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·23. Juli 2026

Liverpool geht bei WM-Mittelfeldspieler wohl leer aus

Artikelbild:Liverpool geht bei WM-Mittelfeldspieler wohl leer aus

Ayyoub-Bouaddi-Transfer aktuell: Liverpools Interesse schwindet, während Manchester City vorprescht

Liverpool beobachtet Ayyoub Bouaddi schon lange genug, um genau zu wissen, was er ist: ein ernsthaftes Mittelfeldtalent mit Ruhe, Kontrolle und genau dem Temperament, nach dem Klubs jahrelang suchen. Laut talkSPORT könnte das allerdings kaum etwas zählen, wenn Manchester City entscheidet, die Sache schnell zu Ende zu bringen.

Der Teenager von Lille hat sich nach der Weltmeisterschaft zu einer der großen Erfolgsgeschichten Marokkos entwickelt, und sein Profil ist förmlich explodiert. Liverpool hat ihn intensiv verfolgt, Arsenal war im Gespräch und auch Chelsea hat seine Entwicklung beobachtet. Das Problem für Liverpool ist simpel: Interesse zählt weniger als die Umsetzung. City scheint nun immer zuversichtlicher, den Deal abzuschließen.


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Foto: IMAGO

Manchester City macht im Rennen um Bouaddi Ernst

Lille bewertet Bouaddi mit 85,3 Millionen Pfund, was selbst in diesem Markt eine enorme Summe für einen 18-jährigen Mittelfeldspieler ist. Es gab allerdings Spielraum für einen Kompromiss. Lille war zuvor bereit, rund 68,2 Millionen Pfund zu akzeptieren, wenn ein kaufender Klub zustimmte, ihn noch eine weitere Saison in Frankreich zu lassen oder den Wechsel als Vorabvereinbarung zu strukturieren. City allerdings will ihn sofort.

Das ist hier der entscheidende Punkt. Eine Rückleihe ist nicht geplant, und sie wollen Bouaddi umgehend im Profikader unter Enzo Maresca haben. Wenn ein Klub mit Citys Finanzkraft und Kaderplanung dieses Stadium erreicht, hört die Jagd meist auf, eine Jagd zu sein.

Weltmeisterschaftsform ließ den Wert von Lilles Mittelfeldspieler steigen

Bouaddis Weltmeisterschaft erklärt den Anstieg. Er stand in allen bis auf einem Spiel Marokkos in der Startelf und ragte besonders gegen Brasilien heraus, wo er die meisten Ballkontakte hatte, die meisten Duelle gewann und die meisten Pässe in der gegnerischen Hälfte anbrachte. Außerdem wurde er zum zweitjüngsten Spieler seit sechs Jahrzehnten, der in einem Weltmeisterschaftsspiel mehr als 50 Pässe spielte, und kam am Ende auf 60.

Anschließend zeigte er auch gegen Schottland, die Niederlande und Kanada starke Leistungen. Frankreich bescherte ihm einen schwierigeren Abend, was jungen Mittelfeldspielern nun einmal passiert. Das ändert nichts an der grundsätzlichen Einschätzung. Er bleibt einer der am höchsten bewerteten jungen Mittelfeldspieler Europas.

Liverpools Transferfrage wirkt inzwischen vertraut

Für Liverpool sieht das nach einem weiteren Fall aus, in dem Bewunderung nicht in Handlung umschlägt. Bouaddi passt in das moderne Eliteprofil: beweglich, diszipliniert, technisch sauber und reif über sein Alter hinaus. Wenn City bereit ist, Lilles Bedingungen zu erfüllen und ihn direkt in Marescas Pläne einzubauen, nachdem bereits 116 Millionen Pfund für Elliot Anderson ausgegeben wurden, könnte Liverpool am Ende nur zuschauen.

Unsere Sicht

Aus Liverpool-Sicht ist das der frustrierende Teil. Der Klub scheint immer nur Elite-Talente zu „beobachten“, „zu verfolgen“ oder „zu bewundern“, bevor dann ein anderer Rivale sie tatsächlich verpflichtet. Die Fans kennen diese Melodie inzwischen, und sie nutzt sich schnell ab.

Bouaddi klingt genau nach der Art von Mittelfeldspieler, den Liverpool auf dem Markt offensiv angehen sollte, vor allem mit einem großen Turniernachweis bereits im Alter von 18 Jahren. Wenn die Scouting-Arbeit erledigt wurde, wenn bereits Gespräche stattgefunden haben, was bringt es dann, nur dazustehen, während Manchester City entschlossen handelt?

Die Ablösesumme von 85,3 Millionen Pfund ist hoch, darüber gibt es keine Diskussion. Trotzdem kostet Elitetalent eben Elitegeld. Lille hatte offenbar zuvor Flexibilität gezeigt, und genau das macht die Sache noch ärgerlicher. Es gab einen Weg, den Deal anders zu strukturieren, doch City scheint bereit zu sein, das Ganze entschlossen durchzuziehen, und Liverpool läuft einmal mehr Gefahr, eher reaktiv als entschlossen zu wirken.

Die Fans erwarten nicht, dass jedes Ziel unterschreibt. Das wäre Fantasie. Sie erwarten aber, dass ein Klub von Liverpools Größe mehr von diesen Duellen gewinnt, wenn die Passung so offensichtlich ist. Bouaddi bringt Alter, Potenzial, Vielseitigkeit und bereits Erfahrung auf Topniveau mit. Diese Spieler werden später nicht günstiger.

Wenn dieser Bericht stimmt, dann könnte Liverpool gleich dabei zusehen, wie einer der besten jungen Mittelfeldspieler Europas einen direkten Rivalen verstärkt. Das ist kein Pech. Das ist das Versäumnis, im entscheidenden Moment aggressiver zu handeln.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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