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·25. Februar 2026

Lionel Messi hätte bei Barça bleiben können – Joan Laporta: "Wir konnten es nicht zulassen"

Artikelbild:Lionel Messi hätte bei Barça bleiben können – Joan Laporta: "Wir konnten es nicht zulassen"

Im Sommer 2021 hat die lebende Vereinslegende Lionel Messi (38) den FC Barcelona unter Tränen verlassen. Joan Laporta (63) sprach nun abermals über den Grund für die damalige Trennung.

Gegenüber Catalunya Radio erklärte Joan Laporta, dass der FC Barcelona Lionel Messi 2021 durch die Zustimmung zum CVC-Deal hätte halten können. Bis auf Real Madrid und Barça einigten sich damals alle LaLiga-Teams mit dem Investor und erhielten dafür ein Milliardendarlehen.


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Laut Laporta wäre dieses Geschäft aber "schädlich für den Verein" gewesen. "Barça steht über Spielern, Direktoren und Präsidenten und wir konnten es nicht zulassen. Das hat mich als Präsidenten am meisten betrübt", verriet der Katalane.

Mit Blick auf den Messi-Abgang ergänzte er: "Es waren schwierige Zeiten, aber wir konnten es nicht akzeptieren. Die Kosten für eine Vertragsverlängerung waren unerschwinglich, deshalb konnte er nicht bleiben."

Lionel Messi ignoriert Barça-Boss

Lionel Messi wechselte 2021 schließlich zu Paris Saint-Germain. Seinen Abschied aus Barcelona nimmt er den Verantwortlichen derweil offenbar bis heute übel.

"Das Verhältnis zu Messi ist nicht mehr so wie früher", räumte Joan Laporta ein. "Es gab auch einen Zwischenfall bei der Ballon-d'Or-Verleihung, als ich ihn begrüßen wollte und er der Meinung war, dass wir uns nicht begrüßen müssten."

Mittlerweile habe man sich wieder etwas angenähert. "Das Verhältnis ist etwas angespannt., aber er ist eine Legende des FC Barcelona", sagte der Unternehmer, der wiedergewählt werden will und bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen als Favorit an den Start geht.

Messi wollte 2023 keine Rückkehr

2023 hätte Messis zu Barça zurückkehren können, nachdem sein Vertrag bei PSG ausgelaufen war,“ aber Messi zog es aus verschiedenen Gründen vor, zu Inter Miami zu wechseln“, berichtet Laporta. Diese Entscheidung respektiere er aber. „Das ist keine Kritik.“

Laporta will dem erfolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte eine Statue bauen. „Er ist ein so legendärer Spieler, der beste der Welt, dass er eine Statue neben Kubala und Cruyff verdient“, so Laporta, der bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen als Favorit an den Start geht.

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