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·17. September 2026
Ligue 2: Großer Paukenschlag bei einem ASSE-Rivalen

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Als direkter Konkurrent der ASSE in dieser Ligue-2-Saison steht der FC Nantes erneut im Mittelpunkt eines alten und besonders sensiblen Justizfalls. Diese Woche von L'Équipe veröffentlichte Elemente schildern die Verdachtsmomente rund um Transfers zwischen 2015 und 2023, mit Provisionen, Strohmännern und mehreren Anklagen.
Sportlich versucht der FC Nantes bereits, eine schlecht gestartete Saison nach dem Abstieg aus der Ligue 1 wieder in die Spur zu bringen. Der Klub aus Nantes hat nach dem Erfolg gegen Nancy den letzten Platz verlassen, liegt aber weiterhin weit hinter der ASSE, die nach sechs Spieltagen mit 15 Punkten Tabellenführer ist. Peuple-Vert hatte kürzlich die Schwierigkeiten von Nantes zu Beginn dieser Meisterschaft ausführlich dargestellt. Zu diesem sportlichen Kontext kommt nun ein Justizfall hinzu, der wieder in den Vordergrund rückt. Laut den neuen von L'Équipe berichteten und von mehreren Medien aufgegriffenen Elementen haben die Ermittler über mehrere Jahre hinweg verschiedene Geschäfte des FC Nantes untersucht, insbesondere wegen des Verdachts auf illegale Ausübung der Tätigkeit als Spielerberater und Geldwäsche. Der Klub selbst ist seit 2023 angeklagt, ebenso wie sein stellvertretender Generaldirektor Franck Kita.
Eines der wichtigsten Elemente betrifft Bakari Sanogo. Nach den von L'Équipe veröffentlichten Informationen gehen die Ermittler davon aus, dass zwischen 2015 und 2021 indirekt rund 8,2 Millionen Euro an den Vermittler geflossen sein könnten, insbesondere über Personen, die offiziell den Status eines Beraters hatten. Joaquim Batica, FFF-Berater, taucht in den Akten ebenfalls auf. Sanogo und Batica waren im Juni 2023 im Rahmen dieses Verfahrens ebenfalls angeklagt worden.
Die Ermittlungen betrafen mehrere von Nantes getätigte Transfers. Die Geschäfte rund um Emiliano Sala oder Kalifa Coulibaly gehören zu den untersuchten Fällen. Interne Dokumente und Schriftwechsel sollen die Ermittler zu dem Verdacht geführt haben, dass Vermittler eingeschaltet wurden, die in den Verträgen offiziell nicht auftauchten.
Auch der Name Pedro Chirivella taucht in den jüngsten Enthüllungen auf. Der ehemalige Kapitän von Nantes soll den Ermittlern erklärt haben, dass bestimmte für Vermittler bestimmte Summen in Prämien eingerechnet werden konnten, die an Spieler ausgezahlt wurden. Dabei handelt es sich um Elemente aus den Ermittlungen und nicht um endgültig gerichtlich festgestellte Tatsachen. Chirivella verließ Nantes im Sommer 2025 nach fünf Spielzeiten beim Klub in Richtung Panathinaikos.
Das Verfahren ist Teil einer seit mehreren Jahren laufenden Untersuchung. Bereits 2020 wurden der Sitz des FC Nantes und das Trainingszentrum La Jonelière durchsucht. Im Juni 2022 wurde dann ein gerichtliches Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Tatbestände eröffnet, darunter die illegale Ausübung der Tätigkeit als Spielerberater, Urkundenfälschung und Gebrauch gefälschter Dokumente sowie Geldwäsche.
Franck Kita wurde in Polizeigewahrsam genommen und im Juni 2023 wegen mehrerer Vorwürfe angeklagt, insbesondere wegen Geldwäsche und illegaler Ausübung der Tätigkeit als Spielerberater. Er bestritt anschließend jegliches Fehlverhalten und erinnerte daran, dass eine Anklage keine Verurteilung darstellt.
Einige Monate später wurde auch der FC Nantes als juristische Person angeklagt. Die Staatsanwaltschaft Rennes erklärte damals, die Ermittler verdächtigten die Verantwortlichen in Nantes, wiederholt nicht zugelassene Spielerberater eingesetzt und bei bestimmten Verhandlungen über Transfers oder Verträge Strohmänner genutzt zu haben. Waldemar Kita hatte diese Vorwürfe bei seiner Anhörung bestritten.
Der Fall betrifft auch Moussa Sissoko, ehemaligen Spieler des FC Nantes zwischen 2022 und 2024. Den diese Woche veröffentlichten Enthüllungen zufolge wird dem ehemaligen französischen Nationalspieler die Verwendung gefälschter öffentlicher Urkunden vorgeworfen. Zum jetzigen Stand ist diese Verwicklung Teil des laufenden Justizverfahrens und stellt keine Verurteilung dar. Bakari Sanogo wurde seit mehreren Jahren als sein Berater oder Vermittler dargestellt.
Für Nantes kommt diese Nachricht zu einem heiklen Zeitpunkt. Der Klub muss bereits die sportlichen Folgen eines Abstiegs und einen komplizierten Saisonstart bewältigen. Das Duell mit der ASSE steht schnell an, denn die Canaris werden am zehnten Spieltag im Geoffroy-Guichard antreten. Der Justizaspekt bleibt vom Wettbewerb getrennt, und bisher sind keine direkten sportlichen Folgen festgestellt worden. Doch für einen der Klubs, die als Konkurrenten der Verts im Aufstiegsrennen gelten, fügt dieser Fall einer ohnehin schon bewegten Saison einen weiteren Spannungsherd hinzu.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































