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·10. September 2026

Lippenleser deckte es auf – jetzt entschuldigt sich Barça-Star Rodri

Artikelbild:Lippenleser deckte es auf – jetzt entschuldigt sich Barça-Star Rodri

Ein Kamerabild ohne Ton, ein Lippenleser bei Movistar – und plötzlich musste sich Rodri (30) für ein paar Worte rechtfertigen, die eigentlich niemand hören sollte.

Beim 5:0-Auswärtssieg des FC Barcelona in Valencia war Rodri einer der Männer des Abends. Nach dem Spiel wurde in Spanien aber nicht über seine hervorragende Leistung diskutiert, sondern über eine Szene am Spielfeldrand.


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Die Kamera fing den defensiven Mittelfeldspieler in einem privaten Gespräch ein, Ton wurde nicht übertragen. Bei Movistar wurden die Lippenbewegungen des ehemaligen Manchester-City-Profis gelesen. Rodri sagte demnach: "Sie sind wirklich schwach. Sie sind nicht über die Mittellinie gekommen." Fans und Teile der Presse warfen dem Weltmeister daraufhin Respektlosigkeit vor.

Rodri stellt klar: "Überraschung, nichts anderes"

Nach dem 5:1 gegen Feyenoord in der Champions League am Mittwoch bezog Rodri Stellung. "Ich habe mich bei meinem Freund und Kollegen Jose Gaya (Urgestein des FC Valencia, Anm. d. Red.) und beim gesamten Kader entschuldigt", so der Weltmeister.

"Ich möchte auch klarstellen, dass es einfach ein Ausdruck von Überraschung war – das sieht jeder, der sich das Video anschaut", erklärt der Ballon d'Or-Sieger von 2024 seine Aussagen. Er habe niemanden verspotten wollen. "Ganz im Gegenteil: Wir alle wollen, dass Valencia dorthin zurückkehrt, wo dieser Klub hingehört. Es ist einer der besten Vereine der Liga."

Rodri schob noch einen Seitenhieb in Richtung Öffentlichkeit nach. "Es war ein privates Gespräch. Ich glaube, wir sollten alle etwas daraus lernen, denn manchmal werden Dinge wirklich aus dem Zusammenhang gerissen." Dennoch beteuert der Sechser: "Ich wollte nicht respektlos sein. Ich entschuldige mich bei Valencia."

Valencia im Schieflage

Für Valencia ist die sportliche Lage bitterer als jede Lippenlese-Debatte. Ein Punkt aus vier Spielen, 1:9 Tore, Tabellenplatz 20. Erneut scheinen die Fledermäuse in den Abstiegskampf zu geraten. Die Fans sehnen den Abschied von Vereins-Eigentümer Peter Lim herbei.

Barça führt La Liga hingegen mit zwölf Zählern an. Weiter geht es für die Blaugrana am Sonntag (16:15 Uhr) in der La Liga auswärts gegen Levante. Valencia muss am Freitrag zum wiedererstarkten FC Sevilla.

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