgunder trotzten immerhin Montpellier, Clermont und Boulogne und hatten ASSE große Probleme bereitet, bevor sie sich im Gaston-Gérard mit 2:3 geschlagen geben mussten.

Laval reist mit anderen Sorgen an. Nach dem Sieg gegen Nantes am 2. Spieltag und einem Punktgewinn in Metz haben die Tango zuletzt zwei Heimniederlagen in Folge kassiert: 0:3 gegen Grenoble und 1:2 gegen Red Star. Sie haben bereits zehn Gegentore bekommen. Eine dritte Niederlage in Serie würde ihren Saisonstart in eine kleine sportliche Krise kippen lassen.

Clermont-Boulogne: Das Königreich des Unentschiedens

Clermont und Boulogne weisen exakt dieselbe Bilanz auf: vier Punkte, kein Sieg und vier Unentschieden in fünf Spieltagen.

Clermont teilte die Punkte mit Reims, Dijon, Sochaux und Dunkerque. Die einzige Niederlage gab es in Saint-Étienne. Boulogne spielte gegen Nancy, Red Star, Montpellier und Dijon unentschieden, bei nur einer Niederlage in Guingamp.

Am überraschendsten sind die Ergebnisse. Boulogne hat nur zwei Tore erzielt und nur drei kassiert. Die fünf Spiele des Aufsteigers brachten also insgesamt lediglich fünf Tore hervor. Clermont steht bei drei erzielten und fünf kassierten Treffern. Am Freitag kann eines der beiden Teams endlich sein Siegkonto eröffnen. Eine erneute Punkteteilung würde eine recht seltene Serie verlängern: fünf Unentschieden in sechs Spieltagen.

Rodez-Grenoble: Zwei schwer einzuordnende Teams in dieser Ligue 2

Rodez ist Achter mit sieben Punkten, aber seine Auftritte sorgen in der Ligue 2 für Spektakel: elf Tore erzielt, elf kassiert. Nur die Spiele von ASSE brachten noch mehr Treffer hervor. Die Ruthénois gewannen 3:1 gegen Laval und vor allem 5:2 in Nantes, mussten zuletzt aber ein 1:4 in Metz hinnehmen.

Grenoble ist kaum leichter zu lesen. Nach einem 2:4 in Dunkerque und einem 0:4 in Saint-Étienne gewann GF38 anschließend mit 3:0 in Laval, bevor das alpine Derby gegen Annecy mit 1:2 verloren ging.

Rodez kann in die obere Tabellenhälfte zurückkehren und sich den Relegationsplätzen nähern. Grenoble, aktuell auf dem Relegationsrang, kann dagegen die rote Zone verlassen. Zwischen dem Achten und dem Sechzehnten liegen nur drei Punkte: Diese Begegnung veranschaulicht die Ausgeglichenheit der aktuellen Tabelle perfekt.

Nancy-Reims: Zwei Teams, die den 5. Spieltag ausradieren wollen

Nancy hat seinen fünften Spieltag der Ligue 2 kaum beendet, da steht schon der sechste an. Nach der Niederlage am Montag in Nantes (0:1) bleiben den Lothringern nur vier Tage, um das Heimspiel gegen Reims vorzubereiten. Vor diesem Rückschlag hatten sie zwei Siege in Folge gegen Pau und Dunkerque gefeiert, ohne ein Gegentor zu kassieren.

Reims ist noch ungeschlagen. Mit zwei Siegen und drei Unentschieden belegen die Champenois den dritten Platz. Doch ihre Defensive hat bereits sieben Tore kassiert, darunter drei gegen Dunkerque und zwei gegen Guingamp. Die Offensive gleicht das mit zwölf Treffern aus.

Die Ausgangslage ist klar: Ein Sieg von Reims würde den Klub vorläufig auf 12 Punkte bringen und den Druck auf Annecy aufrechterhalten. Nancy könnte mit einem Erfolg dagegen zu seinem Gegner aufschließen.

Red Star-Metz: Der 6. Spieltag endet mit einem Duell aus der Spitzengruppe

Bis Montagabend wird man auf die endgültige Tabelle der Ligue 2 warten müssen. Und dieses letzte Spiel kann mehrere Positionen verändern. Metz ist Vierter mit neun Punkten und weiterhin ungeschlagen. Nach drei Unentschieden in Folge haben die Grenats vor allem ihre Effizienz wiedergefunden, indem sie Rodez mit 4:1 schlugen.

Red Star hat nur einen Punkt weniger. Die Audoniens reagierten auf ihre deutliche Niederlage gegen Reims (1:4) mit einem 2:1-Sieg in Laval. Ein Erfolg gegen Metz würde sie an den Grenats vorbeiziehen lassen und könnte sie in den Top 5 festsetzen.

Eine kleine Geschichte begleitet dieses Spiel ebenfalls. Die neue Nordtribüne im Bauer kann noch immer nicht eröffnet werden. Der Klub wartet auf die letzten behördlichen Freigaben, die für ihre Zulassung erforderlich sind. Red Star erklärt, dass unter Vorbehalt der Genehmigungen das Heimspiel gegen ASSE am 17. Oktober am Ende das erste Spiel mit dieser neuen zugänglichen Tribüne sein könnte.

Dieser 6. Spieltag bietet damit gleich mehrere Meisterschaften in der Meisterschaft. Saint-Étienne will seinen perfekten Start verlängern. Annecy, Reims und Metz versuchen, in seinem Windschatten zu bleiben. Montpellier und Red Star können sich wieder heranschieben. Nantes will sein Wiederaufleben bestätigen. Weiter unten warten Clermont, Boulogne und Dijon noch immer auf ihren ersten Sieg. Und zwischen Rodez auf Rang 8 und Dijon auf Rang 18 liegen nur vier kleine Punkte zwischen elf Teams. In diesem Stadium der Saison kann noch niemand von einem entscheidenden Spiel sprechen. Aber manche Dynamiken beginnen sich bereits abzuzeichnen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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