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·2. August 2026

Lionel Messi kehrt zurück in den Liga-Alltag zu Inter Miami

Artikelbild:Lionel Messi kehrt zurück in den Liga-Alltag zu Inter Miami

Nur 13 Tage nach dem verlorenen WM-Finale stand Lionel Messi wieder für Inter Miami auf dem Platz, empfangen von frenetischem Jubel im Chase Stadium. Den Sieg konnte er seinem Team trotz später Großchancen aber nicht bescheren, gegen Columbus Crew setzte es ein 2:2 (2:1). Deutlich erfolgreicher lief es derweil für Robert Lewandowski, der bei Chicago Fire mit einem Doppelpack für Furore sorgte.

Artikelbild:Lionel Messi kehrt zurück in den Liga-Alltag zu Inter Miami

Lionel Messi führt den Ball im MLS-Spiel von Inter Miami gegen Columbus Crew am 1. August 2026 im Nu Stadium in Miami. Rich Storry / Getty Images North America via Getty Images


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Messis Rückkehr endet ohne den erhofften Lohn

Schon als Messis Gesicht vor dem Anpfiff auf den Videowänden erschien, tobte das Publikum. Richtig laut wurde es jedoch erst zur 53. Minute, als der Argentinier eingewechselt wurde und seine Arbeit in der Major League Soccer wieder aufnahm. Der große Auftritt blieb an diesem Abend jedoch aus. Messi vergab zunächst die Möglichkeit zum vermeintlichen 3:1 und ließ in der Nachspielzeit gleich zwei klare Gelegenheiten zum Siegtreffer liegen.

Miamis Trainer Guillermo Hoyos konnte seinen Frust darüber kaum verbergen: „Wir wollten drei Punkte. Uns ist das Spiel in den letzten Minuten entglitten.“ Für die Führungen der Gastgeber hatten zuvor Messis guter Freund Luis Suárez (16.) sowie Noah Allen (45.+5) gesorgt, ergänzt durch ein Eigentor von Casemiro (34.). Den Ausgleich in der Schlussphase erzielte ausgerechnet ein Landsmann Messis, Brais Méndez traf in der 84. Minute zum 2:2 und beendete damit die Serie von sechs Siegen in Folge für Inter Miami.

Trotz des verpassten Erfolgs fand Hoyos warme Worte für seinen Superstar und dessen argentinischen Nationalmannschaftskollegen Rodrigo De Paul. „Manchmal sieht ein Unentschieden nicht gut aus“, erklärte der Coach, „aber ich möchte Leo und Rodri dafür danken, dass sie diese Anstrengungen unternommen haben und so kurz nach der Weltmeisterschaft schon wieder auf dem Platz standen. Das war sehr wichtig.“

Lewandowski als Matchwinner, auch Müller und Werner treffen

Was Messi für Inter Miami bedeutet, das sollen auch andere prominente Neuzugänge für ihre US-Vereine sein, allen voran die deutschen Ex-Nationalspieler Thomas Müller (36) und Timo Werner (30) sowie der frühere Bundesliga-Torjäger Robert Lewandowski (37). Am eindrucksvollsten gelang dies zuletzt dem Polen, der nach seinem Wechsel vom FC Barcelona zu Chicago Fire in seinem dritten Einsatz für den Klub gleich doppelt traf. Beim 2:1 (1:1) gegen Charlotte FC erzielte er seine ersten beiden MLS-Tore und avancierte damit zum entscheidenden Mann der Partie.

„Jedes Mal, wenn ich zu einem neuen Verein gehe, warte ich auf das erste Tor“, zeigte sich Lewandowski nach seinem Heimdebüt erleichtert. „Es ist wichtig für mich zu zeigen, dass ich da bin, dass ich ein Tor schieße und uns das Spiel gewinne.“ Auch Trainer Gregg Berhalter, einst selbst Profi in der Bundesliga und langjähriger US-Nationalcoach, geriet ins Schwärmen über seinen Neuzugang: „Diese Art von Qualität ist schwer zu finden.“

Torgefährlich zeigten sich zudem Müller und Werner. Im Spitzenspiel der Western Conference gegen Los Angeles FC verwandelte Müller einen an ihm selbst verursachten Strafstoß zum 1:1-Endstand (0:1 zur Halbzeit). Werner wiederum brachte seine San José Earthquakes beim FC Cincinnati zunächst mit 2:1 in Führung (57.), musste am Ende jedoch eine 2:4-Niederlage hinnehmen, nachdem die Gastgeber die Partie noch drehten. Ohne Torerfolg blieb dagegen Marco Reus, der mit Los Angeles Galaxy gegen den FC Dallas nicht über ein torloses 0:0 hinauskam.

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