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Selina Eckstein·17. September 2026
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Selina Eckstein·17. September 2026
Das Warten hat ein Ende! Heute wird Jürgen Klopp seinen DFB-Kader für die Länderspielpause bekannt geben. Wer ist dabei und wer nicht? Wie begründet der neue Bundestrainer die Nominierungen? Mit unserem Liveblog bleibst du auf dem Laufenden.
Jürgen Klopp hat soeben die Pressekonferenz beendet und die anwesenden Journalist*innen gefragt, wer sich eine Kappe mitnimmt. "Damit seid ihr dann auch offiziell Bundestrainer. Jeder, der eine Kappe nimmt, übernimmt dann auch Verantwortung", scherzte der Bundestrainer.
Damit endet auch dieser Liveblog. Alles weitere rund um das deutsche Nationalteam findest du, wie gewohnt, bei uns in der OneFootball-App.
Einige Nachwuchsspieler fehlen wiederum in Klopps Auswahl. Zu Paris Brunner sagte der Bundestrainer: "Ich habe nicht mit ihm gesprochen, aber wir kriegen natürlich alles mit. Er ist seit Jahren ein riesiges Talent. Wir haben gar nicht mehr Platz gehabt, wir durften jeweils nur 20 Feldspieler. Er war nicht in der Überlegung mit drin, aber über ihn gesprochen haben wir."
Assan Ouedraogo wiederum wäre dabei gewesen, hätte er sich nicht im vergangenen Spiel verletzt. Beim Leipziger gehe es nun darum, so schnell wie möglich wieder fit zu werden.
"Man müsste mir noch abschließend erklären, was die Nations League für die EM-Quali für Auswirkungen hat. Aber mir wurde gesagt, im Idealfall spielen wir gut", erklärte Klopp lachend. Dennoch sei jedes einzelne Spiel wichtig. "Du brauchst für eine Entwicklung Zeit und offensichtliche Entwicklungsschritte. Das werden wir sehen, jetzt spielen wir gegen Holland, vielleicht kann man da schon was erahnen. Es geht direkt zur Sache", freute er sich sich.
Für den Kader der ersten beiden Testspiele ist Joshua Kimmich als Kapitän gesetzt. Beim zweiten Kader habe sich Klopp keine Gedanken gemacht, erklärte er.
Ein Video von Younes Ebnoutalib ging viral, in dem er sich für seine DFB-Nominierung bedankte. Diesen Clip teilte der Frankfurter auch mit dem Bundestrainer, um sich bei ihm zu entschuldigen. Klopp selbst habe das Video von sich aus gar nicht gesehen. "Er hat allen Leakern in die Suppe gespuckt. Er hat mir das Video geschickt, sich bei mir entschuldigt", erklärte Klopp, der aber kein Problem damit hatte. "Ich habe da einen Jungen gesehen, der sich unheimlich gefreut hat. Diese Begeisterung würd ich gerne uns allen bewahren", fügte er an.
Zu den Debütanten des SC Freiburg äußerte sich Klopp ebenfalls. Denn mit Philipp Treu, Yannick Engelhardt, Max Rosenfelder und Derry Scherhant sind gleich vier Profis aus dem Breisgau nominiert. "Jede Mannschaft baut sich aus unterschiedlichen Charakteren auf. Da bringt jeder sein Teil ein. Mentalität kann man nicht kaufen, aber entwickeln. Die Freiburger haben Mentalität. Das hat auch damit zu tun, wo sie herkommen. Ich freue mich darauf, die Jungs kennenzulernen und mit der Zeit zusammenzuwachsen", so Klopp. Der Bundesliga-Tabellenführer würde es schon eine Weile gut machen.
Auch auf einzelne Spieler wurde Jürgen Klopp angesprochen. Zu Tom Bischof und Lennart Karl sagte der Bundestrainer: "Beide sind sehr selbstbewusst und angenehm. Bei Lennart habe ich gleich gemerkt, er ist bereit. Er ist sehr selbstbewusst und frech, hat alle Voraussetzungen. Seine Verletzung kam natürlich zu einem sehr dummen Zeitpunkt. Tom ist ein ganz feiner Fußballer, hat ganz viel strategisches Talent und ist ein toller Kerl." Bischof werde im ersten Block noch bei der U21 sein, das sei mit Vincent Kompany auch so abgesprochen, fügte Klopp an.
Einigen Spielern musste Klopp absagen, wie zum Beispiel Oliver Baumann und Leroy Sané. Es sei "keine endgültige Entscheidung, sondern nur für den Moment." Das müssten die Jungs akzeptieren, aber das würden sie auch tun. Sané habe in dieser Saison noch nicht richtig Fuß gefasst, Goretzka sei verletzt und habe deshalb noch nicht mit ihm gesprochen. Undav habe noch nicht in die Saison hinein gefunden, deshalb habe sich Klopp für andere Stürmer entschieden. "Die Gespräche waren von meiner Seite aus absolut in Ordnung. Aber die anderen haben natürlich mehr Spaß gemacht", so der Bundestrainer.
Und welches Gespräch habe am meisten Spaß gemacht? "Am längsten gelacht hat Bamba Conté. Da habe ich nur Jürgen Klopp gesagt und er hat zwei Minuten gelacht", sagte der Bundestrainer.
Klopp werde ballbesitzorientiert spielen lassen, kündigte er an. Langsamere Profis könnten dabei mit anderen Qualitäten glänzen. "Ich habe Spieler gesehen, denen das geholfen hat", sagte Klopp auf der Pressekonferenz. "Wenn alle immer verantwortlich sind für die Defensive, dann hilft das dem Einzelnen", ergänzte Klopp. Ballorientiert zu verteidigen sei nicht kompliziert.
Auch über seine Spielphilosophie sprach Klopp: "Wir haben hier eine ganz hohe Qualität. Aber jetzt müssen wir über die Art und Weise kommen, aber wir brauchen Zeit. Wir werden alles versuchen, um eine neue Herangehensweise so schnell wie möglich sichtbar machen. Ich erwarte sofort mehr, weil mehr geht immer. Es muss lebendig sein, das ist der Anfang." Er wolle die Zeit zwischen den Länderspielen auch zum Austausch nutzen. Es würden ihn alle Spieler interessieren. "Ich freue mich darauf, damit zu arbeiten", so Klopp weiter.
Auch zu den Kader-Leaks äußerte sich Jürgen Klopp deutlich: "Ich kann übrigens sagen, dass mir das ziemlich Wurst ist, dass das frühzeitig rauskommt. Ich finde es einfach nur ein bisschen arm, seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen, dass du die Dinge früher raushaust, als man es eigentlich wissen müsste. Das muss ich echt sagen."
Aus dem Klopp-Kader sind folgende 16 der 44 Spieler noch ohne Länderspiel: Finn Dahmen, Jonas Urbig, Noah Atubolu, Hennes Behrens, Max Rosenfelder, Philipp Treu, Bambassé Conté, Yannick Engelhardt, Younes Ebnoutalib, Finn Jeltsch, Mika Baur, Saïd El Mala, Brajan Gruda, Vitaly Janelt, Felix Keidel und Derry Scherhant. Sie alle dürfen sich über eine Einladung freuen.
Von der Abwehrkette geht es für Joshua Kimmich nun ins Mittelfeld: "Wir hatten nicht ein Gespräch, in dem wir von ihm als Rechtsverteidiger gesprochen haben." Klopp habe keinen Zweifel daran, dass Kimmich sein Potenzial auch in der Nationalmannschaft abrufen werde. "
Marc-André ter Stegen ist aktuell die Nummer eins, bestätigte Klopp. Er wird das erste Spiel bestreiten. "Er bringt die notwendige Erfahrung mit. Eine Mannschaft braucht Stabilität und eine Achse, dann kann man außenrum viel Jugend dazumischen", erklärte der neue Bundestrainer seine Entscheidung.
Außerdem sagte er: "Im Moment ist er fit und der gleiche Torwart, der er vorher war. Er macht einen sehr guten Eindruck. Aber alles hängt von Leistung ab."
Der Kader werde nicht komplett ausgetauscht. Einige Spieler werden länger bleiben. Schlotterbeck, Musiala und Gnabry sollen länger bleiben, damit sie nach ihrer Verletzung wieder in den Rhythmus kommen. Auch Finn Dahmen taucht in beiden Kadern auf. "Er ist ein hochtalentierter Torwart, den ich gerne länger sehen würde", sagte Klopp.

"Ich möchte so viele Spieler wie möglich kennenlernen", sagte Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz. Es sei keine A- und B-Mannschaft. "Wir wollen alle vier Spiele gewinnen. Die Kader sind darauf ausgerichtet, dass sie gut zusammenpassen."
Die PK ist eröffnet. 44 Spieler werden im Kader stehen, aufgeteilt auf zwei Kader.
Zum ersten Mal wird es in dieser Länderspielpause vier Spiele geben. Dafür soll Klopp laut 'Sky' und 'Bild' einen Kader mit 40 Profis nominieren. In der Nations League wird das DFB-Team in den Niederlande (24.9.), zuhause gegen Griechenland (27.9.), gegen Serbien (1.10.) und auswärts in Griechenland spielen. Nach zwei Partien könnte der Kader also ausgetauscht werden.
Es dürfte einige Debütanten im DFB-Kader geben. Einer von ihnen könnte auch Linksverteidiger Hennes Behrens vom FC Augsburg sein. Davon berichtet die 'Bild'. In weniger als einer Stunde wissen wir dann mehr.
Jürgen Klopp möchte sich von so vielen Spielern wie möglich ein Bild machen. Da erhalten auch Profis die Chance, die in dieser Saison noch nicht so viele Bundesliga-Minuten gesammelt haben. Max Rosenfelder ist einer von ihnen. Er spielte für die Freiburger gegen Werder Bremen 21 Minuten am ersten Spieltag und saß seitdem auf der Bank. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll nicht nur der Verteidiger im Aufgebot stehen, sondern auch seine beiden Teamkollegen Philipp Treu und Derry Scherhant.
Schon rund um die WM hatte es viel Kritik wegen seiner Nominierung gegeben. Auch Jürgen Klopp dürfte das mitbekommen haben. Die Entscheidung soll deshalb gegen ihn ausgefallen sein. Laut 'Bild' und 'kicker' werde der Galatasaray-Star nicht nominiert.
Auch unter Jürgen Klopp wurden vorab einige Nominierungen von der 'Bild', dem 'kicker' und 'Sky' geleakt. Wer dabei sein könnte, haben wir in dieser Übersicht für dich aufgelistet.







































