Anfield Index
·30. August 2026
Liverpool-Star vor Wechsel zu Premier-League-Konkurrenten

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·30. August 2026

Liverpool-Stürmer Cody Gakpo hat entschieden, dass er zu Manchester City wechseln möchte. Zwischen den Klubs laufen nun Gespräche, während die nächsten Schritte ausgelotet werden. Laut The Athletic hat sich der 27-Jährige gegen einen Wechsel zu Tottenham Hotspur entschieden und drängt auf einen Transfer ins Etihad.
Das ist eine bedeutende Entwicklung in Liverpools Sommerplanung. Gakpo ist weiterhin ein etablierter Offensivspieler auf hohem Niveau und stand erst kürzlich beim 2:2 des Klubs gegen Nottingham Forest in der Startelf, wobei er eine Vorlage beisteuerte. Dennoch zeichnet sich diese Entwicklung schon seit einiger Zeit ab, insbesondere nachdem Liverpool daran gearbeitet hat, den Deal für Bradley Barcola von Paris Saint-Germain abzuschließen.
Aus Liverpools Sicht fühlt sich das wie einer jener Momente an, in denen mehrere geschäftliche Entwicklungen plötzlich zusammenlaufen. Barcolas erwartete Ankunft verändert die Struktur der Offensive, und Gakpos möglicher Abgang würde sowohl Platz im Kader schaffen als auch neue finanzielle Flexibilität bringen. City wiederum war nach den Abgängen von Savinho und Omar Marmoush zu Tottenham aktiv auf dem Markt und hat zudem einen Deal über 40 Mio. Euro, 34,3 Mio. Pfund, 46,4 Mio. Dollar zur Verpflichtung von Allan Elias von Palmeiras vereinbart.
Andoni Iraola hatte bereits Unsicherheit signalisiert, als er Anfang dieser Woche sagte, er könne in Bezug auf Gakpos Zukunft „nichts garantieren“. Diese Aussage wirkt nun besonders aufschlussreich. Trainer schützen sich in der Öffentlichkeit oft mit allgemeinen Formulierungen, doch in diesem Fall scheint sie die echte Möglichkeit einer Bewegung auf dem Transfermarkt widergespiegelt zu haben.

Foto: IMAGO
Gakpos Geschichte bei Liverpool hatte starke und schwierige Phasen. In der titelgekrönten Premier-League-Saison 2024/25 erzielte er 18 Tore und bereitete sieben weitere in 49 Einsätzen vor, was ihm im August 2025 einen neuen Fünfjahresvertrag einbrachte. Seitdem ist seine Form jedoch abgefallen. Nach einem ordentlichen Start in die Saison 2025/26 kam er nach der Jahreswende trotz Einsätzen in jeder Partie und regelmäßiger Startelfeinsätze nur noch auf drei Ligatore.
Aus Sicht von City ist die Begründung relativ klar. Die Suche nach offensiver Unterstützung rund um Erling Haaland war selten einfach. Wie im ursprünglichen Bericht angemerkt wurde: „Es wird immer schwierig sein, jemanden zu finden, der bereit ist, eine Alternative zu Erling Haaland zu sein, weil er weiß, dass er nicht allzu viel spielen wird.“ Diese Herausforderung hat die bisherigen Überlegungen bei der Kaderplanung geprägt und erklärt mit, warum Gakpo attraktiv erscheint.
Er bringt Premier-League-Erfahrung, eine solide Torquote und taktische Flexibilität mit. Er kann zentral oder auf den Flügeln eingesetzt werden, und sein physisches Profil passt zu einer Mannschaft, die oft Lösungen gegen unterschiedliche Defensivstrukturen braucht. Im Bericht heißt es außerdem: „Hinter diesem Wechsel scheint durchaus viel Logik zu stecken. Er kann auch auf den Außenbahnen spielen, was nützlich ist.“
Trotzdem werden Fragen zum Preis bleiben. Die geforderte Ablöse dürfte beträchtlich sein, und City weiß, dass auf dem Markt oft ein Aufschlag verlangt wird. Gleichzeitig ist das kein Transfer, der sofort überall Begeisterung auslöst. Wie es im Bericht heißt: „Es ist nicht gerade ein Name, der für große Aufregung sorgt, da er an der Anfield Road keine Bäume ausgerissen hat, aber möglicherweise ergibt die Verpflichtung Sinn.“ Das könnte sich als die treffendste Zusammenfassung von Citys Haltung erweisen.
Gakpo kam im Dezember 2022 von PSV Eindhoven für zunächst 37 Mio. Pfund nach Liverpool, mit möglichen Bonuszahlungen bis auf 44 Mio. Pfund, und hinterließ sofort Eindruck. Sieben Premier-League-Tore in der zweiten Hälfte seiner ersten Saison unterstrichen seine Qualität. Insgesamt kommt er für Liverpool auf 50 Tore und 23 Vorlagen in 180 Einsätzen – eine respektable Ausbeute, auch wenn das Gesamtbild geschwankt hat.
Für Liverpool stellt sich nun die Frage, ob dies der richtige Zeitpunkt für eine Trennung ist. Wenn ein Spieler wechseln will und ein starkes Angebot eingeht, kommen Klubs oft zu dem Schluss, dass das Timing genauso wichtig ist wie das Talent. Mit Barcola in den Startlöchern und einer Offensive, die sich erneut verändert, könnte dies einfach einer jener Deals sein, der für alle Seiten passt, wenn die Zahlen stimmen.
Gesprochen aus der Sicht eines leicht verwirrten Liverpool-Anhängers ist das einer dieser Berichte, nach denen man erst einmal eine Weile an die Decke starrt. Einerseits hat sich Gakpo an der Anfield Road nie ganz wie eine unumstrittene, unantastbare Figur angefühlt, obwohl die Zahlen ordentlich sind und es lange Phasen gab, in denen er enorm wichtig wirkte. Andererseits fühlt sich ein Verkauf an Manchester City auf jeder Ebene unangenehm an.
Die Logik dahinter ist nachvollziehbar. Barcolas Kommen verändert einiges, Iraola formt den Kader ganz klar nach seinen eigenen Vorstellungen, und wenn Gakpo sich „für Manchester City entschieden“ hat, reagiert Liverpool möglicherweise einfach nur auf die Realität vor ihnen. Ein Klub kann sich dem nur begrenzt entgegenstellen. Trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl, wenn ein bewährter Premier-League-Angreifer zu einem direkten Rivalen wechselt.
Der andere Aspekt ist emotional. Gakpo hat sich gut verhalten, wichtige Momente geliefert und persönliches Leid mit Würde getragen. Das zählt für die Anhänger. Während manche Fans das als klugen Kaderumbau sehen mögen, werden andere das Gefühl haben, dass Liverpool City einen nützlichen, vielseitigen Stürmer überlässt, der in einer spezialisierteren Rolle leicht aufblühen könnte.
Vielleicht ist das am Ende einer dieser Transfers, die auf dem Papier vollkommen Sinn ergeben. Vielleicht hebt Barcola das Niveau der Offensive an und alle machen schnell weiter. Im Moment jedoch ist das Gefühl schwer loszuwerden, dass Liverpool einem Rivalen bei der Lösung eines Problems helfen könnte, während man sich selbst eine neue Debatte ins Haus holt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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