Lille/PSG – Vitinha und die Moral retten Paris erneut, Tops und Flops! | OneFootball

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·29. August 2026

Lille/PSG – Vitinha und die Moral retten Paris erneut, Tops und Flops!

Artikelbild:Lille/PSG – Vitinha und die Moral retten Paris erneut, Tops und Flops!

Am Freitagabend spielte Paris Saint-Germain 2:2(Video-Zusammenfassung Lille/PSG) gegen Lille im Rahmen des 2. Spieltags der Ligue 1 2026–2027 im Stade Pierre Mauroy. Wir präsentieren euch die Tops und Flops dieses Sieges.

Die Tops

❤️ Vitinha, der Chef eines völlig verrückten Schlussspurts

80 Minuten lang machte er kein großes Spiel. Dann übernahm Vitinha das Kommando. Nach Beraldos Auswechslung wieder in einer natürlicheren Rolle eingesetzt, fand der Portugiese nach und nach zu seinem Einfluss zurück, ehe er die Schlussphase komplett auf den Kopf stellte.


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  • 1 Tor in der 91. Minute.
  • 1 Vorlage für Marquinhos in der 95. Minute.
  • 6 Schüsse, 2 aufs Tor und 2 Schlüsselpässe.
  • 105 erfolgreiche Pässe bei 114 Versuchen

Sein Linksschuss bringt Paris zurück ins Spiel, dann findet seine Flanke (mit einer instinktiven, hochklassigen Anschlussaktion) Marquinhos zum Ausgleich. Als alles dringend wurde, zeigte Vitinha wieder Persönlichkeit, Präzision und vor allem enormen Einfluss.

Paris gibt einfach niemals auf

Über den Inhalt kann man diskutieren. Deutlich weniger über die Einstellung. Nach dem 0:2 durch Bakwa in der 84. Minute und selbst noch zu Beginn der Nachspielzeit in dieser Situation weigerte sich PSG erneut, die Niederlage hinzunehmen.

Godts ist am ersten Tor beteiligt, Vitinha verkürzt und Marquinhos gleicht in letzter Sekunde aus. Nachdem Paris bereits in Rennes einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt hatte, gelang eine Woche später die nächste Aufholjagd. Dieser Charakter darf die aktuellen Probleme nicht verdecken, aber die Fähigkeit, weiter daran zu glauben, ist eine echte Stärke.

Dro Fernandez bringt den Funken

Nur zwölf Minuten, also kein Grund, seinen Einsatz zu einer statistischen Demonstration zu machen. Aber Dro Fernandez brachte sofort etwas, das gefehlt hatte: Lebendigkeit, Mut und den Willen, seinen Gegenspieler direkt anzugreifen.

  • Einwechslung in der 78. Minute.
  • Ein erster sehr gefährlicher Vorstoß bereits in der 81. Minute.
  • Eine gefährliche Flanke auf Zaïre-Emery in der 88. Minute.

In einem lange Zeit zu berechenbaren PSG brachte der junge Spanier Bewegung hinein. Ein kurzer, aber überzeugender Auftritt, der nach mehr Einsatzzeit verlangt.

Die Flops

😡 18 Schüsse, aber viel zu viel Ungenauigkeit

PSG hatte deutlich mehr Ballbesitz und die Situationen, um viel mehr daraus zu machen. Trotzdem entstand lange der Eindruck, dass die Mannschaft ohne echte Überzeugung abschloss: schlecht gesetzte Standbeine, unausgewogene Körperhaltung, überhastete oder zu schwache Versuche.

  • 73 % Ballbesitz.
  • 18 Schüsse, aber nur 4 aufs Tor.
  • 13 Versuche neben das Tor.
  • 22 Ballkontakte im Strafraum von Lille, aber nur 1,29 xG.

Torres vergibt mehrere interessante Chancen, Kvaratskhelia jagt zwei Versuche am Tor vorbei und Vitinha streut lange zu viel, bevor er das Visier korrigiert. Paris produziert viel Volumen, aber deutlich weniger Präzision.

Ein PSG, dem klar noch die Frische fehlt

Paris schafft es zwar, stark zu Ende zu spielen, weshalb man nicht von einem körperlichen Einbruch sprechen kann. Aber über weite Strecken der Partie blieb der Mangel an Frische sichtbar: weniger explosive Läufe, Schwierigkeiten bei Tempowechseln und komplizierte Rückwärtsbewegungen, wenn Lille in die Tiefe spielte.

Marquinhos räumte es nach dem Spiel selbst ein: PSG ist nach einer verkürzten Vorbereitung und einer sehr kurzen Sommerpause noch weit von 100 % entfernt. Das entschuldigt nicht alles, erklärt aber ein Team, das seine gewohnte Intensität noch nicht über 90 Minuten halten kann.

Giroud und die Tiefe brachten Paris zu leicht aus dem Gleichgewicht

Lille dominierte Paris zahlenmäßig zwar keineswegs: 9 Schüsse und 1,09 xG. Aber die Doggen fanden die empfindlichen Zonen mit deutlich mehr Schärfe.

Olivier Giroud steht im Mittelpunkt beider Tore. Beim ersten macht sein Ablagespiel den Raum für Haraldsson zwischen den Verteidigern frei. Beim zweiten dient er erneut als Wandspieler vor Bakwas Abschluss. Auch Ethan Mbappé sorgte mit Tiefenläufen für Probleme, besonders gegen einen links eingesetzten Zaïre-Emery. Mehr als ein individuelles Defensivdesaster war es das kollektive Verteidigen dieser Läufe und des lilloiser Anspielpunkts, das nicht ausreichte.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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