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·23. September 2026

Liverpool-Legende verteidigt Wirtz – und verweist auf Coutinho

Artikelbild:Liverpool-Legende verteidigt Wirtz – und verweist auf Coutinho

Emile Heskey vergleicht Florian Wirtz mit Philippe Coutinho, der beim FC Liverpool einst zum Weltstar wurde und anschließend beim FC Barcelona anheuerte.

Die Debatte um Florian Wirtz (23, Vertrag bis 2030) will in England nicht abreißen. Jamie Carragher (48) hat den deutschen Nationalspieler zuletzt öffentlich aus seiner Wunschelf gestrichen. Nun meldet sich der Nächste zu Wort – allerdings mit deutlich milderen Tönen.


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Emile Heskey (48) verweist auf die Umstellung an die Premier League. Der frühere Liverpool-Stürmer erklärte im Gespräch mit Wettbasis, dass es für Wirtz sehr schwer gewesen sei, da er aus Deutschland komme.

Zwischen dem deutschen und dem englischen Liga-Fußball gebe es große Unterschiede: "Alle denken, deutscher und englischer Fußball seien ähnlich, aber die Premier League ist doch ein bisschen anders."

Heskey nimmt die Mitspieler in die Pflicht

Am Können des offensiven Mittelfeldspielers zweifelt Heskey nicht. Er schwärmt von "feinen Ballkontakten" bei Wirtz: "Manchmal sieht er Dinge, die vielen anderen Spielern verborgen bleiben. Ich beobachte ihn und denke: ‚Wow!‘ ".

Das Problem sieht der ehemalige Weltklassestürmer woanders. Die anderen Spieler seien "nicht auf derselben Wellenlänge wie er", so Heskey. Konkret fordert er eine andere Einbindung des Deutschen – Wirtz müsse in den richtigen Zonen und mit Blick nach vorne an den Ball kommen.

Der 48-Jährige ergänzt: "Er muss viel mehr mit dem Ball vorstoßen und nicht nur versuchen, die Bälle hereinzuschieben." Mit Alexander Isak (27, Vertrag bis 2031) würde er gut harmonieren – nur sei das eben ein einziger Mitspieler.

Das Coutinho-Vorbild

Seinen Ratschlag verknüpft Heskey mit einem prominenten Namen, dem Wirtz nacheifern könnte. Wirtz und Philippe Coutinho seien "sich in vielerlei Hinsicht ähnlich", so der ehemalige englische Nationalspieler: "Er sollte sich wahrscheinlich ansehen, was Coutinho gemacht hat."

Coutinho habe einst unter Jürgen Klopp das Maximum aus sich herausgeholt – und danach für 135 Millionen Euro zum FC Barcelona gewechselt. Inzwischen ist der Brasilianer beim FC Santos gelandet, zuvor stand er bei Vasco da Gama unter Vertrag.

Die nackten Wirtz-Zahlen an der Anfield Road in der laufenden Runde bleiben dünn: sechs Pflichtspiele, 494 Minuten, kein Treffer, eine Vorlage. In der Vorsaison kam er auf 49 Einsätze mit sieben Toren und acht Vorlagen.

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