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·2. September 2026
Lille/PSG – Schiri rechtfertigt sich erneut, attackiert den Fußballzirkus

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·2. September 2026

Eric Wattelier, Schiedsrichter des Spiels zwischen Paris Saint-Germain und Lille am vergangenen Freitag im Rahmen des 2. Spieltags der Ligue 1 2026-2027, steht seit dem 2:2-Ausgleich der Pariser in letzter Sekunde im Rampenlicht. Grund dafür sind die Beschwerden der Liller, gefolgt von langen Debatten in den Medien und unter den Fans, über die zusätzlich zur vorgesehenen Nachspielzeit hinzugefügte Minute. In einem Interview mit der Zeitung L’Indépendant hat der Mann mit der Pfeife seine Entscheidung erneut gerechtfertigt und die ganze Aufregung über eine einfache Anwendung des Regelwerks bedauert.
„Während dieser Nachspielzeit blieb der Torhüter von Lille am Boden liegen und verlor eine gewisse Zeit, die ebenfalls hinzugefügt werden muss“, erklärt der Schiedsrichter. „In diesem Moment informieren wir beide Trainer. Ich sage meinem 4. Schiedsrichter, dass wir drei Minuten plus eine spielen werden, also mindestens vier Minuten, und man kann sogar noch hinzufügen, dass ich während dieser Nachspielzeit den linken Außenverteidiger von Lille verwarnen musste, der Zeit verlor, indem er den Ball wegschlug. Im Tunnel haben einige Verantwortliche [ihn] gefragt, warum wir Zeit hinzugefügt haben, und ich habe erklärt, dass das die Spielregeln sind. Regeltechnisch war daran nichts schockierend. Für mich ist das keine Kontroverse, und wir sind es übrigens gewohnt, mit Druck und Protesten umzugehen. Wir wissen, dass die kleinste Schiedsrichterentscheidung, die gegen eine Mannschaft ausfällt, als Vorwand für Proteste dient, um die Schuld abzuwälzen und nicht auf die Mängel zu schauen, die die eigene Mannschaft vielleicht hatte.“
„Es ist immer der einfache Weg, den Schiedsrichter anzugreifen, auch wenn regeltechnisch alles klar und eindeutig ist. Ich habe es erklärt, und die Videos dank der ‚Ref Cam‘ haben es ebenfalls bewiesen. Das ist eine Kontroverse, die es gar nicht geben dürfte, aber das gehört, wie ich oft sage, eben zum Football Circus“, zitiert von Le Parisien.
Die Erklärung ist ganz einfach: Der Schiedsrichter hat die Regeln befolgt. Es gibt eine Mindestnachspielzeit, zu der je nach Spielgeschehen noch Zeit hinzukommen kann. Ein Tor, eine „Verletzung“, zu verteilende Karten … das bringt schnell einige Sekunden zusätzlich. Und am Ende kam noch etwas mehr als eine Minute dazu, nach einer gefährlichen Aktion, die sich ein wenig vor dem Tor von Lille hinzog.
Alles wurde vom Schiedsrichter live angezeigt. Das kann Frust hinterlassen, denn Lille war nicht weit von einem bemerkenswerten Sieg entfernt. Aber die Nachspielzeit ist nicht „schuld“, der Schiedsrichter auch nicht. Es sind das Spiel, Paris, das bis zum Schluss kämpft, und die Liller, die das Spielende ein wenig verpassen.
Es ist ziemlich unredlich vom LOSC, sich danach zu beschweren. Die Medien nutzen das erwartungsgemäß aus, um Debatten und Kommentare zu vervielfachen. Dabei war alles ziemlich einfach und hätte ohne Verzetteln geklärt werden können. So wäre mehr Raum für das Spiel geblieben. Aber genau das gehört heute eben zu den Problemen, mit der ständigen Suche nach der Kontroverse. Ob es nun um die Schiedsrichterleistung oder etwas anderes geht, auch wenn der erste Punkt ein Klassiker des „Football Circus“ ist. Meinungen in alle Richtungen, ohne die „Details“ zu kennen oder zu berücksichtigen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































