Anfield Index
·25. Mai 2026
Liverpool soll Arne Slot nach Remis gegen Brentford entlassen

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·25. Mai 2026

Liverpools Saison endete eher mit einem Wimmern als mit einem Knall, und der Lärm rund um Arne Slot wird nach dem schädlichen 1:1 gegen Brentford an der Anfield Road immer lauter. Die Fans gingen frustriert, ratlos und zunehmend überzeugt nach Hause, dass der Klub nur ein Jahr nach dem Gewinn des Premier-League-Titels schlafwandelnd in den Niedergang gerät.
Was die Kritik verschärft hat, ist nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Ton von Slots anschließenden Aussagen. Als der Niederländer gebeten wurde, Liverpools Saison in einem Wort zusammenzufassen, verwies er auf Verletzungen, statt Verantwortung für eine Spielzeit zu übernehmen, die deutlich unter den Erwartungen geblieben ist.
Diese Antwort hat unter Fans und Experten gleichermaßen eine hitzige Debatte ausgelöst. In einem Beitrag für GiveMeSport argumentierte Matt Smith, Liverpool „muss Trainer Arne Slot nach den Kommentaren entlassen, die er nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Brentford gemacht hat“.
Smith fügte hinzu: „Slot sucht für die enttäuschende Saison ganz klar nach Ausreden, statt irgendeine Verantwortung zu übernehmen.“
Das traf einen Nerv, weil Liverpool-Fans über Jahrzehnte hinweg Trainer ins Herz geschlossen haben, die sich in schwierigen Momenten stellen. Ausreden ziehen an der Anfield Road nur selten, vor allem wenn die Maßstäbe auf Merseyside so hoch sind.
Ein schwacher Nachmittag definiert keine ganze Saison, doch das Spiel gegen Brentford fühlte sich sinnbildlich für Liverpools Spielzeit unter Slot an. Es gab wenig Rhythmus, zu wenig Aggressivität und fast nichts von der unerbittlichen Intensität, die die Anfield Road einst zu einem der einschüchterndsten Stadien Europas machte.
Liverpool hat sich für die Champions League qualifiziert, doch das allein kann den allgemeinen Rückschritt nicht kaschieren. Nach dem Titelgewinn in der Vorsaison auf Rang fünf zu landen, ist für einen Klub dieser Größe ein dramatischer Einbruch.
Auch der Fußball selbst wirkte oft Stückwerk. Liverpool fehlte die aggressive Pressing-Identität, die die Anhänger mit dem Verein verbinden. Spiele glitten ihnen zu leicht aus den Händen, und immer wenn Widerstand aufkam, zeigte sich eine besorgniserregende Weichheit.
Smith schrieb, dass „jeder Klub in der Premier League unter Verletzungsproblemen leidet“ und betonte, das sei „für Liverpool nach der Summe, die sie ausgegeben haben, keine Entschuldigung“.
Diese Kritik spiegelt ein wachsendes Gefühl in der Fanbasis wider, dass Slot es nicht geschafft hat, einen talentierten Kader auf ein höheres Niveau zu heben. Stattdessen wirkte Liverpool taktisch oft unsicher und in Schlüsselmomenten emotional fragil.
Inzwischen werden Fragen zur Kaderplanung, zu Einwechslungen und dazu gestellt, ob Slots Stil wirklich zu den Anforderungen des englischen Fußballs passt. Bei Spitzenklubs schwindet die Geduld schnell, wenn die Leistungen stagnieren.
Die Fenway Sports Group steht nun vor einer der größten Entscheidungen ihrer Eigentümerschaft. Loyalität und Stabilität haben Liverpool oft gutgetan, doch Spitzenfußball kann gnadenlos sein, wenn die Dynamik in die falsche Richtung kippt.
Berichten zufolge ist die Führung bereit, trotz der Kritik noch eine weitere Saison an Slot festzuhalten. Diese Entscheidung könnte sich am Ende als richtig erweisen, birgt jedoch erhebliche Risiken.
Liverpool ist kein Klub, der auf Mittelmaß oder folgenlose Übergangssaisons gebaut ist. Die Erwartungen bleiben wegen der in den vergangenen Jahren gesetzten Maßstäbe enorm. Fans können Phasen des Neuaufbaus akzeptieren, wenn sie Richtung, Persönlichkeit und Fortschritt erkennen. Zu oft haben sie in dieser Saison nichts davon gesehen.
Zudem gibt es Sorgen um die Stimmung innerhalb der Mannschaft. Das Selbstvertrauen wirkt brüchig, und mehrere Spieler haben im Verlauf der Saison alarmierend nachgelassen. Liverpools Heimform fehlte die Autorität, und Gegner reisen nicht mehr an die Anfield Road, aus Angst vor einer Lawine an Druck.
Smith merkte an, dass Liverpool „in dieser Saison nie im Titelrennen war“, obwohl erwartet worden war, dass der Klub nach den hohen Investitionen im vergangenen Sommer seinen Titel entschlossen verteidigen würde.
Gerade dieses Fehlen im Titelkampf ist vielleicht die vernichtendste Anklage von allen.
Die kommenden Monate wirken für Liverpool nun richtungsweisend. Ob Slot bleibt oder nicht, größere Veränderungen scheinen unvermeidlich. Kaderplanung, Führung und taktische Identität brauchen allesamt dringend Aufmerksamkeit, bevor die nächste Saison beginnt.
Falls Liverpool weiter auf Slot setzt, wird der Spielraum für Fehler fast sofort verschwinden. Frühe schwache Ergebnisse würden den Druck verschärfen und noch vor dem Herbst eine Atmosphäre der Instabilität schaffen.
Genauso würde auch ein Trainerwechsel seine eigenen Unsicherheiten mit sich bringen. Liverpool bräuchte dann Klarheit, Überzeugung und eine langfristige Vision statt der nächsten kurzfristigen Reaktion.
Unbestreitbar ist, dass das Unentschieden gegen Brentford mehr geworden ist als nur ein weiteres enttäuschendes Ergebnis. Es hat sich zu einem Brennpunkt tieferer Frustrationen über die Richtung des Klubs entwickelt.
Liverpool-Fans gehören zu den leidenschaftlichsten und anspruchsvollsten im Fußball, weil sie wissen, wie Spitzenstandards aussehen. Im Moment glauben viele nicht, dass sie diese unter Slot sehen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































